PETER ORLOFF
Mit der ‘Original-Aufnahme 2022’ seines Titels “Mein Freund Winnetou (Roter Bruder)” möchte “Der Titan” ein Zeichen setzen!

In Windeseile wurde der Song mit einem aktualisierten Text versehen, neu aufgenommen und auch sofort veröffentlicht – inkl. des Videoclips …:

 

 

 

Am 27. Juni 2021 feierte Peter Orloff  ein „Triumphales Hit-Comeback mit dem Song ‘Mein Freund Winnetou’ “ (SMAGO / Juni 2021) in der Sendung „Immer wieder sonntags“, begleitet von den herzlichen Wünschen von Hella Brice, Witwe von „Winnetou“-Legende Pierre Brice, und der ganzen Karl May-Community. In der Folge-Zeit erreichte der Titel Spitzenpositionen in zahlreichen Hitparaden und ist, wie bereits seit Jahrzehnten in Aufnahmen verschiedener Interpreten, inzwischen mehr denn je präsent, auch bei zahlreichen Karl May Events.

Aufgrund der aktuellen Diskussionen und Bestrebungen, die inzwischen sogar die Tilgung der Person oder besser gesagt der Institution „Winnetou“ zum Ziel haben, sieht Peter Orloff sich veranlasst, das von ihm 1993 komponierte und getextete Lied „Mein Freund Winnetou“ mit einem aktualisierten Text zu veröffentlichen, um diesen Bestrebungen im Bereich seiner Möglichkeiten Einhalt zu gebieten. Es geht ihm hier auch um eines unserer höchsten Güter, die künstlerische Meinungsfreiheit!

Dazu sagt der Künstler selber: „Ich kann die aktuellen Diskussionen, zunächst um das Buch ‘Der junge Häuptling Winnetou’, inzwischen sogar um die weitere Ausstrahlung der beim Publikum so beliebten ‘Winnetou’-Filme mit Pierre Brice und schließlich um die Verwendung des Begriffs ‘Indianer’ absolut nicht nachvollziehen. Und das geht offensichtlich nicht nur mir allein so. Wenn das zu solchen Ergebnissen führt, dann kann am Ansatz etwas nicht stimmen.

Der Begriff ‘Indianer’ ist vor allem im Zusammenhang mit „Winnetou“ ausschließlich positiv besetzt. Karl May war wahrlich kein perfekter Mensch, aber mit seinem „Winnetou“ hat er einen solchen geschaffen und dessen vorbildliche Werte und Ideale im Bewussein von Generationen von Kindern aller Altersstufen verankert, zu denen auch ich mich immer noch zähle.

Ich war berührt, als Hella Brice mir am Abend vor meiner ‘Winnetou’-Premiere schrieb, ‘Pierre schaut von oben zu’. Er kann sich jetzt nicht mehr persönlich gegen die wehren, die sein Lebenswerk zu vernichten drohen. Aber wir alle, die wir diese von ihm in der Rolle seines Lebens als ‘Winnetou’, aber auch von ihm persönlich gelebten Werte verinnerlicht haben, können jetzt nicht mehr still bleiben, sondern müssen allen  ‘Winnetou’-Leugnern entgegenhalten: ‘Für das, was ihr zerstören wollt, habt Ihr nichts auch nur annähernd Gleichwertiges auf Lager! Und was ihr, womöglich sogar gut gemeint, da vorhabt, wird genau das Gegenteil bewirken. „Wie auch das Gegenteil von Gut nicht Böse ist, sondern gut gemeint.’  (Tucholsky). Man kann nichts gegen die Herzen der Menschen und schon garnicht der Kinder verordnen. Mit drei Worten ist alles gesagt: ‘Achtung’, ‘Respekt’ und ‘Toleranz’ – ‘A.R.T’! Mehr braucht es nicht und wenn wir alle, aber gerade auch ihr, das beherzigt, hätten wir mehr inneren Frieden!

 Die Bezeichnung ‘Roter Bruder’ kann ebenso wenig diskriminierend sein wie ‘Weißer Bruder’ oder auch ‘Bruder in Christo’ und dokumentiert genau diesen Respekt! Denn wer ist einem näher als der eigene Bruder, auch wenn es der Bruder im Geiste ist?!  

Die Ausstellung „Winnetou und sein roter Bruder“ (gemeint war der Chef-Indianer des Ostens, Gojko Mitić) lief unter großem Publikumsandrang u. a. in renommierten Instituten wie dem Filmmuseum Frankfurt und dem Schlossbergmuseum in Chemnitz. Mehr Sympathie- und Imagewerbung, gerade auch für die heutigen Indianer, die man unter dieser Bezeichnung mit den durchaus idealiserenden Werten, aber auch mit der zum Teil harten Realität ihrer Geschichte identifiziert, kann es kaum geben.

Ich habe von meiner Gage als Dschungelprinz € 40.000 für eine Schule für Guarani Indianerkinder gespendet, diese Vorstellung hatte mich damals berührt und bei meiner Entscheidung inspiriert. Ihr würdet vermutlich zwar sagen: ‘indigene Ureinwohnende’, aber davon hätten sie auch keine Schule! Und mit Bildung können sie sich genau das selber verschaffen, was ihnen in ihrer derzeitigen Situation noch versagt bleibt und was ihnen auch solche verschwurbelten Wortgebilde, wie ihr sie mit großem Eifer produziert, nicht bringen. Keine Worte, nur Taten zählen!

Darauf ‘mein großes Indianer-Ehrenwort’. Und mit der Verwendung dieses Begriffs befinde ich mich in Gesellschaft mit dem derzeitigen Vizekanzler Robert Habeck (in der Sendung ‘maischberger. die woche’ am 5. August 2021).”

 

 

 

 

 

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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