ROCKO SCHAMONI u.a.
Fr. (10.09.2021) in der Sendung „Kölner Treff“ zu Gast!

WDR Fernsehen, 22:00 Uhr – 23:30 Uhr (1. Wh. in der Nacht auf 11.09., 00:30 Uhr – 02:00 Uhr; 2. Wh.: 12.09., 10:00 Uhr – 11:30 Uhr)! Moderation: Bettina Böttinger!

 

 

Teresa Enke

 

Sie musste den Tod zweier geliebter Menschen verkraften. Der Suizid von Torwart Robert Enke vor elf Jahren schockierte nicht nur die Fußball-Szene. Drei Jahre zuvor war die gemeinsame Tochter Lara an einem Herzfehler gestorben. Teresa Enke geht auf ihre persönliche Weise mit der Trauer um: Als Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung setzt sie sich für die Aufklärung über die Volkskrankheit Depression ein, außerdem unterstützt sie herzkranke Kinder. In der Pandemie bietet sie mit ihrer Stiftung zudem Angebote, um Menschen aus der Isolation zu holen. „Ich will die unsichtbare Krankheit sichtbar machen!“

 

 

 

Gesine Schwan

 

Zweimal wollte sie die erste Bundespräsidentin werden. Zweimal verlor sie. Trotz einer erfolgreichen Akademikerlaufbahn musste Professorin Gesine Schwan ihr ganzes Leben lang lernen, mit Rückschlägen zurecht zu kommen. Als Kind einer manisch-depressiven Mutter, verfiel Schwan nach dem Tod ihres ersten Mannes selbst in eine tiefe Depression. Durch ihren Glauben schaffte sie es, Gedanken an Selbstmord zurückzuhalten. Aber erst mit Hilfe eine Psychoanalyse überwand sie die Krankheit. Über Gründe für und Wege aus der Depression, sprechen wir mit ihr im Kölner Treff!

 

 

 

Rocko Schamoni

 

Er ist Musiker, Autor, Theatermacher, Clubbetreiber und vieles mehr – einfach ein „Künstler“, wie er sich selbst beschreibt. Und er ist an Depressionen erkrankt, seit über 25 Jahren. Rocko Schamoni hat immer wieder depressive Phasen in seinem Leben, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind und bis zu suizidalen Gedanken führen können. Mittlerweile hat er gelernt, mit dieser Krankheit zu leben. Und er ist sich sicher: Ohne seine Depressionen wäre er nicht der Künstler geworden, der er heute ist.

 

 

 

Dr. Julia M. Nonn

 

Julia Nonn ist leitende Ärztin der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Klinikambulanz der Klinik Wittgenstein in Bad Berleburg. Es gehört zu ihren täglichen Aufgaben, Menschen mit Depressionen zu behandeln. Auch Dr. Nonn merkt, dass Depressionen immer noch ein Tabu-Thema sind. Sie appelliert an Betroffene, sich nicht zu scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen: „Depression ist eine schwere Erkrankung – aber sie ist gut behandelbar!“

 

 

 

Fabian Nießl

 

Er wollte immer der Beste sein – egal, ob in der Schule, im Beruf oder beim Sport. Scheitern kam für ihn nicht in Frage. Und so versuchte er lange im Stillen gegen seine Ängste und Depression anzukämpfen. Erst die Einsicht, dass er Hilfe braucht und die Einweisung in eine psychosomatische Klinik brachten die Wende. Heute spricht Fabian Nießl offen über seine Krankheit und möchte anderen Menschen Mut machen. Er weiß nun, auch ein starker Mann darf schwach sein.

 

 

 

David Mayonga

 

In der Musik und Hip-Hop-Szene ist der studierte Sozialpädagoge David Mayonga eher unter seinem Künstlernamen Roger Rekless bekannt. Seit 2019 ist der Radio-Moderator, Autor, Rapper und Musikproduzent zudem Mitglied des Künstlerkollektivs „Deichkind“. Klingt wie ein tolles Musikerleben, zu dem gehört aber auch: David Mayonga ist zwar in München geboren aber schwarz. Als Sohn einer weißen Mutter und eines aus dem Kongo stammenden Vaters sammelt er bereits im Kindergartenalter erste Erfahrungen mit Rassismus. Ausgrenzungserfahrungen begleiten den 40-Jährigen bis heute.; was das für ihn und seine psychische Gesundheit bedeutet, erklärt der Vater einer kleinen Tochter im Kölner Treff.

 

 

 

Elisabeth Raffauf

 

Wenn Eltern nicht mehr weiterwissen, wenn Kinder Hilfe brauchen, ist sie die richtige Ansprechpartnerin. Als Diplom-Psychologin und Erziehungsberaterin hat sie unzähligen Kindern, Jugendlichen und Familien bei der Gesundung geholfen. Nach den Erfahrungen der letzten Monate geht sie davon aus, dass Depressionen in der „Generation Corona“ ein großes Thema werden. Denn die Einsamkeit und der fehlende Austausch sei für Heranwachsende ein unterschätztes Problem.

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