CARMELA CORREN
Carmela Corren ist tot!

Die israelische Sängerin schaffte es in den Jahren 1961 – 1965 mit sage und schreibe 12 Titeln in die deutschen Single Charts!

 

 

CARMELA CORREN  (hebräisch כרמלה קורן; geboren am 13. Februar 1938 als Carmela Bizman in Tel Aviv; gestorben am 16. Januar 2022) war eine israelische Schlagersängerin und Schauspielerin.

Carmela Corren wollte von frühester Kindheit an Tänzerin werden und begann im Alter von 15 Jahren eine entsprechende Ausbildung in Israel. Wegen einer Verletzung konnte sie allerdings den Tanzsport nicht mehr ausüben und wechselte zum Singen. Der amerikanische Fernsehproduzent Ed Sullivan entdeckte sie 1956 während eines Engagements in Jerusalem. Carmela leistete zu dieser Zeit gerade ihren Militärdienst in der israelischen Armee ab. Der Entertainer überredete sie und brachte sie nach New York in seine Show. Sie ging mit Cliff Richard auf Tournee durch Südafrika und sang in englischen Clubs. Später spielte die Künstlerin in mehreren Musik- und Heimatfilmen sowie Fernsehproduktionen mit.

Mit Beginn der 1960er Jahre wurde Corren auch in Deutschland, der Schweiz und in Österreich bekannt. Sie sang zuerst für das Label Ariola, wechselte 1966 zu Vogue und 1968 zu Decca. Mit dem Lied “Eine Rose aus Santa Monica” erreichte sie bei den Deutschen Schlager-Festspielen 1962 in Baden-Baden den siebten Platz. Die Platte hielt sich danach mehrere Wochen in den Hitparaden. Corren hatte damit ihren größten Erfolg und erreichte den Durchbruch auf dem deutschsprachigen Schlagermarkt. Im Jahr 1963 vertrat sie mit dem Titel “Vielleicht geschieht ein Wunder” Österreich beim Eurovision Song Contest in London, bei dem sie den siebten Platz erreichte.

Mitte der 1960er Jahre erschien bei Ariola ihre erste LP in Deutschland: “Carmela Corren International” mit Liedern, Balladen, Chansons und Evergreens in deutscher, englischer, französischer, spanischer und griechischer Sprache. 1974 erschien die LP “Raindrops”, mit Liedern von Burt Bacharach in hebräischer Sprache. 1979 folgte eine Disco-Version des hebräischen Volksliedes “Hava Nagila”.

Von 1966 bis 1970 war die Sängerin mit dem Musikproduzenten Horst Geiger verheiratet. Aus der kurzen Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor. Seit den 1980er Jahren lebte die wieder verheiratete Corren weitgehend vom Showgeschäft zurückgezogen in Florida. In seltenen Fällen sang sie auf jüdischen Festen.

Textquelle: Wikipedia.de (Textvorlage)

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