HEINO
Fulminante Deutschland-Premiere seines Programms “Die Himmel rühmen” im Mitteldeutschen Theater von Dieter Hallervorden …

… in der Marienkirche zu Dessau-Roßlau! Der großen Nachfrage wegen musste Heino am 01.12.2022 gleich 2-mal “ran” …:

 

 

 

Zunächst einmal: Bei Dieter Hallervorden muss auch in diesen Zeiten keiner frieren! In seinem Mitteldeutschen Theater in der Marienkirche zu Dessau-Roßlau ist es angenehm warm. Der Hausherr selbst war allerdings gestern (01.12.2022) nicht da. Dieter Hallervorden befindet sich derzeit in München bei den Proben für die SAT.1-Produktion “Stars in der Manege”. (Der 87-Jährige wird sich in ein “Teufelsrad” begeben …) ABER: HIER können Sie noch einmal die Pressekonferenz vom 03.11.2022 Revue passieren lassen, im Rahmen derer Dieter Hallervorden in die Rolle des “Interviewers” schlüpfte und “seinem” Heino – “Ich verneige mich vor diesem Talent!” – so manches Geheimnis entlockte.

Der fast 84-jährige Heino muss unlängst in einen Jungbrunnen gefallen sein. Heino hat derzeit ein Pensum zu bewältigen, bei dem so manch 20-Jähriger längst schlapp gemacht hätte … Am Mittwoch (30.11.2022) beispielsweise war Heino noch bei einer TV-Aufzeichnung in Baden-Baden zu Gast. Noch in der Nacht fuhren sein Manager Helmut Werner und er von Baden-Baden nach Dessau (Entfernung: ca. 600 Kilometer!). Ankunft im Hotel: gegen 03:00 Uhr nachts … Und doch sahen beide am Nachmittag des 01.12.2022 so aus wie aus dem Ei gepellt …

Nachdem das 19:00 Uhr Konzert in Dessau im Nu ausverkauft war, hatte Dieter Hallervorden vorsichtig angefragt, ob eventuell ein zweites Konzert am gleichen Tag (- also quasi das erste vor dem zweiten … -) realisiert werden könnte. Und selbst für das 15:00 Uhr Gastspiel konnten innerhalb weniger Tage ca. 80 % der (zugegeben nicht ganz preiswerten) Karten abgesetzt werden. Ein unglaublicher Erfolg!

Selten zuvor hat Heino ein derart vielfältiges Programm präsentiert.

Star-Organist Franz Lambert (gibt es eigentlich IRGENDJEMANDEN, der KEINE LP von Franz Lambert hat?) stimmte das Publikum um Punkt 15:00 Uhr mit Beethovens “Ode an die Freude” gleich richtig ein, bevor Moderatorin Nicole Mieth die Bühne betrat, um das Publikum zu begrüßen und – Heino!

Heino begann mit dem Titel “Es war AM Anfang”, der – in der Deutschen Originalaufnahme (von Ralf Bendix) – “Es war IM Anfang” heißt (HIER erfahren Sie die weiteren Hintergründe).

Die Melodie zu “Es ist nie zu spät für ein neues Leben” stammt von Wolfgang Amadeus Mozart. Der große Drafi Deutscher hatte sich gleich 2-mal daran bedient, zum einen mit New Mixed Emotions (“No Smoke Without A Fire”), zum anderen als Solist (“Halb so schlimm” – einen Song, den er nach der Trennung von Isabel Varell aufgenommen hatte).

“Mein Lied für dich” – diesen Song hat Heino bereits vor geraumer Zeit seiner Hannelore gewidmet, mit der er seit 43 Jahren skandalfrei verheiratet ist.

Die Arie “Ach, ich hab in meinem Herzen” stammt aus der Oper “Schwarzer Peter” (von “Lili Marleen” Komponist Norbert Schultze), die 1936 in Hamburg uraufgeführt wurde.

Das “Ave verum” gilt als eines der letzten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.

Das Kirchenlied “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren” reicht sogar bis ins Jahr 1680 zurück. Joachim Neander schrieb den Text kurz vor seinem frühen Tode. Er starb am 31. Mai 1680 im Alter von nur 29 Jahren an der Pest. Im Übrigen weiß man erst seit 2021 (!), wo Joachim Neander tatsächlich am 3. Juni 1680 beigesetzt worden ist … Und es ist wirklich kein Witz, dass das Neandertal nach ihm benannt ist (… und es demzufolge auch die “Neandertaler” sind).

Das Wiegenlied “Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein”, stammt vermutlich von Johann Friedrich Anton Fleischmann, den wir allerdings nicht mehr selber fragen können, da er bereits am 30. November 1798 – im Alter von nur 32 Jahren – das Zeitliche segnete. Indes vertraut Heino darauf, dass “Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein” – “höchstwahrscheinlich” – von Bernhard Flies erschaffen wurde, nachdem man dieses Wiegenlied über langen Zeit Wolfgang Amadeus Mozart zugeordnet hatte.

Mit “Ich bete an die Macht der Liebe” und “Die Himmel rühmen” ließ Heino gleich die nächsten “kirchlichen Kracher” folgen.

Nach der Pause sorgte Franz Lambert mit seiner “Dornenvögel-Rhapsodie” für das ultimative Live-Erlebnis. (Seine “Dornenvögel-Rhapsodie” feiert in diesem Jahr übrigens ihr 30-jähriges Jubiläum.)

Heino setzte – nach einer kurzen Ansage von Nicole Mieth – zunächst sein ‘Kirchenprogramm’ fort – mit dem “Ave Maria”, bevor er sich mit dem “Schwalbenlied (Mutterl unter’m Dach)”, welches das Lieblingslied seiner Mutter war, nach und nach der leichte(re)n Muse zuwandte. Und wie man mittlerweile weiß, kennt Heinos Repertoire keine Grenzen …

Wie cool muss man sein, um im Rahmen einer mit dem Titel “Die Himmel rühmen” überschriebenen Kirchentournee “Junge” von der Formation Die Ärzte zu singen …? (Und wissen Sie, was das Schönste ist?: Heino selbst hat den meisten Spaß daran …)

Es folgte sogleich die nächste Überraschung – in Form eines Fährtenlieder-Medleys, bestehend aus “Jenseits des Tales”, “Wildgänse rauschen durch die Nacht” (!), “Wilde Gesellen (Uns geht die Sonne nicht unter)”, “Im grünen Wald – dort, wo die Drossel singt” und – “Kein schöner Land”.

Heinos begnadeter (Akustik-)Gitarrist Wolfram Seifert brillierte mit einer (instrumentalen) ‘Variation’ des Welthits “La Paloma” – hierbei streifte er u. a. auch “(I Can’t Get No) Satisfaction” von The Rolling Stones … – und wie man weiß, sind Stones-Frontmann Mick Jagger und Heino bestens bekannt …, bevor Heino dann einsetzte.

Mit “Auch ein Baum wird älter” präsentierte Heino einen (leider!) eher unbekannteren Song aus dem Jahre 2008.Danach ging er kurz von der Bühne ab und überließ Nicole Mieth noch einmal für einen kurzen Moment das Feld. Die Schauspielerin und Moderatorin trug ein Advents-Gedicht vor. Bei dieser Gelegenheit lobte Heino die schöne Handschrift der (nicht minder schönen) Nicole Mieth. Er selbst habe früher – in der Schule – “mehr gekritzelt als geschrieben”. In punkto Handschrift sei ER der wohl schlechteste Schüler gewesen …

Natürlich ließ Heino es sich nicht nehmen, auch noch ein Weihnachtslieder-Medley zu präsentieren (, wobei “Stille Nacht” einmal gänzlich außen vor blieb”): “Süßer die Glocken nie klingen”, “O Tannenbaum”, “O du Fröhliche” … – “Sing mit Heino” funktioniert auch noch anno Dezember 2022 !!!

Bei “Winter Wonderland” begeisterte Heinos musikalischer Leiter Berthold Matschak mit einem starken Mundharmonika-Solo.

Mit “Weiße Weihnacht” (“White Christmas”) und “Guten Abend, gut’ Nacht” begann Heino seinen ‘Abschied auf Raten’. Doch Heino verabschiedete sich natürlich nicht, ohne noch “Ein Lied für mein Publikum” zu singen – und zwar genau “Ein Lied für mein Publikum”.

Als er von einem weiblichen Fan einen Schnaps überreicht bekam, meinte er schelmisch: “Schnaps, das war sein letztes Wort … – … dann trugen ihn die Englein fort”.

Und mit “Großer Gott, wir loben dich” schloss sich dann der Kreis der ‘Kirchentournee 2022’, die freilich nicht auch ohne die ganz großen Heino-Hits – nebst “Jenseits des Tales” – auskommt. Und so gab Heino noch eine Zugabe, die es in sich hatte (“Die schwarze Barbara”, “Karamba, Karacho, ein Whisky“, „Monikana Shalali“ und „Blau blüht der Enzian”).

Unbedingt sollen auch noch Heinos grandios guten Chorsängerinnen – Gaby Goldberg und Angela “Angie” Henschen, die stets eine Augen- UND Ohrenweide sind.
Und tatsächlich muss man auch die Deutsche Bahn einmal loben. Denn von Freiburg (im Breisgau) nach Dessau und zurück (an einem Tag) sind es rund 1.400 Kilometer (!). Und bis auf eine 40-minütige Verspätung bei der Hinfahrt, die jedoch nicht ins Gewicht fiel, weil man – vorausschauend – ausreichend Puffer in Halle an der Saale eingeplant hatte, lief es eigentlich fast wie am Schnürchen …  (- trotz der äußerst abenteuerlichen Rückfahrt mit 3 Umstiegen, spontanen Gleisänderungen, die dann doch “widerrufen” wurden …, der ganz normale BAHNsinn eben … -).
Heino ist mit dem Programm “Die Himmel rühmen” noch bis zum 10. Dezember auf “Kirchentournee 2022”, bevor Holland nach ihm ruft … Und es deutet sich an, dass die Deutschland-Termine für den 83-jährigen Volkssänger ein ähnlich großer Triumphzug werden wie die Österreich-Konzerte (- zumeist – unter Mitwirkung von Monika Martin). 

Foto-Credit: Helmut Werner Management
Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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