NINO DE ANGELO
smago! CD-Kritik: die „Helden“-Version seines Erfolgsalbums „Gesegnet und Verflucht“!

NINO mit überragendem Auftritt in der GIOVANNI-ZARRELLA-Show!

Nachdem zu Beginn der 1980er Jahre NINO DE ANGELO mit von DRAFI DEUTSCHER komponierten Schlagern sehr bekannt geworden ist und mit „Jenseits von Eden“ den Hit seines Lebens noch als Teenager veröffentlicht hat, ist er in die Elite der deutschen Schlagerszene aufgestiegen – noch in Zeiten des seligen DIETER THOMAS HECKs.

Die Schlagerkarriere lief über viele Jahre hinweg sehr gut – gegen Ende der 1980er Jahre arbeitete NINO mit DIETER BOHLEN zusammen – der ESC-Hit „Flieger“ und der Song zum Soundtrack der „Rivalen der Rennbahn“ waren überaus erfolgreich. Obwohl NINO für viele als einer der besten Sänger Deutschlands gilt und er teilweise auch hinter den Kulissen erfolgreich war (z. B. beim „Comeback“ von MODERN TALKING), wurde es etwas ruhiger um ihn.

Nachdem er bei TELAMO ein Schlageralbum veröffentlicht hatte, kündigte er eine Abkehr vom Schlager an. Das hat er einerseits so umgesetzt – andrerseits kann er wohl auch nicht so ganz ohne die Schlagerszene. Sein aktuelles Album „Gesegnet und Verflucht“ wurde ein sensationeller Erfolg. Auf den Spuren von JOACHIM WITT und UNHEILIG fand er seine Form der „Neuen deutschen Härte“ und wurde damit trotz (oder sogar weil?) dieses neuen Weges in die großen Samstagabendshows eingeladen – die Verkaufszahlen gaben diesem neuen Konzept Recht.

Grund genug, eine Neuauflage des Albums (, zu dem übrigens eine weitere Neuauflage angekündigt wurde,) auf den Markt zu bringen. Die „Helden-Edition“ erweitert das Erfolgsalbum von NINO um gleich sechs Songs. Los geht es mit „Der göttliche Plan“, einem Song, bei dem – wie schon bei seinem Album – CHRIS HARMS mitgeschrieben hat. Hier geht es um „höhere Energie“, die den Weg weist – NINO sagt, er lebe nach einem „göttlichen Plan“. Auch und gerade kurz vor dem Ende stehend ist NINO DE ANGELO diesem göttlichen Plan gefolgt, was seiner „göttliche Odyssee“ offensichtlich förderlich war. Musikalisch ist der Song genau auf der Linie des „Gesegnet und verflucht“ – Albums.

Passend zum Untertitel „Helden“-Edition gibt es auf dem Album auch einen Song dieses Namens: „Helden“. Ein wichtiger Grundgedanke, der auch in seinem Buch „Gesegnet und verflucht“ zu finden ist, ist auch Bestandteil der ersten Single der „Helden“-Edition: „Manchmal gehst Du durch einen Schlag, den Du nicht kommen sahst, zu Boden und würdest am liebsten einfach liegenbleiben. Aber das macht einen Helden aus: Er steht immer wieder auf!“ – einmal mehr klingt das nach einem autobiografischen Text von NINO DE ANGELO.

Zu diesem neuen tollen NINO-Song, den der Künstler auch in der GIOVANNI-ZARRELLA-Show vorgestellt hat, wurde ein Video mit dem Boxer SÜKRÜ ALTAY produzierte, gegen den NINO im beeindruckenden Clip als Boxer antritt und damit genau die Message des Songs transportiert.

Den Titel „Frei wie der Wind“, eine Ode an die Freiheit, schrieb der Quakenbrücker Komponist Athanasios Toutziaridis, der sich als Musiker der Dark Metal(!)-Band NACHTBLUT einen Namen gemacht hat. Der Song startet in etwa wie „Conquest Of Paradise“, um brachial fortgeführt zu werden. Auch dieser Titel passt perfekt zu NINO DE ANGELO 2021 – galt er doch immer als so etwas wie ein Enfent terrible des deutschen Schlagers, das keiner Konvention entsprechen wollte und die Grenzen seiner Freiheit individuell gezogen hat. Genau davon handelt der Song – Hammer Gitarrensolo inklusive.

Ein wenig mehr in Richtung Schlager geht die Ballade „Hallelujah“, in dem NINO einer nicht erfüllten Liebe nachtrauert, für die die Beziehung wohl „wie Jackie-Cola brennt“. , Selbstkritisch bekennt er, dass er vielleicht auch die „Rakete zu früh gestartet“ und dann zu viel erwartet habe – Schwamm drüber: „Was mich nicht umbringt, macht mich härter“. Auch dieser Song passt zum Konzept des Albums, ist gitarrenlastig produziert – und kommt ehrlich rüber.

Wohl kein Zufall ist, dass JOACHIM WITTs Album „Rübezahls Rückkehr“ in Zusammenarbeit u. a. mit CORVIN BAHN entstanden, der dort Keyboarder und Backgroundsänger war. Unstrittig hat sich NINO DE ANGELO dem „Rübezahl“ nicht nur optisch, sondern gerade auch musikalisch angepasst. Um noch mal auf das Buch von NINO DE ANGELO zurückzukommen: Der Untertitel des Buchs heißt: „Dein Gegner bist immer du selbst“. Dazu passt ein Song, dessen Co-Komponist CORVIN BAHN ist: „Nur du“. Darin heißt es: nur du kannst dein Henker und dein Retter sein. Hier geht es offensichtlich um die Selbstverantwortung eines jeden Menschen: „Egal, was ich tu, es wird mein Schicksal sein.“

Mutmachersongs sind eigentlich eine Spezialität der konservativen Schlagerstars. Mit seinem aktuellen Album beweist NINO DE ANGELO wie kaum ein anderer Interpret der letzten Jahre, dass man auch Rückschläge – in diesem Fall gesundheitlicher, aber auch kommerzieller Art, einstecken kann, und es wichtig ist, wieder aufzustehen. Der Schlachtruf „Veni vidi vici“ passt hier wie die Faust aufs Auge – den Titel hat sich NINO höchstselbst auf den Leib geschrieben.

Nicht fehlen dürfen die 14 Songs der Erstauflage von „Gesegnet und Verflucht“ – die Tracks 7 bis 20 …

 

 

 

 

 

 

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