MARLON
Marlon zelebriert auf seinem ersten Album „Alles gut“ große Gefühle aus vergangenen Zeiten!
Das Album enthält 12 „Lieder über das Ungefähre“!
Marlon entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Musik. Er wurde am 15. Mai 1969 im niederländischen Venlo geboren und begann bereits im Alter von sieben Jahren mit Schlagzeug und Flügelhorn, bevor er sich ab seinem zehnten Lebensjahr dem Klavier widmete. Er studierte Harmonielehre und entwickelte ein feines Gespür für musikalische Strukturen und Ausdruck.
Beruflich führte ihn sein Weg über viele Jahre durch verschiedene Länder, darunter Irland, Deutschland und das Vereinigte Königreich, bevor er 2014 in die Niederlande zurückkehrte. Diese internationalen Erfahrungen prägten nicht nur seinen Blick auf die Welt, sondern auch sein musikalisches Empfinden.
Seit 1982 stand Marlon in Verbindung mit Udo Jürgens, von dem er entscheidende Impulse erhielt – insbesondere für Harmonien, die Bedeutung von Texten und die inhaltliche Tiefe von Musik. In seiner Jugend gewann er mehrere Wettbewerbe, veröffentlichte jedoch lange Zeit keine eigenen Werke. Erst jetzt beginnt – gemeinsam mit dem Textdichter Rainer Thielmann, der mehrere Texte für Udo Jürgens schrieb – sein eigenes musikalisches Kapitel.
So ist sein erstes Album Ganz nah eine tiefe, nostalgische Verbeugung vor Marlons musikalischen Vorbildern. Der Künstler changiert darauf gekonnt zwischen Pop, Chanson und Schlager, zitiert in melodieverträumten Balladen immer wieder André Rieu, James Last und besagten Udo Jürgens. Er erinnert uns dabei an eine Zeit, in die man sich heute gerne wieder zurückführen lassen möchte. Als die großen Musik-Revuen die Nation am Samstagabend noch vor dem Röhrenfernseher versammelten und Helga Hahnemann, Peter Frankenfeld und Lou van Burg mit ihren Shows ganze Generationen im Osten wie im Westen prägten.
Genau in diesem Geist kommen Marlons Lieder mit einer Leichtfüßigkeit und Nonchalance daher, nach der sich viele Menschen heutzutage sehnen. Das neue Retro kann cool sein. Der mutige Künstler bleibt ganz bei sich, folgt seiner Inspiration, und genau das spürt man beim Hören dieses erfrischend anachronistischen Albums in fast jedem Takt. Mit großer Leidenschaft, starker Intonation, wundervollen Arrangements und Melodien sowie in originellen und poetischen Texten. Allein, dass Ganz nah sein erstes Album sein soll, mag man nicht so recht glauben. Chapeau!


