FLORIAN SILBEREISEN
„Schlagerbooom“-Jubiläum in einer eigenen Liga: Ein Star-Feuerwerk für die Geschichtsbücher!
Zehn Jahre Schlagerbooom – eine Show der Superlative! Allerdings mit einigen, nicht immer ganz so netten, „Randanmerkungen“ …:
„So eine Show gab’s vorher nicht im Fernsehen. IHR seid den ganzen Abend über im Fokus. So viele Stars hatten wir, glaube ich, noch nie auf der Bühne.“
Warm-Upper Kevin war ganz in seinem Element. Und er sollte recht behalten. Was Florian Silbereisen zum zehnjährigen Jubiläum des „Schlagerbooom“ unter dem Motto „Alles funkelt! Alles glitzert!“ in der Dortmunder Westfalenhalle auffuhr, war tatsächlich eine Show der Superlative. Eine Superstar-Dichte, die im deutschen Fernsehen ihresgleichen suchen dürfte. Man darf durchaus vermuten, dass es so schnell, wenn überhaupt jemals wieder, eine TV-Show mit einer derart geballten Ansammlung großer Namen geben wird.
„10 Jahre ‚Schlagerbooom‘ – ‚Alles funkelt! Alles glitzert!‘“ hat noch einmal völlig neue Maßstäbe gesetzt. Mit einer opulenten Inszenierung, einem Staraufgebot der Extraklasse und einer Mischung aus musikalischen Sternstunden, großen Emotionen und augenzwinkerndem Entertainment wurde das Jubiläum zu einem Ereignis, das weit über eine gewöhnliche Musiksendung hinausging.
Es regnete. Es schneite. Es puffte und paffte. Und natürlich glitzerte es an allen Ecken und Enden. Angeblich 20.000 Schlagerfans in der Dortmunder Westfalenhalle durften sich auf einen Abend freuen, an dem sich die Stars praktisch die Klinke in die Hand gaben. Los ging es einmal mehr mit dem Geier-Sturzflug-Klassiker „Pure Lust am Leben“. Mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ brachte Florian Silbereisen das Publikum sogleich auf Betriebstemperatur.
Der Moderator freute sich darüber, so viele große Schlagerstars versammelt zu haben wie wohl in keiner anderen TV-Sendung dieses Jahres. „Wir dürfen den Schlager immer wieder neu inszenieren“, erklärte er. Dass er diesen Anspruch durchaus ernst nimmt, sollte sich im Laufe des Abends noch vielfach zeigen. In dieser Star-Riege fehlte eigentlich nur Matthias Reim, der seine Konzerttermine offenbar nicht absagen wollte. Bei einem solchen Aufgebot konnte man sich allerdings fragen, ob überhaupt noch Platz für einen weiteren Superstar gewesen wäre.
Aus „Karnevalsmaus“ wird „Schlagerbooom-Maus“
Mit der Formation Druckluft und ihrer „Karnevalsmaus“ ging es gleich schwungvoll weiter. Der Titel hatte es tatsächlich auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Single-Charts geschafft. Für das Jubiläum wurde aus der Karnevalsmaus kurzerhand eine „Schlagerbooom-Maus“. Wenn schon, denn schon!
Auch technisch wollte die Sendung neue Wege beschreiten. Weil Ross Antony und Andy Borg diesmal fehlten, bekam Florian Silbereisen einen von der Technischen Hochschule Augsburg entwickelten Roboter als Assistenten zur Seite gestellt. Betreutes Moderieren auf höchstem Niveau! Frank Zander hatte mit seinem „Captain Starlight“ 1978 zwar schon eine ähnliche Idee, doch beim „Schlagerbooom“ wurde die Mensch-Maschine-Kooperation gleich zur eigenen Attraktion. Später tauchte sogar ein Roboter-Hund auf. Willkommen in der Zukunft des deutschen Samstagabendfernsehens!
Die Kugel rollt …: Maite Kelly
2016 startete beim ersten „Schlagerbooom“ die Solokarriere von Maite Kelly als Schlagersängerin. Zehn Jahre später durfte sie beim großen Jubiläum natürlich nicht fehlen. Mit ihrem „Sieben Leben für dich – 10 Jahre mit euch Remix“ blickte sie auf ein erfolgreiches Jahrzehnt zurück. „Die Kugel rollt, doch ich hab’s nicht anders gewollt“, sang Maite – und die Kugel rollte tatsächlich weiter.
Anschließend stellte Florian Silbereisen wieder einige Zuschauerfragen. Ein Programmpunkt, der inzwischen so unverzichtbar zum „Schlagerbooom“ gehört wie die Nebelmaschine und der Konfettiregen. Die Mountain Crew wiederum musste erneut die Frage beantworten: „Wie viele Hände hat der Octopus?“ Die Antwort lautet „100.000 Hände“. Irgendwann wird es auch der letzte Zuschauer verinnerlicht haben. Bis dahin darf die Crew gern weiter üben.
DJ Ötzi zwischen Edelweiß und Football
DJ Ötzi bewies einmal mehr, dass der Schlager längst auch andere Event-Welten erobert. Sein Auftritt bei der NFL-Wiesn in München hatte die Schlagerwelt bereits mit dem American Football verbunden. Beim „Schlagerbooom“ präsentierte er seinen neuen Titel „Edelweiss“. Zwischen „Musst du jetzt gerade gehen, Lucile“ und „Ti amo“ war dabei für reichlich musikalische Nostalgie gesorgt.
Und weil bei dieser Jubiläumsshow nicht nur zurückgeblickt, sondern auch kräftig vorausgeplant wurde, eröffnete Florian Silbereisen gleich den Vorverkauf für den „Silvester-Schlagerbooom 2027 live – Die Wunderlichtershow“ und den „Schlagerbooom 2027“. Wer nach diesem Abend noch nicht genug hatte, konnte also unmittelbar die nächste Runde ins Auge fassen. Die Kugel rollt eben nicht nur auf der Bühne, sondern auch an der Vorverkaufskasse.
Ben Zucker erinnert an Bonnie Tyler
Ben Zucker erinnerte mit „Total Eclipse of the Heart“ an die kürzlich verstorbene Bonnie Tyler. Unterstützung bekam er von The Golden Voice of Gospel, die schon mehrfach beim Schlagerbooom dabei waren. Ein emotionaler Moment für einen unvergessenen Welthit.
Blümchen: 30 Jahre und vielleicht der letzte TV-Auftritt?
Nach 30 Jahren Blümchen kündigte Jasmin Wagner ihren Abschied an. Florian Silbereisen fragte: „Bist du bereit für deinen letzten Blümchen-TV-Auftritt?“ Da durfte ein Rückblick nicht fehlen. Dieter Thomas Heck hatte einst treffend gesagt: „Aus Blümchen ist eine wunderschöne Blume geworden.“ Im Medley gab es „Herz an Herz“, „Heut’ ist mein Tag“ und „Boomerang“. Auch „Herz an Herz“, ursprünglich von Paso Doble, durfte nicht fehlen.
Santiano: Auf Kurs zum nächsten Nummer-eins-Album
Santiano standen inzwischen nur noch zu viert auf der Bühne, steuern aber auf ihr zehntes Nummer-eins-Album zu und feiern ihr 15-jähriges Bühnenjubiläum. Ihren ersten Hit „Santiano“ präsentierten sie in einer reinen Chorversion – eindrucksvoll und passend zum Jubiläum.
Kerstin Ott und Maite Kelly: „DIE TV-Premiere“
Kerstin Ott sang ein Medley aus „Regenbogenfarben“, „Die immer lacht“ und „1.000-mal nein“. Anschließend gab es eine TV-Premiere: Gemeinsam mit Maite Kelly präsentierte sie „Ich weiß, was du brauchst“. Florian Silbereisen verriet zudem, dass beide am 31. Dezember 2026 beim „Silvester-Schlagerbooom“ dabei sein werden.
Faremés: Sagaland …? – ab in die Tonne, damit !!!
Faremés präsentierten „Komm mit ins Sagaland“. Bei allem Respekt: Was hat so ein MÜLL beim Schlagerbooom zu suchen? Das erinnerte an eine Art Oonagh für Arme (und Oonagh war schon armselig …) für ein Publikum, das offenbar noch eine weitere Märchenwelt braucht. Nicht alles, was bunt und fantasievoll daherkommt, ist automatisch ein Gewinn für eine große Schlagershow.
CORA ODER: Der längst überfällige „Schlagerbooom“ Auftritt
Cora von dem Bottlenberg und Swetlana von dem Bottlenberg standen erstmals überhaupt in einer Show von Florian Silbereisen auf der Bühne. Beide sind inzwischen 75 Jahre alt. SMAGO-Herausgeber Andy Tichler hatte dem Büro Jürgens bereits vor mehr als drei Jahren so allerlei Informationen über CORA zukommen lassen – umso schöner, dass es nun endlich klappte.
Eine klassische „Solo-Performance“ als Duo CORA gab es beim „Schlagerbooom“ nicht. Stattdessen präsentierten CORA gemeinsam mit Stereoact eine Remix-Version von „Amsterdam“. Die funktionierte hervorragend: Das Dortmunder Publikum stand sprichwörtlich Kopf. Florian Silbereisen sprach von „doppelter Duo-Power“ – und traf damit ins Schwarze.
Nino de Angelo: Italienischer Hit und Weihnachtsalbum
Nino de Angelo sang „Gente di amore“ von RAF und Umberto Tozzi. Für Ende Oktober 2026 kündigte sich außerdem sein Album „Schöne Bescherung“ an – ein etwas anderes Weihnachtsalbum, auf das man wirklich mehr als gespannt sein darf.
Howard Carpendale: Zeitlos ist zeitlos
Jetzt war Howard Carpendale an der Reihe. Er startete mit seinem „Schlagerbooom“ Kult-Hit „Nachts, wenn alles schläft“. Mit seinem „Zeitlos“-Hitmix präsentierte er ein musikalisches Best-of aus „Du bist das Letzte“, „Samstag Nacht“, „Hello Again“, „Es geht um mehr“, „… dann geh doch“, „Tür an Tür mit Alice“ und „Ti amo“.
Ein Hit reihte sich an den nächsten, und einmal mehr zeigte sich, warum Howard Carpendale zu den ganz großen Namen des deutschen Schlagers gehört. Seine Lieder haben Generationen begleitet und funktionieren auch heute noch. Florian Silbereisen nutzte die Gelegenheit natürlich für weitere Zuschauerfragen. Man hätte beinahe meinen können, die Stars müssten neben ihren musikalischen Qualitäten auch noch eine Moderationsprüfung bestehen.
Cindy aus Marzahn als neue Duett-Partnerin von Florian Silbereisen
Nach Helene Fischer hat Florian Silbereisen offenbar eine neue Duettp-Partnerin gefunden: Cindy aus Marzahn! Gemeinsam sangen die beiden „Eviva España“. Olé! Der Auftritt brachte eine ordentliche Portion Comedy in den ohnehin abwechslungsreichen Abend.
Danach wurde es emotional. Andreas Gabalier präsentierte „Amoi seg’ ma uns wieder“ – und zwar live! Inmitten einer aufwendig produzierten Show war das ein Moment, der sich ganz auf die Stimme und die Wirkung des Liedes konzentrierte. Gabalier gratulierte Florian Silbereisen zum Jubiläum und heizte der Westfalenhalle anschließend mit „Halli Hallo“, „So lieb hob i di“, „Sie“ und „I sing a Liad für di“ ein. Zum Abschluss gab es „Hulapalu“ a cappella. Die Stimmung war entsprechend.
Der Graf gegen den Roboter
Auch der Graf von Unheilig durfte beim großen Staraufgebot nicht fehlen. Mit „Komm, lass uns geh’n“ stellte er seine tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis, ehe er sich zum Abschluss ein kleines Battle mit dem Roboter lieferte. Mensch gegen Maschine – und das mitten im Schlagerparadies!
Der Graf bedankte sich dafür, dass Musiker auf solchen Bühnen auftreten dürfen. Es sei eine der schönsten Erfahrungen für einen Musiker, eine so schöne Bühne zu bekommen. Ein sympathisches Bekenntnis zu einer Show, die ihren Künstlern tatsächlich eine gewaltige Plattform bietet. Dass dabei nicht nur musikalische, sondern auch technische Grenzen ausgelotet wurden, machte den Auftritt umso bemerkenswerter.
Andrea Berg: Euphorie mit Ansage
Schlagerkönigin Andrea Berg hatte ebenfalls Grund zum Feiern. Ihr „Best Of“-Album schaffte es nach 25 Jahren tatsächlich noch auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts. Es war ihre 15. Nummer eins – eine beeindruckende Bilanz.
Mit „Das kann uns keiner nehmen“ stellte sie ihren aktuellen Radiohit vor. Den „Schlagerbooom“ bezeichnete sie als das „Highlight des Jahres“. Danach folgte ein Hit-Medley, das Michael Jürgens treffend mit dem Begriff „Euphorie“ versehen hatte: „Diese Nacht ist jede Sünde wert“, „Mosaik“, „Simsalabim“, „Kilimandscharo“, „Ich werde lächeln, wenn du gehst“ und „Die Gefühle haben Schweigepflicht“.
Zu „Du hast mich tausendmal belogen“ und „Ja, ich will“ bevölkerten schließlich mehr als drei Dutzend Tänzerinnen und Tänzer die Bühne. Da wurde gewirbelt, marschiert und getanzt, als gäbe es kein Morgen. Natürlich durften auch bei Andrea Berg die Zuschauerfragen nicht fehlen. Florian Silbereisen bezeichnete sie als „echte Freundin“ – und die Vertrautheit der beiden war deutlich zu spüren.
Dieter Bohlen: Eine Zeitreise ins Jahr 1986
Dann trat Dieter Bohlen auf den Plan. Mit „Brother Louie“ ging es zurück ins Jahr 1986 – begleitet vom Original-Playback aus jener Zeit. Nostalgie pur! Wer damals schon vor dem Fernseher saß, dürfte sich an die großen Modern-Talking-Erfolge erinnert haben.
Nach der obligatorischen Fragerunde sang Dieter Bohlen gemeinsam mit Florian Silbereisen „Midnight Lady“, ebenfalls aus dem Jahr 1986. Für Chris Norman, den Originalinterpreten des Songs, hatte es offenbar nicht ganz zum Auftritt gereicht, obwohl auch er mit Semmel Concerts auf Tournee ist. So übernahm Bohlen kurzerhand selbst die musikalische Vergangenheitspflege.
Roland Kaiser: Ein Kaiser, fünf Klassiker und eine kleine Geschichtskorrektur
Bei Roland Kaiser wurde es dann besonders spannend. Zunächst präsentierte er „Gegen die Liebe kommt man nicht an“. Anschließend zeigte Florian Silbereisen historische Aufnahmen des ersten Roland-Kaiser-Auftritts in der „ZDF-Hitparade“ aus dem Jahr 1976. Genau 50 Jahre lagen zwischen diesem Fernsehdebüt und dem Jubiläumsabend.
Dann erschien Dieter Thomas Heck in historischen Aufnahmen und sagte einen ganzen Roland-Kaiser-Block an. Mit Startnummer eins ging es los: „Ich glaub’, es geht schon wieder los“. Startnummer zwei war „Santa Maria“, Nummer drei „Dich zu lieben“. Danach folgten „Sieben Fässer Wein“ und „Extreme“.
„Von 0 auf die Nummer eins – Roland, der Kaiser“, hörte man Heck sagen. Nur hatte die Sache einen kleinen Schönheitsfehler: Der anschließend in der damaligen Hitparade platzierte Titel „Wohin gehst du?“ belegte tatsächlich den sechsten und letzten Platz. Beim „Schlagerbooom“ wurde der Song nun als Spitzenreiter gefeiert.
Eine kleine Geschichtskorrektur im Glitzergewand! Da wurde die Vergangenheit offenbar so charmant neu beleuchtet, dass aus einem letzten Platz beinahe ein Triumph wurde. Setzen, Jürgens! Doch bei einer solchen Kaiser-Hommage wollte man nicht kleinlich sein. Mit „Schach matt“ und „Joana“ ging es musikalisch weiter – und das Publikum bekam reichlich Gelegenheit, die Klassiker mitzusingen.
DER Top-Stargast: HELENE FISCHER !!!
„Für den ‚Schlagerbooom‘ gab es überhaupt kein Vorbild“, erklärte Florian Silbereisen. „Bei uns wird nicht geschnitten.“ Und so durfte auch Helene Fischer ihren neuen Titel „Wunder“ „unbeschnitten“ präsentieren.
Danach beantwortete sie Zuschauerfragen, bevor der „Heute Nacht“-Stadion-Hitmix folgte. Mit „Heute Nacht“, „Die Hölle morgen früh“, „Achterbahn“, „Wie ein Blitz“ und „An meiner Seite“ war für reichlich musikalische Energie gesorgt. Zum Abschluss sang Helene gemeinsam mit Florian Silbereisen „Schau mal herein (Die Tasse Kaffee)“.
FAZIT: Ein Jubiläum, das völlig neue Maßstäbe setzte
Zehn Jahre „Schlagerbooom“ – das ist weit mehr als ein runder Geburtstag. Florian Silbereisen hat aus der Sendung eine feste Größe im deutschen Unterhaltungsfernsehen gemacht. Das Jubiläum führte eindrucksvoll vor Augen, welche Strahlkraft dieses Format besitzt und wie viele große Namen sich dafür begeistern lassen.
Die Superstar-Dichte war schlicht außergewöhnlich. Maite Kelly, Howard Carpendale, Andreas Gabalier, Andrea Berg, Dieter Bohlen, Roland Kaiser, Helene Fischer und viele weitere Künstler sorgten für ein Aufgebot, das kaum Wünsche offenließ. Dazu kamen historische Rückblicke, überraschende Duette, technische Spielereien und eine Inszenierung, die ihrem Motto alle Ehre machte.
Natürlich gehören auch die wiederkehrenden Zuschauerfragen, ausgedehnte Hit-Medleys und die eine oder andere ausgiebige Ankündigung zum bewährten Silbereisen-Rezept. Doch bei einer solchen Starparade geraten kleine Wiederholungen schnell in den Hintergrund. Schließlich geht es beim „Schlagerbooom“ nicht um Understatement, sondern um das ganz große Gefühl.
Die Sendung „10 Jahre ‚Schlagerbooom‘ – ‚Alles funkelt! Alles glitzert!‘“ hat noch einmal völlig neue Maßstäbe gesetzt. Eine derart hohe Dichte an Superstars dürfte im deutschen Fernsehen mutmaßlich so schnell nicht wieder erreicht werden. Ob es jemals wieder eine Show geben wird, in der so viele Größen des Schlagers und der Unterhaltung an einem Abend zusammenkommen, darf zumindest bezweifelt werden.
Matthias Reim fehlte zwar in Michael Jürgens Raupensammlung (Ross Antony kurioserweise auch – und Andy Borg ebenso), doch ansonsten war beinahe alles vertreten, was Rang und Namen hat. Es wurde gesungen, getanzt, erinnert, gelacht und gefeiert. Und wenn ein sechster Platz in der Hitparade im Scheinwerferlicht plötzlich wie ein Spitzenreiter wirkt, dann weiß man: Hier wird Schlager nicht nur präsentiert, sondern zelebriert.
Zehn Jahre „Schlagerbooom“ – und Florian Silbereisen hat zum Jubiläum noch einmal eindrucksvoll gezeigt, was eine große Samstagabendshow leisten kann. Alles funkelt, alles glitzert. Und der Schlager strahlt heller denn je.
PS: … und wo war eigentlich BEATRICE EGLI schon wieder … ???
Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de
