ANTONJA ((vormals: ANTONIA AUS TIROL))
„Das Ballermann- und Schlager Genre ist ein Sumpf!“

„Die Branche ist durchzogen von scheinheiligen und Arschkriechern!“, bilanziert sie!

 

 

„Natürlich gab es auch viele schöne Erlebnisse und Begegnungen wie u. a. mit Helene Fischer oder Rudi Carrell”, erklärt die Sängerin.

 

20 Jahre lang war ANTONIA AUS TIROL (41) eine feste Größe am Ballermann und in der Schlagerszene, hat weltweit über 4-000 Auftritte hinter sich und ihre Hits auf über 6 Millionen Tonträgern verkauft.. Jetzt wendet sie sich enttäuscht von der Branche ab – für immer! Sie legt ihren alten Künstlernamen ab und nennt sich ab sofort ANTONJA. Eine totale Transformation, ein Re-Branding denn statt Schlager macht sie jetzt Rockmusik. Ihre erste eigene Rock Single “What A Night” ist kürzlich mit einem aufwendig gedrehten Musikvideo veröffentlicht worden.

Antonia bricht jetzt ihr schweigen und rechnet knallhart mit der Ballermann- und Schlagerszene ab. „Am Ballermann und in der Schlagerbranche trifft man nur wenige ehrliche Menschen mit Rückgrat. Die angeblich so heile Welt des Schlagers ist durchzogen von Arschkriechern, die berechnend, scheinheilig, hinterlistig und nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind. Es ist ein Sumpf, ich wollte da raus, bevor ich in diesem Ballermann- und Schlager-Sumpf ertrinke.“

Meine erste bittere Erfahrung, die verfolgt mich bis heute, erklärt die in Linz in Österreich geborene Sängerin. „Bei den Proben vom ,Musikantenstadl‘ im Jahr 2000 zupfte mich der Moderator Karl Moik an meiner Bluse und sagte: ,Heute Abend sehen wir aber da schon ein bißchen mehr?‘. Als ich das als lustige Anekdote völlig unbedarft in einer TV-Show erzählte, war diese danach völlig reißerisch mit Headline ‚Karl der Lust Moik‘ dargestellt auf dem Titelblatt einer Zeitung. Anfangs fanden es alle lustig. Doch plötzlich setzte mich meine Plattenfirma danach so unter Druck, dass ich gezwungen wurde, die wahre Geschichte öffentlich zu widerrufen und somit zu lügen. Trotz Zeugen stand keiner mehr hinter mir. Man drohte mir mit Vertragsauflösung und Klagen. Ich wurde dann gezwungen, Moik anzurufen und musste mich entschuldigen und er sagte am Telefon ‚Das hat doch so nie stattgefunden‘. Ich war jung und unerfahren, hatte große Angst und habe dann tagelang nur geheult. Heute würde ich mich zu so etwas nicht mehr zwingen lassen. In den ,Musikantenstadl‘ wurde ich nie wieder eingeladen.“

„Anna Maria Zimmermann hat meinen Song ‚1.000 Träume weit – Tornero” 2009 von mir geklaut und auf der Bühne überall gesagt, es sei ihr Lied und sie habe den Text geschrieben. Eine komplette Lüge und gar nicht kollegial! Ich habe diesen Text geschrieben. Mein Lied ist ihr einziger wirklicher Hit. Wir haben beide Goldstatus mit dem Song. Sie hat sich dafür nie bei mir bedankt. Ein Lied zu covern ist ok, aber klauen direkt bei einer Veröffentlichung einfach niederträchtig. Beim Ballermann-Award sollte sie für das Lied einen Preis bekommen. Auf dem Weg dorthin ist sie mit dem selbst gebuchten Hubschrauber abgestürzt. Da hat sie der liebe Gott vom Himmel geholt. Aber ich glaube nicht, dass sie daraus etwas gelernt hat. Ich hatte die Teilnahme an dieser Award-Verleihung immer abgelehnt, weil es meiner Meinung nur eine unehrliche, an den Haaren herbeigezogene Verleihung ist.“

Antonia aus Tirol weiter: „Es gab Zeiten, als sich eine Claudia Jung und ein Hansi Hinterseer zu gut waren, mit mir für Fans ein gemeinsames Foto machen zu lassen. Auch Andrea Berg hatte diesen Wunsch Fans gegenüber knallhart abgelehnt. Später, als sie gesehen haben, dass ich große Live- und TV-Präsenz hatte, war es auf einmal kein Problem mehr. Ich war auch immer wieder erschüttert über Kollegen, die sich hinter dem Rücken ihrer Fans boshaft über sie lustig machen.“

Auch mit manchen TV-Redakteuren und sogar mit dem „Papst“ (Michael Jürgens) rechnet sie bitter ab: „Von einigen TV-Redaktionen wurde ich trotz meiner Erfolge einfach übergangen. 2020 hatte ich 20 jähriges Bühnenjubiläum, war mit einem Duett was dann kurzfristig nicht umsetzbar war für die ARD-Show von Florian Silbereisen mit dem Thema ‚Jubiläen”’eingeplant. Ich hatte mit meinem Hit “1.000 Träume weit – Tornero” GoldStatus erreicht. Doch ich wurde wieder ausgeladen und Frau Zimmermann statt meiner mit einem Gold-Award für meinen Song geehrt. Was nicht passt, wird eben passend gemacht und die Zuschauer vor´m Fernseher werden einfach nur verarscht.“

Halbwegs versöhnlich zeigt sie sich immerhin mit DJ Ötzi, der ihr eigentlich den Weg zu ihrer Solo-Karriere ebnete: „Ich war lange sehr enttäuscht, dass mein ehemaliger Duett-Partner DJ Ötzi überall erzählte, ich wäre falsch, arrogant und mega-kompliziert. Angeblich wollte er nicht auftreten, falls ich gleichzeitig in einer Sendung oder Veranstaltung dabei bin. Er weigerte sich auch, Fans ein Foto zu unterschreiben, wo ich mit drauf war. Wir haben aber mittlerweile über einiges geredet und das ist Vergangenheit.

Ich kann bis heute nicht verstehen, wie man Fans -aus welchen Gründen auch immer – diesen einen Moment, den sie da vielleicht gerade haben, so einen Wunsch verweigern kann, denn immerhin leben wir alle von unseren treuen fans. Menschlich finde ich das einfach nur traurig.“

Antonia aus Tirol bilanziert: “Lange habe ich diese vielen negativen Eindrücke immer verdrängt und runtergeschluckt. Eigentlich könnte ich ein ganzes Buch damit füllen. Diese Wahrheiten und Tatsachen auszusprechen befreit und erleichtert mich sehr. Auch wenn es einigen nicht schmecken wird.

Aber es gibt auch die guten Beispiele. Mit Helene Fischer hatte ich nur freundliche Begegnungen, sie wechselte immer ein paar Worte und war sich nicht zu schade für ein gemeinsames Foto. Auch Stefan Mross reagiert nicht abgehoben gegenüber seinen Fans.

Rudi Carell habe ich in sehr guter Erinnerung, er hat sich mir gegenüber mal sehr ehrenhaft verhalten.

Meine Namensänderung von ‚Antonia aus Tirol‘ auf ‚Antonja‘ hat aber nichts mit alldem zu tun. Dies wurde kurzfristig entscheiden, auf Anregung von meinen internationalen Promotern da es im Ausland durch Übersetzungen zu Verwirrungen kam und in manchen Ländern ein totaler Zungenbrecher sein soll. Um meinen Rufnamen für die Fans nicht zu ändern, entschieden wir uns für ‚Antonja‘. weil der Name “Antonia” ohne “aus Tirol” schon vergeben war.“

Foto-Credit: Globe4Music Media & Concerts GmbH

 

 

 

Foto-Credit: Globe4Music Media & Concerts GmbH

 

 

 

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