ANDREAS MARTIN
Heute (13.09.2026) jährt sich sein Todestag zum ersten Mal!

Sein Sohn ALEXANDER MARTIN findet berührende Worte …:

 

 

Liebe Freunde, liebe Fans,
mein geliebter Papa,

nun bist du seit einem Jahr nicht mehr bei uns.


Diese eine Nacht werde ich mein ganzes Leben lang niemals vergessen. Dein Abschied war anders als damals bei Mama. Dass ich dich noch lebend sehen konnte und auch danach noch bei dir sein durfte, hat mir auf eine gewisse Weise geholfen zu verstehen, dass du wirklich gegangen bist. Gleichzeitig hat es unfassbar wehgetan – und tut es bis heute.

Wir vermissen dich alle so sehr.

Und um dir etwas zu hinterlassen, um an dich zu erinnern und um all das auszudrücken, was manchmal mit normalen Worten gar nicht möglich ist, habe ich für dich – und auch für euch alle – meinen Song „MOND“ geschrieben.

Für mich ist „MOND“ der wichtigste und wertvollste Song meiner bisherigen Karriere. Nicht wegen irgendwelcher Zahlen, Streams oder Erfolge. Sondern weil hinter jeder Zeile ein Gefühl und hinter jeder Note ein Stück von dir steckt.

Umso mehr hätte ich mir gewünscht, dass diese Tage einfach nur dir gehören. Dass die Aufmerksamkeit bei diesem Lied und die Gedanken bei dir sein dürfen.

Leider hat man sich bei Osnaton trotzdem dazu entschieden, zeitgleich ebenfalls etwas zu veröffentlichen. Ich sage ganz offen: Das hat mich verletzt und massiv enttäuscht. Gerade wegen der Bedeutung dieses Zeitpunktes hätte ich mir mehr Rücksicht und Respekt gewünscht.

Ich verachte es zutiefst, meine Wut drüber ist nicht in Worte zu fassen.
Vielleicht werdet Ihr oben ein Signal setzen.

Papa, ich weiß ganz genau, wie du auf so etwas reagiert hättest. Wahrscheinlich wärst du damals persönlich nach Berlin geflogen und hättest sehr deutlich gemacht, was du davon hältst.

Aber heute soll es nicht um andere Menschen gehen.

Heute geht es um DICH.

Wir lieben dich.

Wir vermissen dich.

Und wir werden dich niemals vergessen.

Mit dir ist ein ganz besonderer Mensch von dieser Welt gegangen. Aber das, was du hinterlassen hast, deine Musik, deine Art, deine Erinnerungen und vor allem die Liebe deiner Familie, kann uns niemand nehmen.

Bis irgendwann, Papa.

Und wenn du Mama siehst, dann drück sie ganz fest von uns allen hier unten.

Ihr fehlt.

Jeden einzelnen Tag.

Dein Sohn Alexander

 

 

Textquelle: Facebook-Seite von Alexander Martin (Textvorlage)

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