DIE SCHLAGERPILOTEN
Ist ihr drittes Album „Blue Hawaii“ ein Fall für die Spitze der Album Charts?

STEFAN, FRANK und KEVIN bleiben DIE Spezialisten für Sommerhits zum Träumen …:

 

Mit bislang nur zwei Alben hat das Schlagertrio DIE SCHLAGERPILOTEN sich einen Top-Namen in der Schlagerszene machen können. Die beiden ersten Alben haben es in die Top-3 der Offiziellen Deutschen Album Charts geschafft. Das letzte Album „Santo Domingo“ packte es sogar auf den 2. Platz und war auch in Österreich und in der Schweiz ein Erfolg. Die Messlatte liegt demzufolge sehr hoch – Ansporn genug für STEFAN, FRANK und KEVIN, dem hohen Anspruch gerecht zu werden. Vorweg können wir sagen: Es ist den SCHLAGERPILOTEN mal wieder gelungen, ein stimmiges Sommeralbum abzuliefern.

Der erste Song des Albums hat es gleich in sich. „Eingecheckt“ wird mit dem sommerlichen Schlager „Aloha“, so dass der Hörer gleich auf Sommerzeit eingeschworen wird. Der hawaiianische Gruß kommt traditionell in vielen Schlagern vor – egal, ob „Aloha He“ oder „Aloha Heja He“ – mit dem Wort wird sofort die Urlaubslaune geweckt.

Für großes Medieninteresse sorgte der Komponist des Liedes: DIETER BOHLEN. Dem Vernehmen nach war es der Textdichter des Liedes, OLIVER LUKAS, der sich an ein gemeinsam mit dem Poptitan geschriebenes Lied erinnert hat und befand, dass der Song perfekt zu den SCHLAGERPILOTEN passen würde. Er sollte recht behalten: „Aloha“ ist er perfekte Einstieg für das dritte Album von STEFAN, FRANK und KEVIN und wurde bereits als Vorab-Single ausgekoppelt.

Danach geht es „meilenweit von zu Haus entfernt“. „Weißer Sand“ – wer bei „Blue Hawaii“ an einen Cocktail und nicht an ein Sommerparadies denkt, der kennt die SCHLAGERPILOTEN schlecht. Wenn Ukulelen aus der Ferne klingen, gibt es „Stunden voller Zärtlichkeit“ – und wenn klassische Zupfinstrumente auf den modernen Schlagerbeat treffen, dann kann es sich nur um die das Schlagertrio handeln – erst recht, wenn die verträumten Gedanken in eine eingängige, kommerzielle und mitsingbare Melodie gepackt werden. Zurecht wurde der Titelsong, den die Schlagerpiloten FRANK und KEVIN übrigens mit geschrieben haben, als Single veröffentlicht.

Der Textdichter MATTHIAS TERIET hat sich einen im positiven Sinne traditionellen Schlager ausgedacht: Bei tollen Dingen wie „Schoki“ oder „Harley fahren“ ist der Genuss und die Freude daran zu zweit viel schöner. Mit anderen Worten lautet die Devise: „Am allerliebsten mit dir“ – selbstverständlich im typischen Sound der SCHLAGERPILOTEN.

„So was Schönes wie dich hab ich noch nie gesehen“ – romantisch können sie auch sein, die Jungs – IVO MORING und ANJA KRABBE haben dem Wort „Amore“ eine weitere Facette abgewonnen. Dolce Vita, Bella Donna – ein paar italienische Vokabeln dürfen bei einem sommerlichen Album nicht fehlen – man sieht vor dem geistigen Album förmlich, wie sich die Tanzflächen füllen und glückliche Paare zum „Amore“-Song tanzen.

Mit einem Shuffle geht es weiter. Keine Angst, „Geh nicht vorbei“ ist nicht der Oldie von CHRISTIAN ANDERS. Dramatisch ist der Song aber auch: „Sag nicht, dass ich dich jetzt verlier – geh nicht vorbei – hab ich dir wehgetan? – dann verzeih“ – einmal mehr singen die SCHLAGERPILOTEN von Sorgen und Nöten, die wohl jeder Fan schon einmal erlebt hat – mit stets positivem und nach vorne blickendem Ansatz – auch wenn mal „passierte, was noch nie geschehen darf“, ist die Hoffnung da, dass das Gegenüber der Bitte „verzeih!“ nachkommt. Wir drücken die Daumen.

Mit „Oh mi Amor“ wird einmal mehr bewiesen, dass „Blicke mehr als jedes Wort sagen“. Erneut erinnert das Schlagertrio an die legendären FLIPPERS – erst recht, wenn schöne Trompeten im Hintergrund erklingen und man geneigt ist mitzusingen: „Aloha He – Stern der Südsee“. Aber Scherz beiseite – wenn dann „diese Nacht voller Wunder“ sein wird, ahnt man, wovon die Rede ist – ein unbeschwerter flotter Lovesong der SCHLAGERPILOTEN.

Es muss nicht immer Hawaii sein – auch Frankreich hat schöne Ecken. Folglich dürfen es diesmal französische Worte Ausdrücke sein, mit denen STEFAN, KEVIN und FRANK ihre Fans erfreuen – „je t’aime, cherie“ und „merci“ – das kennen wir doch alle. Da geht es dann ab „Mit dem Flieger an die Cote d’Azur“ – da schlägt das Herz doch gerne mal auf Sommerzeit. Und wenn dann noch von Sehnsucht die Rede ist, sind Urlaubsträume erlaubt – gerne auch bei einem Glas Rotwein.

Ob die scheidende Bundeskanzlerin mit „My Sweet Angela“ gemeint ist, wissen wir nicht –„Wenn der Mut zum Kämpfen fehlt – und du spürst, dass nichts mehr geht“ – diese Zeilen könnten darauf hindeuten. Die SCHLAGERPILOTEN machen ANGELA direkt im Anschluss aber Mut: „Glaube mir, Angela, dann bin ich für dich da“ – es kann also nichts passieren. Wobei der Name anders ausgesprochen wird, so dass wohl doch nicht die Kanzlerin gemeint ist. – Scherz beiseite, man merkt dem Titel an, dass er von einem der derzeit erfolgreichsten Songautorenteams geschrieben wurde. Diesmal hat OLIVER LUKAS den Song gemeinsam mit MIHA HERCOG und SASA LENDERO geschrieben.

Von „Fischerbooten im Hafen“ erzählen nicht nur die „Capri Fischer“, sondern auch bisweilen moderne Schlager, auch wenn mit der Vespa gefahren wird. Am Schlager „La Dolce Vita“ erkennt man, dass die Sehnsüchte der Menschen sich in bestimmten Bereichen nicht geändert haben – „La Vita e bella“, das ist nicht nur das Motto von GIOVANNI ZARRELLA, sondern auch eben von den SCHLAGERPILOTEN. Und wenn es dann noch „Cappuccino“ und „roten Vino“ gibt, kann der Urlaub doch kommen.

Recht rockig kommt der Song „Guardian Angel“ daher. Auch das ist kein Coversong des Klassikers von DRAFI DEUTSCHER – nein, die SCHLAGERPILOTEN besingen ihren eigenen Schutzengel, der erneut von MIHA HERCOG, OLIVER LUKAS und SASA LENDERO geschrieben wurde. Einmal mehr darf der geneigte Zuhörer sofort mitsingen – die SCHLAGERPILOTEN und ihre Songautoren haben wirklich ein Händchen für eingängige Songs. Auch wenn zwischenzeitlich der „Guardian Angel nicht mehr da ist“, bleibt die Hoffnung, dass die geliebte Frau zurück kommt.

Mit Trompetensound erfreut die Fans der Schlager „Loco Por Ti“. Eins muss man den SCHLAGERPILOTEN lassen: Multilingual sind sie ja – kaum eine Sprache, die die Jungs nicht sprechen. Was damit gemeint ist? „Du bist Schuld daran, dass ich heut Nacht nicht schlafen kann“. Wenn man sich wie 17 fühlt, ist das doch ein gutes Gefühl, dass das Schlagertrio uns vermittelt. Diesmal haben alle drei SCHLAGERPILOTEN an ihrem Song auch selber mitgeschrieben.

Im roten Cabriolet mit dir nach St. Tropez“ – damit geht es weiter, also fliegen die SCHLAGERPILOTEN nach Frankreich, zum blauen Meer – natürlich mit einer Flasche Champagner bewaffnet. Wer bei diesem „Trip ins Glück“ nicht gute Laune bekommt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Den Song schrieb Partyschlagerexperte TOM MARQUARDT.

Ein sommerliches Album der SCHLAGERPILOTEN – da dürfen griechische Klänge und Sirtaki-Musik nicht fehlen. Der etwas getragene Song erzählt von einem Feuer, das kein Abenteuer war: „Sie spielten Blue Bayou“ wird gesungen, während eher untypische Akkordeonklänge den griechischen Sound etwas auflockern. Strophen in Moll – Strophen in Dur, das passt. Und Erinnerungen an einen Sommerschlager von PAOLA sind auch nicht verkehrt.

Mit „Guilia“ besingen die SCHLAGERPILOTEN eine weitere junge Dame. Wenn das „Herz keine One Man Show“ ist und sehnsuchtsvolle Blicke auf das Handy den persönlichen Kontakt bisweilen wohl ersetzt, ist die Sehnsucht nach Erfüllung groß.

Wer bei „Mamacita“ an MARK MEDLOCK denkt, der ist auf dem Holzweg. Bei den SCHLAGERPILOTEN wird eine Frau besungen mit einem „Mund so rot wie Sommerwein“ – und auch die Augen sind „wie der Sonnenschein“ – das ist natürlich ist auch das ein Grund zum Träumen – ein würdiger Abschlusssong des dritten Albums der SCHLAGERPILOTEN, mit dem sie „dem Himmel so nah“ kommen.

Nach zwei Top-3-Alben ist es durchaus möglich, dass „aller guten Dinge Drei“ sind und die SCHLAGERPILOTEN den Platz an der Sonne erreichen können. Das Album „Blue Hawaii“ ist stimmig konzipiert – was Vorbildern wie den FLIPPERS und den AMIGOS gelungen ist, das schaffen inzwischen auch die SCHLAGRPILOTEN: Sommerliche Urlaubsschlager in einem unverwechselbaren Sound und eigener persönlicher Note zu kreieren.

Wenn jetzt womöglich endlich wieder die Möglichkeit besteht, die tollen Song auch im Liveeinsatz zeigen zu dürfen und damit den zahlreichen Fans noch näher zu kommen, dann wird Vieles möglich sein. – So gesehen drücken wir STEFAN, FRANK und KEVIN feste die Daumen, dass auch ihr drittes Album ein voller Erfolg wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto-Credit: Stephan Roeder

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