HEINO
„Ich bin nicht nachtragend“ – Das smago! Exklusiv-Interview mit Heino!

smago! Chefredakteur Andy Tichler sprach mit Heino am Abend des 18.08.2021 in Berlin über seine Tour „Heino goes Klassik – Ein deutscher Liederabend“, die ihn am 13.12.2021 auch ins Schlosspark Theater von Dieter Hallervorden führt!

 

 

 

Lieber HEINO, nach 42 Jahren HEINO & HANNELORE heißt es nun HEINO & HALLERVORDEN. Sind HEINO & HALLERVORDEN nicht wie Nord- und Südpol?

Wir ergänzen uns gut. Wir haben uns vor drei Jahren kennengelernt, und wir haben gemerkt, dass wir auf der gleichen Wellenlänge sind – er in seinem lustigen Bereich, ich im etwas ernsteren Bereich, aber wir haben gut zueinander gefunden. DIETER ist für mich ein Komiker, wenn ich das so bezeichnen darf, wo ich wirklich drüber lachen kann. Es gibt in der heutigen Zeit ja viele, bei denen ich eher weinen als lachen kann, obwohl ich ein rheinisches Kind bin, das gerne lacht.

Ihre Stimme ist kraftvoller und druckvoller denn je. Wie machen Sie das?

Ich übe jeden Tag. Ich trainiere wie ein Sportler, der ja auch jeden Tag trainiert. Die Stimmbänder sind auch Muskeln, die jeden Tag trainiert werden müssen, damit sie nicht erschlaffen. Das mache ich jeden Tag.

Ihr neuer Titel „Holiday am Wörthersee“ ist ein Überraschungshit mit über 300.000 Klicks innerhalb weniger Wochen bei YouTube. Wie sehr berührt es Sie, dass sie mit aktuellem Songmaterial noch so erfolgreich sind?

Das berührt mich schon sehr, weil ich mich freue, damit meinen lieben Kollegen ROY BLACK ehren kann und an ihn erinnern kann. Leider ist er nicht mehr unter uns. Jetzt habe ich sein Lied übernommen und bin dankbar, damit so viel Erfolg zu haben.

Nächstes Jahr gilt es, das 50-jährige Jubiläum des „Blauen Enzian“ zu feiern. Ist da etwas geplant – vielleicht ein Jubiläum dieses Hits?

Das höre ich jetzt zum ersten Mal, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Bislang ist da nichts geplant, aber wenn es ein Jubiläum gibt, könnte ich mir da ja mal was ausdenken. Stimmt, im nächsten Jahr sind das 50 Jahre.

Ausgerechnet mit dem „Blauen Enzian“ haben Sie sich ja in der ZDF-Hitparade damals nicht platzieren können. Haben Sie dafür heute eine Erklärung – es ist Ihr größter Erfolg, das inzwischen sogar fast ein Volkslied ist?

Ich kann mir das nicht erklären. Da waren vielleicht andere Geister hinter, die das verhindert haben. Aber es ist „wurscht“. Ich bin nicht nachtragend.

Immerhin haben Sie sich dann ja in den 1980er Jahren mit der neuen Version in der Show platzieren können. – Hätte Ihnen vor 30 Jahren jemand gesagt, Sie stehen 2021 immer noch auf der Bühne – was hätten Sie dann gesagt?

Den hätte ich für verrückt erklärt und ihm gesagt: So lange will ich gar nicht machen!

Der erste Titel Ihres neuen Programms wird sein: „Es war am Anfang“. Inwieweit ist das auch eine Verbeugung vor Ihrem langjährigen Freund und Entdecker und langjährigen Produzenten RALF BENDIX, der das Lied vor 65 Jahren in der deutschen Fassung gesungen hat?

Es freut mich, dass ich das singen darf. Den Text hat WOLFGANG NEUKIRCHNER gemacht, der Schulfreund von RALPH BENDIX. Ich freue mich, dass ich das auch zu einem Hit vor einigen Jahren mal machen konnte. Ich hatte – so wie BENDIX und der Texter mir gesagt haben – mehr Erfolg damit gehabt als das Original.

Sie haben aus „Es war IM Anfang“ „Es war AM Anfang“ gemacht. Wie kam es zu dieser Werksänderung?

„Es war am Anfang“ ist für mich besseres Deutsch als „Es war im Anfang“.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für Ihre Tour!

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