FLORIAN SILBEREISEN
Seine rote Glücksunterhose trägt er „nur am Samstagabend“!

In der MDR-Talkshow „Riverboat“ verriet er zudem …:

 

 

 

Kim Fisher: Ich bin ganz ergriffen, denn Du bist heute wie auf links gekrempelt. Du hast etwas Wichtiges vergessen. 

Ja, ich bin total aufgeregt, denn ich habe meinen Talisman vergessen. Und es ist das erste Mal, dass ich in einer Fernsehshow meinen Talisman nicht dabei habe: Meinen Ring. Ich habe ihn auf dem Traumschiff vergessen. Ich bin gestern runter und hier her gefahren. Als Kapitän in seiner Rolle trägt man keinen Ring und da habe ich ihn abgenommen. Und ich merke die ganze Zeit, ich fühle mich irgendwie ein bisschen unruhig.

Kim Fisher: Meinst Du das wirklich ernst?

Wirklich. Ich fühle mich wirklich schon den ganzen Tag unwohl. Ich bin ein bisschen abergläubig und  insofern muss ich aufpassen, was ich heute sage.

Kim Fisher: Aber wenigstens hast Du die Glücksunterhose an.

Nein, auch nicht. Die trage ich nur am Samstagabend.

Kim Fisher: Es heißt ja immer, dass man in dieser Branche keine Freundschaften schließen kann unter Kollegen. Bei Dir fallen mir da aber schon zwei bis drei ein…

Ja, definitiv. Ich mache das ja schon ein bisschen länger und bin mit vielen ja auch aufgewachsen. Stefan Mross ist ein guter Kollege, ja auch Freund mit dem ich seit Kindertagen unterwegs bin. DJ Ötzi ist ein echter Freund, wir telefonieren oft und auch außerhalb der Showbranche. Jan Smit ist ein lieber Freund, Christoff auch.

Kim Fisher: Wir haben eben eine MAZ gesehen aus der aktuellen Show, Du machst Liegestütze mit Ramon Roselly – fast mit freiem Oberkörper. Danke, liebe Regie, es reicht – ich habe genug gesehen…

Du bist aber leicht zu beeindrucken (lacht).

Kim Fisher: Ich habe jetzt nur so getan.

Nein, es war wirklich das erste Mal, dass ich am Ende bei einer Fernsehshow („Schlager oder N!xx“) zusammengebrochen auf dem Boden liege. Ramon Roselly hat es geschafft. Und man entwickelt ja einen Ehrgeiz. Es hieß: Wer kann mehr Liegestütze? Und der Typ ist eine Maschine. Man merkt, er ist doch ein paar Jahre jünger und hat 75 Liegestütze in einer Minute gemacht. Ich bin mittlerweile auch ganz gut drauf, 50-60 Stück schaffe ich, aber Ramon hat mich da gepackt.

Kim Fisher: Du gehst ja straff auf die 40 zu. Hast Du ein Problem damit?
Ne. Wirklich nicht. Die einzige Frage ist, ob ich feiern darf. Aber das wissen wir ja noch nicht.

Kim Fisher: Gibt es irgendeine Verschleißstelle bei Dir, wo es quietscht?
Ich erzähle dir die später (lacht). Es geht langsam los. Aber noch nicht wirklich schlimm.

Nein, ich bin topp in Form!
Kim Fisher: Wen hattest Du denn damals für Deine Kostüme als Vorbild?

Eigentlich niemanden. Als ich anfing, kannte mich ja kein Mensch. Ich habe mich immer so angezogen, wie ich das schön gefunden habe. Und ich habe gedacht: Es gibt schon genug langweilig angezogene Menschen im Fernsehen, da ziehe ich mich ein wenig bunter an und polarisiere. Und dann hat mir das aber immer selbst sehr gut gefallen.

Kim Fisher: Jetzt, wo Du auf die 40 zugehst kann es auch passieren, dass man mal mit Dir wandern geht. Das konntest Du Dir nie vorstellen, Du dachtest immer, das macht nur die Kanzlerin.

Ja, das ist tatsächlich etwas, was mit dem Alter zu tun hat. In die Ferne fliegen ist schön, aber ich merke, dass es auch Zuhause sehr, sehr schön sein kann. Gerade, wenn man die Berge vor der Tür hat und ein paar Seen. Ich merke, dass ich da extrem zur Ruhe komme, wenn ich da wandern gehe. Und früher habe ich immer drüber gelacht, aber nun finde ich das sehr schön. Und in meiner ersten Sendung für den MDR bin ich ja auch Wandern gegangen. „Mit Florian, Hut und Wanderstock“ hieß diese.

Kim Fisher: Deine Mutter hat sich mal dazu geäußert, dass Du nicht der allerordentlichste Mensch bist.

Nö, das habe ich aber auch selber noch nie gesagt. Wenn ich in einem Hotelzimmer bin, meint man, ich war schon länger da. Aber ich komme ja klar damit. Gerade beim Dreh für das „Traumschiff“ waren wir in Quarantäne auf dem Hotelzimmer. Aber glücklicherweise können wir überhaupt ein bisschen drehen und statt Karibik oder Malediven ist es Bremerhaven. Aber wir dürfen drehen und sind quasi nur mit dem Drehteam auf dem Schiff.

Kim Fisher: Und was machst Du da die ganze Zeit auf dem Zimmer?

Ich drehe Däumchen (lacht). Und man hat ja trotzdem immer was zu tun. Man kann arbeiten und telefonieren und Drehbuch lernt man ja auch dann. Und es ist eben einfach so in der jetzigen Zeit. Und wir sind ja alle froh, wenn man überhaupt etwas machen kann und die Leute Zuhause auch ein bisschen unterhalten darf.

Jörg Kachelmann: Es gibt das Gerücht, dass Dein Kompass-Tattoo mit dem „Traumschiff“ zu tun hat?

Tatsächlich ein bisschen. Ich hatte den Termin schon beim Tätowieren ausgemacht, aber man wartet ja auch manchmal ein paar Wochen oder Monate auf einen Termin bei einem guten Tätowierer. Und genau in dieser Zwischenzeit kam die Zusage vom „Traumschiff“ und da hat das natürlich sehr gut gepasst.

Jörg Kachelmann: Sind Sie handwerklich zu gebrauchen? Haben Sie handwerkliches Geschick?

Nicht mein Talent. Ich hatte aber auch immer eine perfekte Ausrede. Ich habe immer schon Harmonika gespielt und da hat meine Mama immer verboten, dass ich mit dem Papa in den Wald gehe zum Arbeiten, damit ich mich nicht verletze. Und insofern habe ich relativ früh gesagt, ich mache Musik und kein Handwerk. Ich kann einen Nagel in die Wand schlagen, dass andere können Menschen in meiner großen Familie besser, die mir dann helfen.

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