MICHAEL HOLM
„Lebt denn der alte ‚Holm-Michl‘ noch …?“:

JAAA, er lebt noch !!! Und wie …:

 

Bei der ausführlichen Besprechung des „Schlagerlegenden“ Tour-Termins am 19. Oktober 2018 in Münster konnte der Auftritt von MICHAEL HOLM nur bedingt besprochen werden. Der Grund: Aufgrund weiterer Termine und der (- positiv gemeint -) „Überlänge des „Schlagerlegenden“ Programms von weit mehr als 3 Stunden „brutto“ (= inkl. Pause) musste smago! Chefredakteur Andy Tichler vorzeitig aufbrechen. Doch glücklicherweise bot sich am 26. Oktober 2018 im Berliner Admiralspalast die Möglichkeit eines (ersten) Wiederholungsbesuchs der dritten „Schlagerlegenden“ Tournee-Staffel. Auf das Zusammenwirken Michael Holms mit Graham Bonney konnte in der Kritik der „Schlagerlegenden“ Show am 19.10.2018 in Münster jedoch noch eingegangen werden, wie Sie HIER nachlesen können. Somit bliebe jetzt lediglich noch der Solo-Auftritt von Michael Holm nachzutragen und zu „besprechen“.

Was soll man über Michael Holm anderes sagen als „Lebt denn der alte ‚Holm-Mich‘ noch?“ – „JAAA, er lebt noch !!!“. Der 75-jährige „Altmeister“ strotzt nur so vor Vitalität. Wie Flip der Grashüpfer, wie Schmidtchen Schleicher mit den elastischen Beinen fegt er wie ein Derwisch, elastisch wie ein Gummiball, über die Bühne.

Von der großartigen Otti Bauer Band begleitet, liefert er mit „Barfuß im Regen“, „(Musst du jetzt g’rade gehen,) Lucille?“, „Nur ein Kuss, Maddalena“, „Tränen lügen nicht“ und dem irgendwann in „Rocking All Over The World“ mündenden  „Mendocino“ ‚das volle Programm‘ ab.

Es ist absolut unfassbar, wie topfit Michael Holm, der langsam, aber sicher auf sein 60-jähriges Bühnenjubiläum (in 2021) zusteuert, immer noch ist. Auch seine Stimme umschmeichelt noch immer zärtlich-liebevoll-sanft die Gehörgänge, das es eine wahre Freude ist. Kein Wunder, dass seine langjährige Managerin Christiane Wagner schier ertrinkt in dem Meer der unzähligen weiteren Auftrittsanfragen. Speziell im August 2018 musste selbst sie kapitulieren: nichts ging mehr !!! Der gesamte Monat April war mit Live-Auftritten übersät. Aber: Michael Holm, der es natürlich längst nicht mehr müsste, will es so. Und das spürt man auch – durch jede Pore seines Körpers.

FÜR IHN ist der Begriff „Legende“ fast schon Tiefstapelei.


Textquelle/Bildquelle:
Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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