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KI-Musik und Fake-Streams!

Der Musikmarkt 2023 …:

 

 

 

● Das Centre National de Musique (CNM) hat in einer Studie die Ausmaße des Betrugs im Musikstreaming untersucht

● Der Studie zufolge waren ein bis drei Prozent aller Streams fake

● Der Streamingdienst Qobuz, der Teil der Studie war, entwickelt ein System zur Erkennung von betrügerische Stream-Manipulationen

 

 

 

 

Millionenfach abgespielt und aufgerufen: Eine Studie des französischen Centre National de Musique (CNM), einer von der Regierung unterstützten Einrichtung zur Unterstützung des Musiksektors, zeigt das Ausmaß von künstlicher Erhöhung von Streamingzahlen in er Musikindustrie. Demnach wurden auf den Streamingplattformen Spotify, Deezer und Qobuz im Jahr 2021 zwischen ein und drei Milliarden Streams auf illegale Weise generiert. Mareile Heineke, Country Manager Germany bei Qobuz, ordnet die Ergebnisse der Studie ein und erklärt, wie Qobuz gegen Fake-Streams vorgeht:

 

 

 

 

Fake-Streams sind keine Neuigkeit und bleiben dennoch weitestgehend unentdeckt

 

 

„Das Ziel von Fake-Streams ist es, künstlich die Anzahl der Zuhörer:innen und damit die Einnahmen der Künstler:innen zu erhöhen und die Empfehlungssysteme – also Playlists und Suchvorschläge – der Streamingdienste zu lenken. Denn durch Fake-Streams werden die Lieder von den Algorithmen als erfolgreich bewertet, anderen Hörer:innen vorgeschlagen und Charts manipuliert. Das kann auch ohne die Zustimmung der Künstler:innen oder ihres beruflichen Umfeldes erfolgen. Der Studie zufolge waren mindestens ein bis drei Prozent der untersuchten Streams in Frankreich „Fake Streams” – also Streams, die von Bots oder natürlichen Personen gegen Bezahlung künstlich generiert wurden. Dazu kommen gefälschte Songs, die auf bestimmten Artistpages erscheinen, sowie illegale Uploads unveröffentlichter Musik.

Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, trotzdem entsteht der Musikindustrie allein schon durch die bekannten Täuschungsversuche ein beträchtlicher finanzieller Schaden. Die Anbieter, die die Häufigkeit, mit der ein Lied tatsächlich gehört würde, illegal in die Höhe treiben, sorgen dafür, dass das Vertrauen in die Streamingdienste und Künstler:innen verloren geht. Dem britischen Portal Music Business Worldwide zufolge verursacht ein Anteil von ein bis drei Prozent in Frankreich bereits einen Schaden von 4,92 bis 14,76 Millionen Euro. Weltweit würde ein solcher „Fake-Stream”-Anteil einen Schaden von 169 bis 507 Millionen US-Dollar bedeuten.”

 

 

 

 

So geht Qobuz gegen die illegalen Streams vor 

 

 

„Qobuz hat ein System zur Erkennung von Streaming-Betrug eingerichtet. Methodisch sucht und erkennt dies explizit Zeiträume mit ungewöhnlich hoher Aktivität für jede:n Nutzer:in, wie zum Beispiel eine ungewöhnlich hohe Dauer des kontinuierlichen Streamings und eine auffallend hohe Anzahl von Streams pro Label oder Künstler:in. Sobald diese betrügerischen Streams identifiziert sind, werden sie isoliert, aus den Charts entfernt und den Rechteinhabern gemeldet. Wir setzen weiterhin alles daran, diese Praktiken in Zusammenarbeit mit der CNM und allen Beteiligten zu bekämpfen, und arbeiten an der Verbesserung unserer Instrumente zur Erkennung der von Betrüger genutzten Anwendungen.”

 

 

 

Bitte beachten Sie auch www.qobuz.de!

 

 

Qobuz (www.qobuz.de)
Textquelle: Qobuz (Textvorlage)

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