PETER ORLOFF
So kämpft der “Weiße Bruder” (Peter Orloff) für seinen “Roten Bruder” (“Winnetou”)!

Und zwar nicht nur mit der ‘Original-Aufnahme 2022’ seines 1995 geschriebenen Titels “Mein Freund Winnetou”, sondern auch im Live-Interview bei BILD.TV …:

Mit der ‘Original-Aufnahme’ seines bereits 1995 geschriebenen Titels “Mein Freund Winnetou (Roter Bruder)” hat “Der Titan” PETER ORLOFF voll ins Schwarze getroffen. In der aktualisierten Textfassung bezieht der “Weiße Bruder” (Peter Orloff) ganz klar Position zu seinem “Roten Bruder” (“Winnetou”).

Vorgestern Abend (30.08.2022) um kurz nach 18:30 Uhr war Peter Orloff auch live bei BILD.TV zu Gast.

Lesen Sie HIER eine Zusammenfassung.

Peter Orloff über seine innere Verbundenheit zu “Winnetou”: “Es sind Werte, die Winnetou vermittelt hat. Er hat einer ganzen Generation von Kindern, die inzwischen erwachsen sind, Werte vermittelt, die bleiben. Wer von denen, die diese Werte jetzt in Frage stellen, hat auch nur einen Bruchteil von dem geleistet, was ein PIERRE BRICE geleistet hat, der diese Rolle gelebt hat.  Das war ein Mann, der von Millionen von Menschen geliebt wurde und geliebt wird.

Und der soll nun aus dem Programm genommen werden, weil irgendjemand, der womöglich anonym bleiben will, sagt, dass das rassistisch sein könnte? Unter den Begriffen ‘Rassismus’ und ‘Diskriminierung’ werden so viele Dinge hochgeholt. Was haben diese Leute, die hier Kritik üben, entgegenzusetzen? Was haben die denn überhaupt selbst geleistet?”

Welche Werte, von denen du gesprochen hast, wurden denn von Winnetou vermittelt?

“Ich glaube, diese ganze Masche der „Political correctness“ können wir uns schenken, wenn wir uns einfach auf drei Werte einigen, die wichtig sind: Achtung, Respekt und Toleranz. Und da, wo wirklich dagegen verstoßen wird, dagegen sollen und müssen wir uns wehren, da muss es dann heißen: No Way! Aber das ist bestimmt nicht der Winnetou. Und das sind bestimmt auch nicht Leute, die Rasterlocken tragen und Reggae singen. Dann hätten ja z. B. PAUL KUHN und BILL RAMSEY nie Jazz singen dürfen.

Man könnte dann z. B. RONNY mit seiner „Kleinen Annabelle“ kulturelle Aneignung unterstellen. Wenn ein ROBERTO BLANCO Schlager singt, da könnte auch jemand mit diesem Argument kommen, was natürlich totaler Blödsinn wäre – ROBERTO ist einer der tollsten Kollegen. Wenn man jetzt wegen jedem dieser Beispiele irgendwelche Fässer aufmachen wollte, hätte ich sofort zehn Gegenargumente parat, um solche Überlegungen auszuhebeln.

Ich bin sicher, im Fall Winnetou haben die Aktivisten sich verhoben, weil die Winnetou-Fans sich das einfach nicht bieten lassen werden. Wenn man jetzt schon anfängt, Winnetou in Frage zu stellen – bei welchem Helden der Kindheit soll das aufhören? Peter Pan? Prinz Eisenherz? Ist es wirklich der Ernst der Grünen-Politikerin, die sich heute entschuldigt, weil sie als Kind Indianerhäuptling hat werden wollen? Unfassbar: Ein Mensch muss sich mit 30 Jahren für das entschuldigen, was er als Kind geträumt hat. Ich möchte nicht wissen, für was die, die das jetzt auf den Weg bringen, sich in 20 oder 30 Jahren entschuldigen müssen.”

Klare Worte von dir.  Du bleibst also ein Freund von Winnetou?

Ich bleibe natürlich ein Freund von Winnetou. Mir ist jetzt wichtig, mit den Leuten zu reden und ihnen klarzumachen: So geht es nicht. Ich kenne es aus meiner Kindheit. Ich habe ja russische Wurzeln. Mir wurde als Kind gesagt, ich stamme aus einer Rasse von Untermenschen. Um dem entgegenzuwirken, hat mir mein Vater gezeigt, wie man kämpfen kann. Weil ich nett und lieb war und jedem Respekt gezeigt habe, habe ich dann auch Respekt bekommen – ich konnte und musste mich da durchsetzen.

Ich glaube, man sollte da wirklich die Kirche einfach im Dorf lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Foto-Credit: TROJA
Textquelle: smago! (Original-Zitate: BILD.TV)

Ein Gedanke zu „PETER ORLOFF <br>So kämpft der “Weiße Bruder” (Peter Orloff) für seinen “Roten Bruder” (“Winnetou”)!

  • 1. September 2022 um 10:13
    Permalink

    Bravo! Peter Orloff spricht mir aus dem Herzen.
    In der DDR waren bis Mitte der 80ger Jahre Karl-May-Bücher verpönt/ verboten, weil sie der herrschenden Ideologie nicht gepasst haben. Wir haben als Kinder Winnetou und seine Abenteuer illegal lesen müssen.
    Jetzt kommen wieder “Weltverbesserer” (Aktivisten) und wollen uns vorschreiben, was wir zu sagen, zu denken und zu tun haben. Mit welchem Recht? Da kann ich nur die Frage wiederholen, was haben diese Herrschaften eigentlich geleistet? NICHTS!

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