STEFAN MROSS
smago! exklusiv: „Wir machen hier schon ganz großes Kino“ – Stefan Mross im Interview zu seinem Jubiläums-Konzert am 29.09.2019 in Oberhausen!

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt … – Stefan Mross lässt es zu seinem 30-jährigen Bühnenjubiläum gewaltig krachen (das hat er sich aber auch wirklich verdient) …:

 

 

„Vielen Dank, dass sie so zahlreich erschienen sind“, freute sich STEFAN MROSS am Dienstagmittag (22.01.2019) um 14:00 Uhr in einer Lounge der König-Pilsener-Arena-Oberhausen. „Unser neues Management Freestage Entertainment, hat diese wunderbare Pressekonferenz (- nicht die Veranstaltung als solche) – doch recht kurzfristig  aus dem Boden gestampft. Besten Dank., dass Sie dieses wunderbare Fest von Anfang an mit-begleiten werden und bis hin zum 29.09. mit-präsentieren werden. Ich wahnsinnig stolz darauf.

Jetzt werden sich viele fragen: Warum feiert der Bayer genau hier in Oberhausen, im Zentrum und in einer der schönsten mitteleuropäischen Städte, das hätte man doch auch in München oder in Stuttgart oder in Ulm oder Gersthofen in der Mehrzweckhalle ausrichten können … NEIN, ich habe mir das hier speziell ausgesucht – die König-Pilsener-Arena“.

Stefan Mross erinnerte sich an seine Anfange, an den 1. Juli 1989, als der „Grand Prix der Volksmusik“ in Linz ausgerichtet wurde: „Für uns gab ja damals kein ‚Deutschland sucht den Superstar‘ und keinen Dieter Bohlen. ‚Unser Dieter Bohlen‘ war Karl Moik und Carolin Reiter, wenn Sie sich noch erinnern können. Vier Wochen darauf war hier – in der ‚Arena Oberhausen‘, wie die König-Pilsener-Arena damals noch hieß, eine große Gala, das Ganze wurde präsentiert von Radio Luxemburg. Und: Es gab noch ein richtiges Live-Orchester! Also nicht alles aus der Konserve, da wurde zwei Tage geprobt, und ich durfte als kleiner Bayer hier unten stehen bei meinem ersten Live-Konzert. Mein Auftritt dauerte zwanzig Minuten – und das war für mich unvergesslich hier zu stehen. Von daher war es ein großer Wunsch von mir, mein 30-jähriges Bühnenjubiläum genau hier zu feiern.

Vor dreißig Jahren hast du den „Grand Prix der Volksmusik“ gewonnen. Deine „Heimwehmelodie“ war ein gigantischer Verkaufserfolg …

Ich hab es leider nicht komponiert, es waren damals 7 Millionen …

Du lässt es gewaltig krachen am 29. September 2019 … Was kannst du – Stand jetzt – zur „Besetzung“ sagen?

Natürlich feiere ich nicht alleine, sondern mit ganz, ganz werten Kollegen. Es ist immer schwer: Wo fängt man an, wo hört man auf? In dreißig Jahren haben wir natürlich so viele Wegbegleiter und Freunde in diesem  – ich sage immer: – Nicht-Haifischbecken, denn wir sitzen alle im gleichen Boot, müssen alle zusammenhalten, und mittlerweile ist es ja ein e große Ehre, Leute unterhalten zu dürfen. Es ist aber ein ganz anderes Blatt Papier. Ich wollte nur sagen, dass es nicht leicht war, mit der Gästeliste der Kollegen anzufangen und aufzuhören. Ich habe viel telefoniert, wir haben bis zum heutigen Tag mit vielen Kollegen gesprochen, die Gästeliste geht nicht aus … Ich werde heute nur ein paar Namen nennen.

Wir sind gespannt …

Wir fangen bei ganz lieben Kollegen an, die uns schon zweimal bei der „Immer wieder sonntags“ Tour begleitet haben, das sind die Dorfrocker. Patrick Lindner ist mit dabei, der damals vor dreißig Jahren beim „Grand Prix der Volksmusik“, den ich gewonnen hatte, mit dabei war. Er hat damals den zweiten Platz belegt mit „Der kloanen Tür zum Paradies“ (grinst). Dann ein ganz lieber Kollege, der einer der ersten war, der zugesagt hat: Semino Rossi.

Dann darf ich noch erwähnen, dass Ben Zucker dabei ist ist, in dem ich zwar keinen Weggefährten der letzten dreißig Jahre sehe, weil es Ben Zucker erst seit gefühlten 18 Monaten auf dem Markt gibt, aber ich bin ein großer Fan von ihm, ich liebe seine Stimme und es war ein Jubiläums-Geburstagswunsch von mir, dass er dabei ist. Des Weiteren ganz liebe Freunde, die mich am meisten besucht haben: voXXclub. (Natürlich auch, um das Ganze auch mit Lederhosen und mit guter Laune auf der Bühne zu verbinden.)

Außerdem haben wir eine Gruppe zu Gast, deren Namen ich gleich nennen werde, die das erste Mal im TV bei „Immer wieder sonntags“ zu Gast waren. Ich hatte am Schluss der Sendung gesagt: „Merken Sie sich diesen Namen! Wei: DIESER Name wird für ganz, große erfolge stehen“. Sie hatten wirklich ihren allerersten größten Fernsehauftritt bei mir. Ich spreche von Santiano. Bei Santiano hat mir so imponiert, dass die so expandiert mit ihrer Musik, so viele Erfolge feiern, dass ich Santiano unbedingt dabei haben musste. Und meinen Schatz, Anna-Carina Woitschack, sowieso.

Wenn Ihr diese ersten Namen hört, könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass diese Liste noch lange nicht zu Ende geplant ist. Ich habe auch meinem Freund Florian ((Silbereisen)) gesagt:Pass auf, da müssen wir was schnitzen. Da möchte ich jetzt nicht zu viel verraten, da gibt es ganz, ganz viele weitere Namen, die mich in all den Jahren begleitet haben. Und ich möchte noch eine Raketenzündung in Richtung Frühling haben, um weitere Namen herauszuposaunen beziehungsweise herauszutrompeten …

Dreißig Jahre im Unterhaltungsgeschäft sind eine verdammt lange Zeit …

… und ich kann nur immer wieder vielen Dank sagen. Wenn mir einer 1989 gesagt, „Du wirst in dreißig Jahren noch im Geschäft sein“, hätte ich gesagt: Der tTyp hat nicht mehr alle Latten am Zaun, „so lange wird es mich nicht geben“, doch ich hab immer hart an mir gearbeitet und alle höhen und tiefen durchmachen DÜRFEN. Ich freu mich wirklich sehr. Der 29. September 2019 wird der Höhepunkt meiner 30-jährigen Karriere. Zumal ich wieder zum eigentlich Ursprung zurückkomme. Das Ganze steht ja unter dem Namen „Faszination Musik“ und wird begleitet von einem Live-Orchester, das möchte ich unterstreichen, weil das in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.  Ich möchte einmal hören, wie Ben Zucker mit Streichern klingt, wie Santiano mit Orchester klingen … – da liegt natürlich nun eine Riesenarbeit vor uns, aber für mich ist die Faszination, diese Brücke zu spannen von Patrick Lindner zu Santiano und Ben Zucker und vielleicht „Sierra Madre“ zum Schluss …  Bis dahin soll der bogen gespannt werden. Dass man Leute mit Musik faszinieren kann, das ist für mich der große Spannungsbogen.

Es wird ein einzigartiger Abend werden, wir machen hier schon großes Kino, und ich fühle mich so was von geehrt, dass wir das hier machen dürfen und das Ganze auch noch mit Live-Musik verbinden können. Wie gesagt: Das ist alles eine Schweinearbeit. Aber hätten wir was Gescheites gelernt … (lacht)

Kannst du schon verraten, WELCHES Orchester es sein wird? Wolfgang Lindner jr., Pepe Lienhard, Otti Bauer …?

Es ist eigentlich noch ein Geheimnis, aber es ist ein namhaftes Orchester.

Wird es eine TV-Aufzeichnung dieser gigantischen Live-Show geben?

Wir schauen gerade nach einem Sendetermin, wir wollen es gerne der ARD anbieten, da haben wir nächste Woche ein Gespräch. Schließlich soll das Ganze in bester Erinnerung bleiben …

Wird es – unabhängig von dieser Jubiläums-Live-Show – noch eine weitere Sendung zu deinem 30-jährigen Jubiläum geben?

Ich denke, der SWR – sprich die ARD – hat was vor. 25 Jahre wurde auch groß gefeiert im Europapark Rust. Ich gehe mal schwer davon aus, dass dem Herrn Kimmig schon der Kopf raucht. Hoffentlich … Ich wünsche ihm einen rauchenden Kopf voller Ideen. (lacht)

Die König-Pilsener-Arena ist nun nicht gerade die kleinste „Mehrzweckhalle“ in Deutschland …

Ich wollte eigentlich nach Duisburg, da ist eines der schönsten Theater in Deutschland: das Theater am Marientor. Da wollte ich es ursprünglich machen. Aber: Nach dem wir so großen Zuspruch von Kollegen hatten, die sagten „wir möchten dein 30-jähriges Bühnenjubiläum mit dir feiern und die Sitzplatz-Kapazität doch etwas geringer war, haben wir gesagt: Das machen wir richtig „fett“ …

Im Herbst 2019 feierst du außerdem dein 15-jähriges „Immer wieder sonntags“ Jubiläum live auf der Bühne. Welche Künstler werden dich bei DIESER Tour begleiten?

Oesch’s die Dritten, Die Paldauer .. – Wir möchten wachsen mit der Tour. Die Paldauer sind fester Bestandteil, sie sind unsere Stargäste. Und: Frau Wäber wird mit dabei sein.


Textquelle/Bildquelle:
Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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