UWE HÜBNER
Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen „Schlager-Jubiläum“!

„Ich durfte eine Menge Höhen erleben und ganz, ganz wenige Tiefen“, blickt er auf die vergangenen dreißig Jahre zurück …:

 

Die gute Nachricht dieses Tages (10.01.2020): Ich habe es geschafft !!! – Mit heute bin ich 30 (!) Jahre im deutschen Schlager unterwegs und dies – dank vieler wunderbarer Zufälle, Möglichkeiten und Gottesgeschenke – erfolgreich und glücklich. Auch durch tolle und wertvolle Künstler und Kollegen – vor und hinter den Kulissen. Und, bescheiden gesagt, gewiss auch durch richtige Taten und Worte meinerseits. Ich durfte eine Menge Höhen erleben und ganz, ganz wenige Tiefen, wobei mir gerade diese stets geholfen haben, Demut und Dankbarkeit zu lernen. Um noch mehr die Privilegien zu schätzen, die mir widerfahren sind. In einem beruflichen Wirken, das mir wirklich, wirklich Spaß gemacht hat. Bereuen tue ich nichts. Manches würde ich vielleicht anders machen, was im Nachhinein natürlich leicht zu sagen ist, man hat ja auch dazu gelernt. In Einem bin ich aber sehr selbstbewusst: Mir war vergönnt ein paar Dinge ins Leben zu rufen und zu bewegen, die einem Widder wie mir einfach erlaubt sein müssen, damit er zufrieden und zuversichtlich ist. Und da gibt es viele Momente, die mir heilig und unantastbar sind. Die muss auch nicht jeder wissen oder würdigen, mir genügt es sie im Stillen zu genießen. Denn um eines ging es mir sowieso noch nie: Popularität. Bekannt zu sein ist schön und schmeichelt, aber bereichert mich nicht. Da ist schon ein besseres Gefühl, beliebt zu sein. Wobei: Polarisieren gehört zum Geschäft dazu. Und ich musste lernen nicht „Everbodys Darling“ sein zu können. Aber verbogen oder verraten habe ich mich nie. Und auch wenn ich sicherlich nicht der perfekte Partymensch bin, der mit jedem einen getrunken und gefeiert hat, ja, erst recht nicht der „Küsschen links, Küsschen rechts“-Typ und nicht der Klüngel-Kerl – ich habe mein wichtiges, vom Elternhaus geprägtes Prinzip leben dürfen: Immer Respekt zu haben. Vor vielen Menschen. Meistens denen, an denen ich liebend gerne hochgeschaut habe und die mich auf Ideen brachten, aber genauso an denen, die gleichberechtigt neben mir standen und mit denen eine nützliche Diskussion möglich, auch mal ein gepflegter und fairer Schlagabtausch nötig war. Ja, sogar vor denjenigen (wenigen), die durch ihr eigenes Verhalten dann doch Niveau und Anstand vergaßen und dadurch selbst degradierten. Denn sie lehrten mich anders sein zu wollen und müssen und können. Alles in Allem freue ich mich sehr, dass ich auch nach Ende der „ZDF-Hitparade“, die ich eben heute vor 30 Jahren übernehmen durfte, noch 19 (!) weitere Jahre in diesem Genre zugegen sein konnte. Mal mehr, mal weniger merklich für die Außenwelt, also ohne auf dem Bildschirm zu erscheinen. Aber dafür im Hintergrund die Fäden ziehend. So feiere ich heute mein persönliches Jubiläum ohne großes Tamtam, sondern ganz bewusst ruhig und leise geniessend. Mit interessanten und spannenden Vorhaben und Chancen, die doch über die 30 hinausgehen. Diese 30, die nicht nur ein Höhepunkt, sondern auch ein Endpunkt sein sollten. Das hatte ich mir fest vorgenommen. Allerdings habe ich schon mal, und das war doch ein „Fehler“, nicht dann aufgehört, wenn es am Schönsten ist. Damals, als ich zu meinem 10. Geburtstag im ZDF sagte: „Es reicht.“ Der Sender mich aber bat, noch ein Jahr dranzuhängen. Diese kleine Unvernunft könnte mir auch dieses Mal widerfahren. 😉 Aber, aber: Auch die „Zeit danach“ war sehr gut und hat mir einen mehr als fairen und freudvollen Abschied ermöglicht. Das Ende der Show im Dezember 2000 war für die Fans schmerzlich, für mich selbst ein runder und richtiger Abschluss, weil ich diesen für uns alle würdig gestalten durfte. Genau an dieser Art des „Auf Wiedersehen“s werde ich für meine eigene Kariere nun wieder arbeiten. Ohne zu wissen, wann genau es sein wird. Morgen – oder übermorgen? Die derzeitigen Aufgaben mache ich jedenfalls und aus dieser Motivation alle aus echtem und lebendigem Spaß heraus. Und das wird nichts und niemand ändern können.

Allen, die meinen Weg begleitet haben, egal wie und ob wohlwollend, kritisch oder ablehnend, sage ich herzlich (!) Danke. Denn so oder so habt Ihr mich zu einem zufriedenen, glücklichen und mit sich im Reinen befindlichen Menschen gemacht.

Mit kollegialen, verbundenen und für viele auch liebevollen Grüßen

Euer Uwe

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