BAD BOYS BLUE Die brandneue CD „Tears Turning To Ice“ im smago! Test!

Bad Boys Blue melden sich zum 35. Jubiläum von „You’re A Woman“ zurück +++ Erfolgsproduzent David Brandes hat erneut ganze Arbeit geleistet +++

Am 18. August 2020 haben wir bei smago! berichtet (HIER nachzulesen), dass DAVID BRANDES nach vielen Jahren zusammen mit den BAD BOYS BLUE ein brand(es)neues Album aufgenommen hat. Das Interesse an dem Album war so groß, dass die CD-Edition schnell ausverkauft war und daher sogar der VÖ-Termin nach hinten geschoben werden musste. Nun ist es aber so weit: Am heutigen Freitag (23.10.2020) ist „Tears Turning To Ice“ endlich erschienen.

Direkt beim Anhören der ersten Takte der Vorab-Single „Killers“ wird klar, wohin die Reise geht: Die BAD BOYS BLUE, konkret ihr Sänger JOHN MCINERNY, bleiben ihrem seit 1985 erfolgreichem Stil treu und fügen moderne Soundelemente in ihre Musik hinzu – genau so wie es ihr Mentor, Produzent und Songautor DAVID BRANDES perfekt beherrscht. Auch textlich finden wir Elemente, die schon in den1980er Jahren gut ankamen. „Infinity“, „we can keep our dreams alive“, „fire to ice“, „sacrifice“ – Wortfetzen, die schon in den1980er Jahren beliebt waren. Dann noch eine schöne Transposition in eine andere Tonart – fertig ist der perfekte Opener des neuen BAD BOYS BLUE-Werks.

Es folgt der Titelsong „Tears Turning To Ice“. Wenn Tränen festgefroren und zu Eis werden, ist das kein gutes Zeichen, aber es gilt nach wie vor: „Love kills he pain“. Ein Song im PET-SHOP-BOYS-Sound, was sicher ein großes Kompliment ist, wenn man in der „It’s A Sin“-Liga mitspielt.

Schlageresk im positiven Sinne ist ganz klar „Love Love Love“ – ein fröhliches unbeschwertes Liebeslied im Happy-Soung a la „D. I. S. C. O.“ (OTTOWAN), das der Stimme JOHN MCINERNYs besonders schmeichelt. Auch hier sind die typischen 1980er Sounds allgegenwärtig – ein stimmiger Song im typischen mehrstimmigen Gesang der BAD BOYS BLUE.

Europop-Sounds der 1990er im Gewand 2020 erklingen im gefälligen „A Million Times In Heaven“. Erneut dürfen wir uns an einer Modulation in eine andere Tonart erfreuen – der Groove geht direkt in die Beine und wird die Clubbetreiber, wenn die Discotheken wieder öffnen dürfen, erfreuen.

Never Gonna Miss You“ dürfte insbesondere die Reggae-Fans erfreuen – man kann sagen: BAD BOYS BLUE go UB40. Ein Song für schöne Spätsommertage ist mit diesem Titel gelungen – erneut natürlich mit dem Thema unbeschwerter Liebe.

Mystische Chöre, Panflötensounds, teilweise Sprechgesang – bei „No Barriers“ gab es offensichtlich Inspirationen bei MICHAEL CRETUs „ENIGMA“-Projekt. Der Wunsch, keine Grenzen zu wollen („no barriers“) ist natürlich massenkompatibel, der Song fällt allerdings etwas aus der Art – zeigt damit aber erst recht, dass die BAD BOYS BLUE breit aufgestellt sind.

Die klassischen BAD BOYS BLUE-Klänge bekommen wir wieder in „Get Up“ geboten – ein sehr eingängiger, kommerzieller und mitsingbarer Titel mit Texten wie „strong enough when the going gets tough“. Wichtig: „Take the road to freedom“ – ein schönes Lied, das dazu auffordert, das Selbstbewusstsein stark genug zu halten mit gefälligen Pfeif-Sounds und starken Hintergrundchören.

Immer mal wieder waren auch Frauenstimmen auf BAD-BOYS-BLUE-Aufnahmen zu hören, so auch zu Beginn des Krachers „Burning Down The House“. „Let’s Take Control The Night, When The Feelings Explode“ – o la la. Ein Lied über heiße Spiele in der Nacht – in genau dem Arrangement, wie die Fans es lieben. (Und NEIN, es ist NICHT Sandra, die hier die „backing vocals“ singt …)

Der nächste Song kommt folkloristisch daher, wie wir es in den1990er Jahren von der KELLY FAMILY kennen – Akustikgitarre und Flöte – Lagerfeuerromantik mit den BAD BOYS BLUE. Schöne optimistische Harmonien laden zum Mitsummen ein – „Bright Fields“ ist ein Song, der zur besinnlichen Weihnachtszeit passt.

Ein echter Clubhit hingegen ist klar „Lead Me To The Dark“, erneut ein tanzbarer gefälliger Song im Typischen BBB-Sound.

Ein wenig an „Midnight Lady“ erinnert vom Sound her die Ballade „The Rhythm Of Your Face“, die eine weitere Facette der BAD BOYS BLUE anno 2020 aufzeigt und der Stimme von Sänger JOHN MCINERNY besonders schmeichelt.

Die letzten drei Tracks des 2020er Albums der BAD BOYS BLUE sind Maxiversionen von Songs des Albums. Schon seit Beginn der Bandgeschichte waren gerade die Maxiversionen besonders beliebt. So wurde von „Killers“ eine Extended Version, die fast sechs Minuten lang dauert, produziert. Der Titelsong bringt es auf eine fast sieben Minuten lange tanzbare Version. Und von „Never Gonna Miss U“ wurde ein 5 ½-minütiger Remix erstellt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Anspruch, den BAD BOYS BLUE-Sound in das Jahr 2020 zu transportieren perfekt gelungen ist. Der Charakter der Gruppe ist vollumfänglich erhalten worden – sicher auch ein Verdienst des Produzenten DAVID BRANDES, der erneut – wie beim Album „Around the World“ eine klare Konzeption im Kopf hatte. Wir gratulieren zu einem gelungenen Album.

 

 

 

 

 

 

 

 

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