KERSTIN OTT & BAND, NINO DE ANGELO, KLAUS & KLAUS, GRAHAM BONNEY, PIA-SOPHIE, MIA WEBER
Geradezu legendär: die “Open Air Schlagerparty am Meer” (Watt-Tribüne Büsum)!

Das insgesamt 2-tägige “Legend At The Sea” Festival (am zweiten Tag mit Sarah Connor und LEA) sprengte alle Ketten!

 

 

 

“Der Kaiser und das Meer: Das schönste Roland Kaiser Open Air aller Zeiten!”, schwärmte www.smago.de im Juni 2019 über die von der MEWES Entertainment Group aus der Taufe gehobene Veranstaltungsreihe “Legends At The Sea” – echte Legenden am Meer” (HIER nachzulesen).

Am ersten Juni-Wochenende 2023 fanden sich erneut zigtausend Musikfans vor der Watt-Tribüne in Büsum ein. Und auch das Wetter hätte in diesem Jahr perfekter nicht sein können.

Am Samstag gaben sich Sarah Connor & Band die Ehre (das Vorprogramm besorgte LEA), am Freitag stieg die mittlerweile legendäre “Open Air Schlagerparty am Meer”, im Rahmen derer Mr. Graham Bonney seinen 80. Geburtstag feierte.

Die Kurzbeschreibung von “Legends At The Sea” liest sich wie folgt: “Bei ‘Legends At The Sea’  stehen echte Legenden auf der Bühne: Auch das Format dieses Live-Events ist legendär.
 Es ist ein einzigartiges Open Air Event mit Musiklegenden am Büsumer Hauptstrand, einer fantastischen Stimmung, den besten Drinks und der atemberaubenden Kulisse vom UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer im Hintergrund. ‘Legends At The Sea’ steht für gute Laune, Tanzen und einen Abend voller Spaß.” (Genau genommen sind es sogar ZWEI Abende.)

Die im dritten Jahr auf Mallorca lebende Mia Weber erwies sich auch in diesem Jahr als die ideale Eisbrecherin. Mit “Über den Wolken” (im Stereoast-Sound), ihrem eigenen Song “Schau mich nicht mit diesen Augen an”, dem Vicky Leandros Klassiker “Ich liebe das Leben” in der Version von Andrea Berg, “Herz mit IQ” sowie einem Schlager-Medley „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“ // „1.001 Nacht (Zoom)“ // „Ich war noch niemals in New York“ // „Tausendmal Du“ brachte sie die weit mehr als 4.000 Musikfans allemal auf Betriebstemperatur.

Eloy de Jong war als nächster an der Reihe. Mit Titeln wie “Schritt für Schritt“, „Barfuß im Regen“, „Wir tanzen durchs Leben“, „Egal was andere sagen“ und der unabdingbaren Zugabe „Love Is Everywhere“ gab er eine tolle Visitenkarte ab. Stolz stellt er fest, dass er “5 Jahre solo unterwegs” ist und bereits “drei Alben herausgebracht” hat.

Der DSDS-Fünftplatzierten Pia-Sophie sagen einige Musikexperten eine größere Zukunft voraus. Nun, warten wir es einfach ab … Neben eigenen Songs wie “Gib mir mehr” und “Magnet” präsentierte sie auch jeweils einen Song von Peter Maffay (“Ewig”) und Helene Fischer (“Mit keinem anderen”). Pia-Sophie machte kein Geheimnis aus ihrer Nervosität (“mein größtes Publikum! Deswegen geht mir so ein bisschen der Stift”).

“Er hat die Kurzwahl erfunden ((3 – 3 – 3)”. Mit diesen Worten wurde die erste echte Legende angekündigt (“seit Jahrzehnten heizt er uns ein!”). Die Rede ist von “ZDF-Hitparaden”-Pionier Graham Bonney, der am 02.06.2023 seinen 80. Geburtstag feierte. Er eröffnete sein Programm mit dem Tony Christie-Klassiker “Amarillo”. “Nach so vielen Jahren im Showgeschäft ist was los heute!“”, freute er sich sichtlich. Und erst recht darüber, dass das Publikum – unaufgefordert – “Happy Birthday To You“ sang. „Das ist aber lieb. Ich nehme euch alle mit nach Hause nachher und wir trinken einen zusammen.“ Es folgten der Lou Bega-Titel “I Got A Girl” (warum eigentlich?) und sein Kult-Hit „Du bist viel zu schön um alleine nach Hause zu geh’n“. Dann wurde Graham Bonney von den Veranstaltern mit einer riesengroßen Geburtstagstorte überrascht. „Wir sind noch lange nicht zu alt“, befand er daraufhin musikalisch. Mit (u. a.) “Some Broken Hearts Never Mend“ und „On The Road Again“ frönte der rüstige Jubilar seiner Country-Leidenschaft, bevor er mit „Supergirl“ und „Siebenmeilenstiefel“ zwei seiner ganz großen Hits und Evergreens raushaute. Mit den Worten „Ohne meine Frau könnte ich gar nichts machen!“ bedankte er sich bei seiner Iris und kündigte “den ersten deutsche Rock’n’Roll Song (“Ich kenn es, denn ich hab es gesungen”) an: “Wähle 3 – 3 – 3” (und das tatsächlich in einer Rock’n’Roll Version). Mit „Johnny B. Goode“ und „Rocking All Over The World“ ließ er es dann noch einmal so richtig krachen. Mit den Worten „Wenn die Show vorbei ist, kommt auf mein Zimmer und wir trinken einen zusammen!“ verabschiedete er sich von seinen Fans.

Nino de Angelo scheint mehr und mehr, in die (Best-)Form seines Lebens zurückzufinden! In jedem Fall war sein Auftritt bei der “Open Air Schlagerparty am Meer” im Rahmen des 2-tägigen “Legends At The Sea” Festivals die denkbar beste Werbung für seine im September 2023 startende erste ernstzunehmende Solo-Tournee. Innerlich aufgeräumt, stimmlich in Top-Form, irre sympathisch und menschlich. Einfach Nino. Mit seiner Neu-Version von “Jenseits von Eden” hatte er ohnehin sogleich gewonnen. „Ich hatte ’ne kurze Anfahrt aus dem Allgäu. Es hat ungefähr drei Tage gedauert”, witzelte er und rockte zunächst mit „Ich bin dein Vampir“ ((warum nur, warum wurde dieser Song nie als Single aus seinem Comeback-Album “Gesegnet & Verflucht” ausgekoppelt ???)) und „An irgendwas glauben“ die Bühne. Es folgte „eine der schönsten Balladen, die ich je in meinem Leben geschrieben habe“: „Zeit heilt alle Wunden“. Offen und ehrlich bekannte er: “Vor 3 – 4 Jahren hab ich gedacht gedacht: „Das war’s jetzt, de Angelo. Lass die Leute und Ruhe, Mach ’ne Pizzeria auf“. Tja – und dann fiel ihm dieser Song ein: “Gesegnet und verflucht”. Mit “Helden” und “Mein Kryptonit” gab er noch einmal Vollstoff, um als Zugabe noch einmal “Jenseits von Eden” zu ‘schmettern’. Mit den Worten „Ich darf meine Jacke nicht vergessen, die war teuer“ verließ Nino unter tosendem Beifall die Bühne.

Als echte Lokalmatadoren erwiesen sich einmal mehr Klaus & Klaus. Auch sie hatten “Amarillo” als “Opener” gewählt, allerdings in ihrer Version (“Wir feiern heut’ ‘ne Party”). Klaus und Klaus spannten ihr Publikum gar nicht lange auf die Folter und präsentierten sogleich ihren Allzeit-Klassiker “An der Nordseeküste”, gefolgt von einer Coverversion des Achim Reichel Superhits “Aloha heja he”. Gekonnt kreuzten sie “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” mit “Atemlos durch die Nacht” (Helene Fischer), interpretierten den Tote(n) Hosen-Klassiker “Eisgekühlter Bommerlunder”, um – berechtigterweise – zur Melodie des Inner Circle-Welthits “Games People Play” festzustellen “Heute Nacht geht es ab wie nie“”. Natürlich durfte „Die Krankenschwester“ auch nicht fehlen. Was nun folgte, betitelte der ‘dünnere’ Klaus mit der Markette “orthodoxe Klassik” und spielte damit auf das nun folgende Monster-Hit-Medley an, bestehend aus „Da steht ein Pferd aufm Flur“ // „Ein Freund, ein guter Freund“, „Viva la Mexico“ // Ein Freund, ein guter Freund“ // Jodeladi (Die Herzensbotschaft)“ // “Ein Freund, ein guter Freund“ // „Der Eiermann“ // “Ein Freund, ein guter Freund“ // „Wir feiern heut’ ’ne Party“. Als Zugabe sangen sie noch mal “An der Nordseeküste”, jedoch diesmal in einem anderen Arrangement.

Ein weiteres großes Highlight stand noch bevor, nämlich das “Heimspiel” von Kerstin Ott, die nur wenige Kilometer von Büsum entfernt (in der Nähe von Heide) wohnt. Sie überraschte ihre Fans mit einem Live-Auftritt mit ihrer Band. Der Startschuss für die große “Best OFF Tour 2023 / 2024” fällt im Übrigen am 16. November in Zwickau. „Ich bin so glücklich und so stolz, heute Abend mit euch zu feiern“, sagte sie. Und man konnte förmlich spüren, wie sehr sie von der Euphorie, die ihr und ihrer Band entgegen schwappte, berührt war. Mit „Der Morgen nach Marie“, „Einfach nein“, „Es ist alles so wie immer“, „Mädchen“, „Nachts sind alle Katzen grau“, „Herzbewohner“, „Die immer lacht“, „Wegen dir (Nachts wenn alles schläft)“, „Scheißmelodie“ und „Ich geh meinen Weg“ feuerte sie fürwahr ein “Best OFF” Feuerwerk der absoluten Spitzenklasse ab. “‘Ich geh meinen Weg.’ Wer hätte das vor 7 – 8 Jahren gedacht? Es ist unfassbar. Ich geh meinen Weg und den sollte jeder für sich alleine gehen!“. Und natürlich gingen Kerstin Ott & Band nicht von der Bühne, ohne auch die Watt-Tribüne Büsum in “Regenbogenfarben” erstrahlen zu lassen …

Wie von MEWES Entertainment nicht anders zu erwarten, war ALLES bis ins kleinste Detail absolut perfekt organisiert. Und auch Petrus erwies sich in diesem Jahr als “best friend” des Unternehmens, das längst zu den “Big Playern” am Markt zählt.

Besonders lobenswert ist das wirklich ultra faire Preis-Leistungs-Verhältnis (selbst bei Sarah Connor).

Die einzige ROTE KARTE, die man überhaupt ziehen kann, geht – wie könnte es auch anders sein – an die Nordbahn. Gerade in Zeiten, in denen das Wort “Nachhaltigkeit” fast schon inflationär verwendet wird, sollte man eigentlich erwarten können, dass sich auch ein “Verein” wie die Nordbahn darauf eingestellt, dass es eine ganze Reihe von Menschen gibt, die auch und gerade zum “Legends At The Sea” Festival nachhaltig (mit der Bahn) anreisen möchten. Die bittere Realität gestaltete sich so, dass sich hunderte von Menschen in teilweise nur EINEN (!) Triebwagen quetschen mussten, wobei zwischen Heide (Holstein) und Büsum ohnehin nur ein 1-Stunden-Takt gewährleistet sein kann. Und zu allem Übel gab es am Samstagmorgen dann auch noch Schienenersatzverkehr mit Bussen, bei denen der TÜV vermutlich längst abgelaufen ist … Eine Anreise mit der Nordbahn ist also wirklich nicht zu empfehlen.

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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