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So hören Menschen am liebsten Musik:

Eine überaus spannende Erhebung!

 

 

Die Musikindustrie befindet sich dauerhaft im Wachstum und passt sich stetig an die neuen Bedürfnisse der Menschheit an. Die verschiedenen Gewohnheiten werden jährlich anhand des sogenannten “IFPI Music Listening Report” zusammengefasst. Die aktuelle Ausgabe liefert auch dieses Mal äußerst spannende Einblicke in die Präferenzen musikbegeisterter Menschen.

Eine weniger große Überraschung ist beispielsweise das kontinuierliche Wachstum von “Streaming”-Formaten. Im Durchschnitt sind Menschen etwa 18 Stunden pro Woche damit beschäftigt, ihren Lieblingssongs und -künstlern zu lauschen. Während diese Art des Konsums zwar einen gesamten bzw. globalen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr erzielen konnte, ist auch die Aufschlüsselung der Altersklassen besonders interessant. Nicht nur jüngere Menschen in den Gruppen von 15 bis 34 Jahren hören Musik vermehrt auf diese Art und Weise. Das größte Wachstum mit jeweils einem Plus von 9 Prozent konnte bei Menschen im Alter von 35 bis 44 bzw. 55 bis 64 Jahre festgestellt werden; die Anteile beliefen sich auf 64 bzw. 44 Prozent.

Musikgeschmäcker sind zwar sehr verschieden – dennoch bleibt auch in der aktuellen Marktlage “Pop” das am meisten konsumierte Genre. Aus den Top 10 der meistgehörten Kategorien sind sowohl weniger überraschende als möglicherweise unvorhergesehene Entwicklungen festzustellen. Neben den Dauerbrennern  Hip Hop, Rock und Electronic finden sich auch Oldies sowie auch klassische Musik trotz hierzulande schwindender Bedeutung wieder. Auch hier ist das Alter entscheidend. Unter jüngeren Menschen zwischen 16 und 24 Jahren dominiert ganz klar Hip Hop bzw. Rap. Den Status als Spitzenreiter konnte sich die Popmusik hauptsächlich durch den überwiegenden Zuspruch älterer Generationen sichern.

Aus den Erkenntnissen des Berichts ist auch die wachsende Bedeutung spezieller Formate zu erkennen. Der als klassisch angesehene Konsum von Musik ist längst nicht die einzige Methode, um die bevorzugten Künstler zu unterstützen. Laut dem Bericht von “IFPI” ist das Video-Streaming mit knapp 47 % Marktanteil der absolute Gewinner. Dicht gefolgt hinter “YouTube” und Co. findet sich das bezahlte Audio-Streaming wieder. “Apple Music”, “Spotify” oder “Pandora” schaffen es immerhin, etwa 35 % aller Streamer für sich zu begeistern. Das kostenlose Streaming bringt es immerhin noch auf stolze 15 %. Trotz dieser beachtlichen Zahlen ist aus Sicht des Videostreaming möglicherweise ein Abwärtstrend herzuleiten. Noch im Jahr 2018 lagen “YouTube” und Konsorten mit 52 % an der Spitze; bezahltes und kostenfreies Streaming brachten es auf jeweils 28 bzw. 20 Prozent. Ob sich der hier zu gunsten des bezahlten Abo-Streamings festzustellende Trend auf Dauer fortsetzen kann, bleibt jedoch abzuwarten.

Smartphones gehören zu jenen Geräten, die bereits heutzutage einen wesentlichen Anteil des Musikkonsums prägen. Im direkten Vergleich mag es der Großteil jedoch nach wie vor etwas klassischer. Das Radio bzw. auch die Stereoanlage wird am häufigsten genutzt –  etwa 29 % aller Befragten machen jene Geräte zu den Spitzenreitern. Allerdings haben die mobilen Endgeräte mittlerweile nur mehr einen überschaubaren Rückstand aufzuholen. Mit etwa 27 % befindet sich der Anteil unverändert auf dem selben Wert wie im Bericht davor. Der Grund, warum Smartphones möglicherweise bald an der Spitze liegen, ist den Gewohnheiten jüngerer Hörer geschuldet. In der Altersgruppe von 16 bis 24 Jahren gaben 44 Prozent der Befragten an, dieses Medium hauptsächlich als Quelle von Musik zu nutzen.

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