FLORIAN SILBEREISEN
So war die Sendung „Schlagerbooom Open Air – Die Stadionshow in Österreich“!

Eine ausführliche Zusammenfassung!

 

 

 

Von außen betrachtet, wirkt das Kitzbüheler Tennisstadion am Kapserfeld – selbstbewusst bis vollmundig „das stadion“ genannt – eher wie eine Streichholzschachtel. (Es umfasst allerdings bis zu 5.400 Sitzplätze …) Und speziell bei Musikveranstaltungen hat man den Vorteil, dass man den Stars so nah wie nie ist.

Petrus muss ein Silbereisen-Fan sein! Zum Abend des 01.07.2023 klarte der Himmel auf. Und es blick durchgehend trocken (trotz düsterer Prognosen im Vorfeld). Petrus seinerseits musste jedoch einiges über sich ergehen lassen, denn was diesmal alles in die Luft geballert wurde, geht auf keine Kuhhaut. Eigentlich sollte man allen Verantwortlichen dazu verdonnern, mindestens 10-mal das Wort „Nachhaltigkeitsaspekt“ in sauberer Handschrift zu notieren …

Warum-Upper Kevin, DJ Ötzi sowie Andreas Gabalier stimmten die Menge schon vor der Live-Show kurz ein, bevor ein „10 bis 1“ Countdown den Beginn der Sendung “Schlagerbooom Open Air – Die Stadionshow in Österreich“ einläutete. Florian Silbereisen kam diesmal – in bester „Rätselflug“ Manier (à la Günther Jauch) – an einem Helikopter schwebend auf die Bühne geflogen und zahlte zunächst wieder ein paar Euro in die Rentenkasse von „Geier Sturzflug“ Kopf Friedel Geratsch ein, in dem er einmal seine rund 3 1/2-stündige Show einmal mehr mit dem Party-Evergreen „Pure Lust am Leben“ begann.

„Zum ersten Mal hat der ’Schlagerbooom’ kein Dach, stellte er fest, um ziemlich gleich „DIE Power-Frau aus Österreich“ anzukündigen: Melissa Naschenweng hatte ihren größten Hit „I steh auf Bergbauernbuam“ mit im Gepäck und sang des Weiteren – mit Florian Silbereisen – den Nickerbocker & Biene-Evergreen „Z’ruck zu dir (Hallo Klaus)“. Während Melissas Bergbauernbuam-Auftritts hatte sich der Showmaster umgezogen und präsentierte sich nunmehr in einem gelben Anzug. Zwischenzeitlich hatte Florian Silbereisen die Meute mit „Oh, wie ist das schön“ bestens eingestimmt. (Der Text geht im Übrigen auf Walter Rothenburg zurück, der von 1889 – 1975 lebte. Die ursprüngliche Textfassung „O, wie bist DU schön“ wurde 1951 vom Comedian Quartett gesungen.

Nachdem Stefan Zauner, bis November 2011 Sänger der Münchener Freiheit, gesundheitsbedingt absagen musste (immerhin wurde ihm ein Ersatz-Auftritt in der Folge-Show „Die große Schlagerstrandparty 2023 – Wir feiern die 80er“ verbindlich in Aussicht gestellt, man aber nicht auf den Gassenhauer „Ohne dich (schlaf’ ich heut’ Nacht nicht ein)“ verzichten wollte, holte man einfach kurzfristig IRGENDWEN – und zwar in Gestalt des Sängers Raphi, von dem man unter Garantie … nicht mehr viel hören wird … Während des Auftritts von Raphi (wie gesagt: ein Name, den man sich NICHT merken muss) wurden hunderte Luftballons ins Publikum und auf die Bühne “geballert”, die dann sogleich von “aggressiven” Produktionsmitarbeitern mutwillig zerstochen wurden …

Der nächste Interpret hat vor zehn Jahren seine Silbereisen TV-Show Premiere in einer “Sommerfest” Sendung gefeiert: Ross Antony. Er präsentiert seinen aktuellen Single-Titeln “Lass die Liebe Liebe sein” (mit dem entscheidenden Satz “Liebe liebt sich nicht allein”). Im Duett mit Florian Silbereisen folgte dann noch der Klassiker “Que sera, sera”. Darüberhinaus wurde Ross Antony als “Drohnen-Experte” eingesetzt.

Obwohl die neue Single von Christin Stark “Kein Plan” heißt, wurde ihr Song von Florian Silbereisen sowohl in der An- als auch in der Abmoderation falsch an- bzw. abgekündigt (“Keinen Plan”). Mark Keller & Aaron Keller brauchten den Klassiker “Liebe ohne Leiden” von Udo & Jenny Jürgens dar. Die Mountain Crew sorgte mit dem Josh.-Titel “Expresso & Tschianti” (teilweise im Neu-Mix von “DJ Robin”) für Stimmung.

DJ Ötzi meldete sich mit seiner Version von “Sex On Fire” der Kings Of Leon zurück, bevor sich der 19-jährige Sänger / Songschreiber Chris Steger mit seinem 2020er Top-Hit “Zefix” präsentieren durfte. Der Song erreichte nicht nur Platin-Status in Österreich, sondern wurde auch zum “Song des Jahres” gekürt. Das gleichnamige Album konnte sich sage und schreibe 45 Wochen in den österreichischen Charts behaupten und erreichte als Höchstnotierung Platz 2. Gemeinsam mit Florian Silbereisen sang er dann auch noch einen “absoluten Austro Pop Klassiker”, nämlich “Du entschuldige – i kenn di” von Peter Cornelius.

Hannah (“Herzens-Hobby: Hündezüchterin”) lebt neuerdings ihre Liebe zur Volksmusik aus. Sie hat den Kastelruther Spatzen Klassiker “Eine weiße Rose” gewaltig aufgepeppt, wie smago! bereits an dieser Stelle berichtete. Warum man die Kastelruther Spatzen selbst so gar nicht mehr in den Silbereisen-Shows zu sehen bekommt, will sich auch uns nicht so recht erschließen … (Ebensowenig, wie man DEN Kitzbühler, Hansi Hinterseer, zumindest diesmal nicht eingeladen hat …)

Für gewöhnlich gibt Andy Borg so gut wie gar nichts Privates von sich preis. Von daher mutete es wie ein Wunder an, dass er zum ersten Mal ein Bild von seinem Kater zeigte, der es auf bereits 18 Lebensjahre bringt, was 88 Katzenjahren entsprechen soll. Andy Borg präsentierte seinen neuen Song “Ist der Ruf erst ruiniert …” aus seinem aktuellen Album von “Fern von daheim” sowie – einmal mehr in einer Silbereisen-Show – den Tony Christie-Klassiker “(Is This The Way To) Amarillo)” in der deutschen Text-Version von Roberto Blanco. Unterstützt wurde er abermals von The Golden Voices Of Gospel.

“TV-Persönlichkeit” (!) Daniela Katzenberger feierte mit “So bin ich und so bleib ich” – produziert von Christian Geller – ihre TV-Premiere als “Schlagersängerin”. (Andy Borg hat wirklich recht: “Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert …”.) “Jetzt gibt’s erst mal Pizza”, sagte sie nach ihrem Auftritt.

Sigrid & Marina sangen – zum Playback der Schürzenjäger (!) – DEN “Hit der Berge”: “Sierra madre”. Obwohl man die Schürzenjäger selbst scheinbar nicht in der Sendung mit dabei haben wollte (!), gab die Band den Nachtigallen aus dem Salzkammergut eine Ausnahmegenehmigung, mit dem Schürzenjäger-Playback aufzutreten. Das ringt uns höchsten Respekt ab.

Die Formation Team 5ünf darf sich jetzt tatsächlich wieder Team 5ünf nennen, denn: Wie in der Silbereisen-Show bekannt wurde, ist Prince Damien als Ausgleich für Marc Terenzi zu Team 5ünf dazu gestoßen. Sie stellten ihre Version des Titels ‘I.O.I.O’ – im Original von The Bee Gees, so richtig zum Hit gemacht von der Boy-Band B3.

Bei ihrem “Zwischen-Stopp” von Hamburg (“NDR Talk Show”) nach Mainz (“ZDF-Fernsehgarten”) in Kitzbühel trug Beatrice Egli den Titelsong ihres neuen Albums “Balance” vor. Außerdem sang sie – im Duett mit Florian Silbereisen – den augenzwinkernden Song “Das wissen nur wir”. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an: Beatrice steht für “Energie und Power”, Florian Silbereisen indes ist eher der “romantische Typ”. In jedem Fall ward ihr “gemeinsames musikalisches Baby” in dieser Show geboren.

Der ebenfalls vor Power und Energie nur so strotzende Howard Carpendale hatte seinen Nr. 1 Song “Du bist das Letzte” (Quelle: Radio Charts “Deutschland Konservativ Pop”), in Fan-Fachkreisen auch “Samstag Nacht – Teil II” genannt, ebenso mit im Gepäck wie ein Hit-Medley, bestehend aus “… dann geh doch” ((nein, bitte bleib noch, Howard …)), “Hello Again” und – im Original – “Samstag Nacht”. Zwischendurch hatte sich der Entertainer einigen Fan-Fragen gestellt.

Ein letztes Mal wurde “zu unserem Drohnen-Beauftragten” Ross Antony geschaltet. Nicht weniger als 300 Drohnen sollten über das Stadion surren … “300 Drohnen starten in die Lüfte”, freute sich Florian Silbereisen. “Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Hit aller Hits für unsere Drohnen-Show hier beim ‘Schlagerbooom Open Air’ mit DJ Ötzi und SEINEM Stern”. Kein Wort vom Schöpfer dieses Jahrhundert-Hits – Nik P., den man natürlich auch in diese Sendung nicht eingeladen hatte … Mittels Laser-Technik wurde dann auch ein Stern in die Luft projiziert sowie auch der Schriftzug von DJ Ötzi.

Michelle hatte ihren ESC-Hit “Wer Liebe lebt” im bekannt neuen Sound-Gewand mitgebracht recht. Und da sie selbst Liebe lebt wie kaum eine zweite, wird sie selbst auch unsterblich sein … Ihr Neuer Eric Philippi stellte seinen brandneuen Song “Wir bleiben noch” vor. Und natürlich stellten sich Michelle und Eric Philippi dem großen Liebes-Interview mit Florian Silbereisen. Und natürlich gab es auch einige Zuschauerfragen …

In Ermangelung neuer Songs sang Vicky Leandros ihre größten Hits “Theo, wir fahr’n nach Lodz” und “Wir lieben das Leben”. So ganz ernst ist ihr groß angekündigter Bühnen-Abschied ohnehin nicht zu nehmen. “… und dann schau’ ich mal”, sagte sie über die Zeit NACH ihrer Abschieds-Tournee, die ohnehin bis 2024 andauert (, denn: “Deutschland ist ja groß”).  Und weiter: “Ich werde noch karitativ weiter singen”.

Der mittlerweile unglaublich fitte Ben Zucker sang seinen neuen Titel “Heute nicht”. Und ganz offensichtlich stört sich im österreichischen Fernsehen (bzw. in Österreich ganz allgemein) niemand daran, wenn Kinder auch nach 22:00 Uhr noch auf der Bühne stehen …

Bemerkenswert: Mark Keller und sein Sohn Aaron hatten sich zwischenzeitlich unters Publikum gemischt und machten Selfies mit den Fans. (Selbst ein Howard Carpendale und auch eine Vicky Leandros waren nach ihren Auftritten – zumindest bedingt – zu Selfies bereit.)

Mireille Mathieu haben wir bereits ein eigenes “Kapitel” gewidmet, das Sie HIER nachlesen können.

Für Nino de Angelo ist längst wieder “Land in Sicht”. Und so wirkte er auch er beim “Schlagerbooom Open Air” mit und feierte somit seine abermalige “Wiederauferstehung”. Natürlich hatten die Fans auch an ihn einige Fragen, die Nino mit Bravur beantwortete.

Die No Angels wurden als “erfolgreichste Girl-Band aller Zeiten” präsentiert. Sie sangen ein Medley, bestehend aus “Daylight In Your Eyes”, dem Eurythmics-Hit “There Musst Be An Angel (Playing With My Heart)” und “Joy”. Nach einer kurzen Frage-Runde betrat Al Bano OHNE Romina Power die Bühne. Denn: “Wie’s manchmal im Leben so ist: Sie hatte große Probleme bei der Anreise hier nach Kitzbühel. Wir haben jetzt bis zum Schluss alle gehofft, dass es noch irgendwie klappt, aber es hat nicht sollen sein.” Deshalb: “werde ich  heut’ mit ihm singen” … “Felicita” sang Al Bano noch ohne seine neue Gesangs-“Partnerin” Florian Silbereisen, dafür mit The Golden Voices Of Gospel. Florian Silbereisen setzte erst bei “Sempre, sempre” und “Volare” ein.

“Eine der eindrucksvollsten Stimmen der internationalen Popwelt” – WELTSTAR Anastacia (“Die einzige Frau, die mich Schnuckiputz nennt”) – warf die Frage auf, ob es wirklich einer englischen Version des Die Toten Hosen-Fegers “Tage wie diese” bedarf … “Bin ich denn noch dein Schnuckiputz?”, wollte Florian Silbereisen noch von ihr wissen, nachdem er auch ihr einige Fan-Fragen gestellt hatte …

Star des Abends war zweifellos Andreas Gabalier, der seine erste Stadionshow seinerzeit in genau DIESEM Stadion in Kitzbühel gespielt hatte. Er deutete zunächst eine “Gute Nacht” Version von “Hulapalu” an. “Wir schicken ein Zeichen von Lebensfreude in die Welt hinaus. Put your hands up in the air!” – der VolksRock’n’Roller war ganz in seinem Element. Nachdem er – diesmal “richtig” – sein neues Lied “Superstar” performt hatte, ließ auch er auch noch ein Hit-Medley (“Verdammt lang her” // “I sing a Liad für di” // “Hulapalu”) vom Stapel.

Das “Schlagerbooom Open Air” endete mit einer “Hommage an einen Weltstars”: Howard Carpendale, die No Angels, Anastacia, Andreas Gabalier und Florian Silbereisen sangen zu Ehren der am 24.05.2023 verstorbenen Tina Turner “Simply The Best” …

“Ich schick jetzt noch an Dankes-Gebet nach oben. Hier meint’s wirklich jemand gut mit uns. Das Wetter hat gehalten.”

Ein gigantisch Abschluss-Feuerwerk beendete das erste “Schlagerbooom Open Air”.

Florian Silbereisen (Archivfoto)

© MDR – ARD; Jürgens TV / Dominik Beckmann

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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