JAYNE MANSFIELD
Heute, 17.11.2023, ARTE: “Glanz und Elend einer Blondine”!

Frankreich, 2013 // 21:40 Uhr – 22:35 Uhr! Jayne Mansfield spielte u. a. an der Seite von Freddy (Quinn)!

 

Sie war wie Marilyn Monroe eines der Sexsymbole der 50er Jahre und die meistfotografierte Darstellerin in Hollywood: Jayne Mansfield. Die US-Schauspielerin kämpfte ihr Leben lang gegen ihr Image als dummes Blondchen. Sie gewinnt immer wieder bei Misswahlen, später lässt sie sich als vollbusiges Playmate vermarkten. In ihrem ersten Film “Female Jungle” spielt sie eine Nymphomanin. Im Alter von nur 34 Jahren verstarb die fünffache Mutter bei einem Autounfall. Die Dokumentation taucht in das Hollywood der 50er Jahre ein und erzählt die wahre Geschichte der Jayne Mansfield.

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Am 29. Juni 1967 verstarb Jayne Mansfield im Alter von 34 Jahren bei einem Autounfall. Sie war mit ihrem Verlobten Sam Brody und drei ihrer fünf Kinder auf der Heimreise, als der Chauffeur Ronnie Harrison mit dem blauen Buick Electra in einen Lkw fuhr. Nur die Kinder überlebten. Die Hollywoodschauspielerin, die das Leben so sehr liebte, starb einen frühen Tod. Doch Schlagzeilen machte Jayne, mit richtigem Namen Vera Jayne Palmer, schon lange nicht mehr.

Die Schauspielerin mit dem großzügigen Dekolleté und dem hübschen Gesicht hat alles daran gesetzt, ein Star zu werden. Sie versteht es, sich in Szene zu setzen, und war schließlich die meistfotografierte Darstellerin in Hollywood: Zwischen 1956 und 1957 wurden mehr als 2.500 Fotos in Zeitschriften veröffentlicht. Von der Presse wird sie bald als “blonde Sexbombe” gefeiert. In ihrem ersten Film “Female Jungle” spielt sie eine Nymphomanin.

Sie leidet darunter, dass Hollywood sie nur wegen ihrer Kurven zu schätzen weiß und kämpft ein Leben lang gegen ihr Image als dummes Blondchen: Sie wollte noch kurz vor ihrem Tod die Heldin eines Films sein, der die wahre Jayne Mansfield zeigt. Dennoch akzeptiert Jayne Mansfield den Schritt von der Filmikone zum Playmate. Sie beschreitet den klassischen Casting-Parcours der Stars und Sternchen und nimmt auch kleine Rollen in der Hoffnung an, endlich entdeckt zu werden. Obwohl ihr schließlich der große Durchbruch gelingt, war ihr Leben ein ständiger Wettbewerb. Sie liebt Miss-Wahlen und sie verdient damit ihr Geld – genau wie ihr zweiter Ehemann, der zum Mister Universum gekürt wurde. Jayne Mansfield lehnt kein Angebot ab.

Marilyn Monroe und Jayne Mansfield – zwei Seiten derselben Medaille. Beide ereilt das Schicksal eines tragischen Todes. Monroe steht auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs als Schauspielerin, wird von allen vergöttert, gilt als klug und nimmt sich trotzdem das Leben. Die fünffache Mutter Jayne Mansfield stirbt bei einem Autounfall, als sie noch um Anerkennung kämpft. Zuletzt nimmt sie LSD, hat selbstzerstörerische Panikattacken und verkörpert auf der Bühne nur noch das Wahrzeichen eines alten Hollywoods. Ihr Leben endet auf den schäbigen Klatschseiten einer Provinzzeitung.

Wer würde heute in der Lage sein, Jayne Mansfield auf der Leinwand zu verkörpern? Wie damals Jayne antworteten im Jahr 2014 zahlreiche Frauen auf die Anzeige des Regisseurs Patrick Jeudy, um in Los Angeles bei einem Casting für eine Reality-Show mitzumachen. Die Dokumentation zeigt Ausschnitte aus dem Casting, daneben Filmausschnitte und Archivaufnahmen der echten Jayne Mansfield. Ausgehend von ihrer Biografie gewährt das Porträt auch Einblicke in die Traumfabrik Hollywood der 50er Jahre, die der heutigen in vielem ähnelt.

 

 

 

Foto-Credit: ARTE
Textquelle: ARTE (Textvorlage)

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