KARL MOIK
Karl Moik ist tot!

Trauer um den Erfinder des „Musikantenstadls“: Karl Moik ist heute Nacht im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus in Salzburg verstorben! 

KARL MOIK war der Inbegriff der Volksmusik. Mit dem "Musikantenstadl" verkörperte der Österreicher die Schunkelwelt wie kaum ein Zweiter. Nun ist Moik im Alter von 76 Jahren gestorben.

Karl Moik war seit Wochen im Salzburger Landeskrankenhaus in Behandlung. Er hatte bereits am Rosenmontag 2014 in Köln einen Herzinfarkt erlitten und war danach über längere Zeit in Behandlung gewesen. Im Juni 2014 wurde Moik neuerlich in die Intensivstation nach Salzburg gebracht, im Januar 2015 ein weiteres Mal.

24 Jahre lang im "Musikantenstadl"

Mit seinem „Musikantenstadl“ hatte Moik jahrzehntelang Millionen von Deutschen begeistert. Von 1981 bis 2005 präsentierte Moik die Musiksendung, eine Co-Produktion von ARD und ORF. In seiner Sendung trat er auch oft als Sänger auf. Bekannte Lieder von ihm sind "Ja heute woll’n wir feiern" oder "Das Zipferl vom Glück".

Moik war gelernter Werkzeugmacher

Karl Moik wurde am 19. Juni 1938 in Linz geboren. Er erlernte den Beruf des Werkzeugmachers, versuchte sich aber auch in den 1960ern als Sänger. 1973 moderierte Moik erstmals für den Österreichischen Rundfunk die "Volkstümliche Hitparade". Ab 1981 moderierte er den "Musikantenstadl". Anfangs wurde ihm der Humorist "Hias" zur Seite gestellt. Die beiden sorgten zwischen den musikalischen Beiträgen für witzige Dialoge. "Hias" war bis 1991 Bestandteil der Sendung.

"Musikantenstadl" gastierte auch in China

Die volkstümliche Unterhaltungssendung wurde zu einem großen Erfolg. Sie gastierte auch in Südafrika und China. Moik begrüßte sein "Stadl"-Publikum zum letzten Mal am 31. Dezember 2005.

Zuletzt trat Karl Moik verstärkt als Schauspieler in Erscheinung. Sein Fernsehdebüt hatte er bereits im Jahr 2000 als Gerichtsmediziner in einem Tatort der ARD gegeben, 2008 spielte er dann als Bürgermeister in der Degeto-Musikkomödie „Das Musikhotel am Wolfgangsee“ seine nächste Fernsehrolle.

Bayerischer Rundfunk (Textvorlage)

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Moik

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