HERBERT NOLD
Impressionen von der Buch-Präsentation „Tony, die schöne Maid und Ich“!

Sage und schreibe 170 Freunde und Bekannte (120 waren eigentlich geplant …) waren der Einladung der Managerlegende gefolgt!

 

 

Im traumhaft schön gelegenen Baden Hills Golf und Curling Club e.V. Restaurants in Rheinmünster (bei Baden-Baden) fand gestern Nachmittag um 15:00 Uhr die exklusive Buch-Präsentation „Tony, die schöne Maid und Ich“ von Herbert Nold (und Andrea Röthe) statt. (Das Taschenbuch ist im molino Verlag erschienen.)

Dass Interesse war ungemein groß. Gerechnet hatte Herbert Nold mit 120 Gästen, letztendlich waren es weit über 170, darunter auch zahlreiche Medienvertreter.

Für die musikalische Untermalung hatte Herbert Nold die südpfälzische Coverband Liquid aus Landau engagiert, die bei einem Musik-Contest im Jahre 2024 die „Goldene Gitarre“ gewonnen hat. Natürlich hatte die Formation auch den Lieblingstitel von Herbert Nold im Repertoire – „Simply The Best“.

Er sei bereits das erste Mal vor 25 Jahren angesprochen worden, ob er sich nicht vorstellen könnte, seine Biografie zu schreiben. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits 30 Jahre lang der Manager von Tony Marshall. Doch Herbert Nold hat solche Anfragen „immer abgelehnt“. 2013 wurde er dann „wieder gefragt“ („Ich wollte das gar nicht“). Erst der Journalistin Andrea Röthe gelang es, Herbert Nold zu erweichen. Sie hatte zu ihm gesagt; „Über Sie müsste man ein Buch schreiben“. Und da er sie von Anfang an als „sympathisch“ empfand, legten sie im September 2025 los. „Es ging dann relativ schnell, in kurzer Zeit“, so der 86-jährige Herbert Nold, dem man sein Alter partout nicht glauben mag. 44 Jahre lang war der ehemalige Kriminalbeamter der Manager von Tony Marshall. Er hatte Tony einst für ein Sportfest engagiert und – Tonys damalige Sondergage von 500 DM auf 250 DM heruntergehandelt … Am 24. April 1971 wurde dann im Kurhaus Baden-Baden die „Schöne Maid“ erstmals der Presse und dem Publikum vorgestellt. Tony hatte hierfür einen Kredit von 20.000 DM aufgenommen. Und siehe da: Die Veranstaltung war ausverkauft. Herbert Nold erinnerte sich daran, dass Tonys ältester Sohn Marc Marshall, damals 7 Jahre jung, „O mein Papa“ gesungen (und hierbei den Text vergessen) habe. Deswegen habe er auch seine „Gage“ abgelehnt. Gleichzeitig hat er allerdings auch den Entschluss gefasst, Sänger zu werden, um es später „besser“ zu machen.

Dr. Matthias Slunitschek vom molino Verlag bezeichnet sich als „Fan dieses Buches“ und würdigt Tony Marshall und Herbert Nold als „Zweigespann“ und – Herbert Nold als „Die stille Legende hinter Tony Marshall“. Und: „Er gibt Tony nochmal eine richtig große Bühne.“ Für Dr. Matthias Slunitschek ist das Wirken von Herbert Nold und Tony Marsall als „ein Stück deutscher Musikgeschichte, die du mitgeschrieben hast“, wie er zu Herbert Nold sagte. Zudem bewundere er ihn um den „Erfahrungsschatz, den du machen durftest“. Das Buch „Tony, die schöne Maid & Ich“ sei „unterhaltsam, lustig, charmant“ – so, wie man Herbert Nold eben kennt –, „aber nicht kitschig“.

Herbert Nold verwies darauf, dass er seine Frau Elisabeth am 15.04.1963 kennengelernt habe. Im vergangenen Jahr feierten sie Diamantene Hochzeit, also 60 Ehejahre. „Es geht nur, wenn der Mann der Frau hörig ist“, witzelte er.

Marc Marshall bezeichnete Herbert Nold in seinem Vorwort als „Managerlegende“ und – „Teil unserer Familie“. Nold sei „ein Träumer, aber auch ein Realist“.

Als Ehrengast persönlich anwesend war Startrompeter Walzer Scholz, der gerade seinen 88. Geburtstag gefeiert hat. „88 Jahre – und noch kein einziges graues Haar“, so der Mann mit der Teufelszunge. (Er habe den gleichen Friseur wie Altbundeskanzler Gerhard Schroeder …) „Nie zuvor und nie danach gab es einen ähnlichen Vorgang“, führte Herbert Nold in Bezug auf die Karriere von Walter Scholz aus. Er habe es nämlich geschafft, Walter Scholz bei der Schlussziehung der ARD-Fernsehlotterie unterzubringen – und das nicht nur mit der im September 1984 produzierten „Sehnsuchtsmelodie“, sondern zudem auch noch mit einem zweiten Titel. Dabei war ursprünglich der österreichische Liedermacher Peter Cornelius gesetzt. Jedoch: „Ich schmeiß den Cornelius raus – und nehme den Walter Scholz rein“, so der damalige Redakteur. Der Rest ist Geschichte. „Du weißt, ich habe dir alles zu verdanken“, so Walter Scholz demütig zu Herbert Nold. „Ich habe ihn genießen können als Manager – über viele, viele Jahre. Ohne Herbert wäre ich nicht so bekannt geworden.“ Und: „Wir haben uns immer gut verstanden.“ Neben der legendären „Sehnsuchtsmelodie“ spielte Walter Scholz auch noch ein „Stimmungs-Medley“, bestehend aus „Du kannst nicht immer 17 sein“ (Chris Roberts), „Immer wieder sonntags“ (Cindy & Bert), „Michaela“ (Bata Illic), „Eviva Espana“ (Imca Marina // Hanna Aroni) und „Fiesta Mexicana“ (Rex Gildo).

Ebenfalls verlesen wurden die Vorworte von Olaf der Flipper, der Herbert Nold seit 55 Jahren für dessen „korrekte und ehrliche Art“ schätzt, sowie von Roberto Blanco.

Persönlich anwesend war indes „Mr. Slow Motion“ Pete Tex, der auf seinen 84. Geburtstag zusteuert.

Nach 1 ¾ Stunden war die Buchpräsentation noch im vollen Gange. Doch smago! Chefredakteur Andy Tichler, der am frühen Morgen aus Berlin angereist war, musste leider zügig weiter, um noch ein Stück von der Solidarfonds-Schlagerparty 2026 in Castrop-Rauxel mitzubekommen.

In jedem Fall gilt für „Tony, die schöne Maid und Ich“ eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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