HEINO
“Ich hab’ sie alle überlebt!”

“Der doppelte Heino”: An seinem 83. Geburtstag stand Heino für gleich ZWEI Vorstellungen des Programms “Heino goes Klassik” auf der Bühne von Dieter Hallervordens Schlosspark Theater in Berlin!

 

 

 

Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten, wie man seinen 83. Geburtstag begehen kann. Man könnte beispielsweise Kastanienmännchen basteln. Wobei: In HEINOs Fall wäre davon eher abzuraten, weil seine Hannelore ihm dabei vermutlich ständig über die Schulter gucken und ihm sagen würde, wie er es richtig zu machen habe.

Und so zog es Heino auch seinem Ehrentag wieder auf die Bühne. Und das gleich zwei Mal: Aufgrund der großen Nachfrage wurde – neben dem 20:00 Uhr Termin – noch ein Zusatzkonzert für 16:00 Uhr anberaumt.

Bereits VOR Beginn der Nachmittagsvorstellungen sangen die Fans “Zum Geburtstag viel Glück”.

Doch am 13.12.2021 galt es nicht nur, den 83. Geburtstag des blonden Barden mit der schwarzen Brille zu bejubeln. Gleichzeitig stellten die beiden Konzerte in Dieter Hallervordens Schlosspark Theater auch das fulminante Finale der Tournee “Heino goes Klassik” (mit Stargast Yury Revich sowie Franz Lambert und seinem “Traumorchester”) dar. Tatsächlich haben Heino und sein Manager Helmut Werner die Tour komplett durchgezogen – trotz der derzeit denkbar widrigen Umstände.

“Ich wäre auch lieber 38 geworden”, kokettierte Heino mit seinem Alter. Gleichwohl stellte er – in einem Interview mit dem Boulevard-Magazin “Brisant” – unmissverständlich klar: “An Abschied denke ich noch lange nicht”.

Und dass Heino immer noch fit wie ein Turnschuh ist, zeigte sich, als er die bereits auf dem Bühnenboden abgelegten Blumen ruckzuck aufhob. Manager Helmut Werner könnte ihn glatt für “Promi Ninja Warrior Germany 2022” anmelden …

Allein die Tatsache, mit 83 Jahren VIER STUNDEN auf der Bühne zu STEHEN, ist schon durchaus bemerkenswert.

Die von dem noch drei Jahre älteren Dieter Hallervorden ausgegebene Losung “Mit 80 plus ist längst nicht Schluss” trifft auch auf Heino vollumfänglich zu.

Heino gab sich zudem bisweilen ziemlich angriffslustig. Es sei ja so, dass “die Generation, die nach uns kommt, vielleicht ganz andere Begriffe von Klassik hat als wir”, erläuterte er. Und weiter: “Viele moderne Kompositionen haben schon jetzt den Stellenwert von volkstümlichen Klassikern”. Die Ärzte, deren Titel “Junge” Heino auch in sein Programm “Heino goes Klassik” übernommen hatte, dürften “begeistert” sein. (Wobei smago! Chefredakteur Andy Tichler noch immer felsenfest davon überzeugt ist, dass der Song “Junge” eigentlich nur für Heino geschrieben worden sein kann.) Mit “Vogel der Nacht” von Stephan Remmler folgte dann sogleich der nächste zeitgenössische volkstümliche Klassiker.

“Wir bleiben noch ein wenig bei unseren gefiederten Freunden”, setzte Heino fort und sagt “ein Lied aus einer Zeit, in der man sich noch nicht schämen musste, wenn man volkstümliche Lieder sang” an: das “Schwalbenlied” (“das Lieblingslied meiner Mutter”). “Als ich zum ersten Mal Volkslieder sang, hat man mich ausgelacht, zum Teil beschimpft, aber: ‘Ich hab’ sie alle überlebt!’.”

Heino verwies des Weiteren darauf, dass viele, als er 2013 mit seinem ersten Rock-Album “Mit freundlichen Grüßen” an den Start ging, gesagt hätten “Der alte Bock, der macht jetzt Rock”. Doch WER letztendlich am lautesten lachte, war vermutlich Heino selbst.

Konzept, Programm und Titelfolge der Tournee “Heino goes Klassik” hatten wir ja bereits am 11.10.2021 HIER ausführlichst beschrieben. EINE Programmänderung gab es zum guten Schluss allerdings zu Beginn der jeweils zweiten Programmhälften: Statt des “Hummelflugs” leitete Franz Lambert mit seinem “Traumorchester” die zweiten Teile (in Berlin) mit “Erinnerungen an Zirkus Renz” ein. Damit erwies Franz Lambert der Stadt Berlin seine Referenz.

Nicole Mieth, die vor allem durch ihre Rolle der Kim von Lahnstein in der ARD-Vorabendserie “Verbotene Liebe” bekannt wurde – sie spielte von Folge 3.837 (10.05.2011) bis Folge 4.664 (26.06.2015) mit, brillierte erneut als Moderatorin des bunten Nachmittags (16:00 Uhr Vorstellung) und bunten Abends (20:00 Uhr). Man mag es kaum für möglich halten, aber tatsächlich feiert Nicole Mieth in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Schauspielerinnen-Jubiläum. Denn bereits 2001 wirkte sie in dem ZDF-Spielfilm “Herzstolpern” (Rolle: “Lilli Leonard”) mit.

Auch Stargast Yury Revich – mit seinen 30 Jahren der eindeutig jüngste “Akteur” auf der Bühne – schonte seine Stradivari nicht. Seine Auftritte wurden geradezu frenetisch beklatscht.

“Schlosspark Theater” Hausherr (und Intendant) Dieter Hallervorden ließ es sich im Übrigen nicht nehmen, mit seiner Lebensgefährtin Christiane Zander dem 20:00 Uhr Konzert in voller Länge beizuwohnen. An Heino bewundere er, “sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Also, ich glaube, da kann ich noch wirklich viel von dir lernen. Ich finde es toll, dass du deinen Geburtstag bei uns gefeiert hast. Ich habe daran gedacht: Das Theater hat ja eine große Reputation von früher. Wenn Größen wie Martin Held hier runter gucken würden, würden sie sagen: “Mensch, das Theater lebt noch – dank Heino”.

PS: Für das Jahr 2022 sind gleich ZWEI Heino-Tourneen in der Planung …

 

 

 

Textquelle: smago!

Ein Gedanke zu „HEINO <br>“Ich hab’ sie alle überlebt!”

  • 15. Dezember 2021 um 19:43
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    Grandioser Beitrag. Der Autor spricht jedem, der dabei war, aus der Seele. Danke!

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