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Wie man Quoten verschiedener Anbieter effektiv miteinander vergleicht!
Zuerst denselben Wettmarkt vergleichen +++ Die Quote nicht isoliert betrachten +++ Die Quote nicht isoliert betrachten +++
Natürlich sieht ein Unterschied von 1,85 zu 1,90 erst einmal nicht nach besonders viel aus, aber bei häufigeren Wetten können sich solche Abstände durchaus bemerkbar machen. Doch schon seit Jahren helfen Tools wie der Wincomparator Quotenvergleich dabei, verschiedene Angebote erst einmal nebeneinander zu bekommen. Genau darin liegt eigentlich der Nutzen, weil derselbe Tipp kann bei mehreren Anbietern etwas anders quotiert sein. Nur sollte die Suche eben nicht bei „Wo steht die größte Zahl?“ aufhören.
Zuerst denselben Wettmarkt vergleichen
Das mag natürlich verrückt klingen, aber gerade hier kann man sich überraschend leicht vertun. Heimsieg klingt nach Heimsieg, aber: Beim klassischen 1X2 geht es nur um die reguläre Spielzeit. Bei „Draw No Bet“ gelten andere Regeln, beim Handicap sowieso und bei manchen Pokalwetten zählt wiederum eine mögliche Verlängerung mit hinein.
So kommt es, dass eine Quote plötzlich besser aussieht, obwohl Sie streng genommen gar nicht dieselbe Wette vergleichen. Das liegt mitunter auch daran, dass es bei einem Buchmacher besondere Regeln für die Abrechnung geben kann. Außerdem verändern sich die Quoten teilweise ziemlich schnell. Notieren Sie morgens 1,92 bei Anbieter A und sehen Sie am Nachmittag 1,87 bei Anbieter B, haben Sie keinen besonders sauberen Direktvergleich mehr.
Die Quote nicht isoliert betrachten
Aus einer Dezimalquote können Sie gleichzeitig eine rechnerische Wahrscheinlichkeit ableiten. Eine Quote von 2,00 entspricht zunächst einmal 50 Prozent. Doch ganz so einfach, wie sie klingt, ist die Sache nicht, weil in den angebotenen Quoten auch die Marge des Buchmachers steckt.
So ist zwar auf den ersten Blick 2,10 besser als 2,00, aber allein deshalb noch lange keine gute Wette. Wenn die tatsächliche Chance des Ereignisses aus eigener Sicht deutlich geringer ist, hilft auch die etwas höhere Auszahlung wenig. Sie sollten also Wettquoten nicht einfach als objektive, reale Eintrittswahrscheinlichkeit verstehen.
| Prüfkriterium | Warum es beim Vergleich eine Rolle spielt |
| Quote | Bestimmt mit, wie hoch die mögliche Auszahlung ausfällt |
| Wettmarkt | Zwei ähnlich klingende Tipps können etwas anderes bedeuten |
| Zeitpunkt | Quoten können sich innerhalb kurzer Zeit verändern |
| Wettregeln | Beeinflussen, wann eine Wette gewonnen oder verloren ist |
| Anbieterstatus | Ist insbesondere für Spieler aus Deutschland relevant |
Erst die Anbieter filtern, dann die beste Quote suchen
Nicht jeder Buchmacher, dessen Quote irgendwo im Netz auftaucht, gehört automatisch in Ihren Vergleich. Die gute Nachricht dazu ist: Die GGL führt eine amtliche Whitelist der Veranstalter und Vermittler mit entsprechender deutscher Erlaubnis beziehungsweise Konzession. Haben Sie damit die Auswahl eingegrenzt, können Sie sich die eigentlichen Quoten ansehen.
Dabei sollten Sie sich nicht zu sehr an einem einzigen Spiel festbeißen. Aussagekräftiger wird es, wenn Sie einige Anbieter immer wieder bei denselben oder zumindest ähnlichen Märkten beobachten. Nach einer Weile sollte Ihnen auffallen, dass der eine bei bestimmten Ligen öfter vorne liegt, während ein anderer bei anderen Märkten interessanter ist.
Und nein, Sie sollten nicht vor jeder Wette fieberhaft nach 0,02 mehr suchen. Viel wichtiger ist, dass Sie überhaupt das Richtige miteinander vergleichen, und erst danach lohnt sich der Blick auf die Zahl. Sonst haben Sie am Ende zwar die vermeintliche beste Quote gefunden, nur leider für eine Wette, die mit der anderen gar nicht ganz identisch war.

