BLÄCK FÖÖSS, HÖHNER u.a.
Heute (14.02.2021), WDR Fernsehen: „Sing doch eine met – Das kölsche Tauschkonzert“!

„Ein Film von Heiko Schäfer“ // 20:15 Uhr – 21:45 Uhr!

 

Sie gehören zu Köln wie der Dom, der Rhein und das Millowitsch-Theater. Und mancher wird es kaum glauben wollen. Die Bläck Fööss feierten ihr 50. Bühnenjubiläum.

 

 

 

 

Graham Bonney – Vater des Fööss-Erfolgs –

 

 

Vor 1970 spielten die Mitglieder der späteren Bläck Fööss in diversen Beat-Formationen, bevor sie als „Stowaways“ ihre endgültige Besetzung fanden. Auf Karnevalsbällen spielte die Gruppe Hits der Beatles, Kinks und Hollies. Natürlich waren auch Karnevalslieder gefragt, und so erklangen die ersten kölschen Töne. Schlagersänger Graham Bonney, mit dem die „Stowaways“ im Studio arbeiteten, schlug ihnen vor, doch einen dieser Titel aufzunehmen. Ihren guten Namen als Beat-Gruppe wollte die Band allerdings nicht unter den ersten kölschen Titel „Rievkooche-Walzer“ setzen – deshalb wurde der Parallel-Name De Bläck Fööss erfunden, weil er „Englisch und kölsch zugleich klang“.

Anfänglich kursierte der Irrtum, Bläck Fööss seien in der deutschen Übersetzung „schwarze Füße“. Doch mit zunehmendem Erfolg der Gruppe wurde auch außerhalb Kölns die wahre Bedeutung des Bandnamens bekannt: „nackte Füße“. Die erste kölsche Single der Bläck Fööss wurde nicht mehr als ein Achtungserfolg – ganze 2.000 Stück wurden davon verkauft. Es gab Angebote von drei Plattenfirmen, aber keine wollte kölsche Lieder haben – es sollte englisch gesungen werden. Der zweite Bläck Fööss-Titel „Drink doch eine met“ wurde dann aber auf Anhieb ein Publikumserfolg. Bald waren De Bläck Fööss bei Karnevalssitzungen und -bällen sehr gefragt, nur die Gesellschaften waren durch das Äußere der Gruppe irritiert: langhaarig, in Jeans und barfuß (um dem Gruppennamen gerecht zu werden) tauchte die Band mit E-Gitarren und Verstärkern in den heiligen Hallen des Kölner Frohsinns auf. Unbekümmert hatten die Bläck Fööss das Idiom Willi Ostermanns mit Popmusik unterlegt und das Publikum mochte es – mag es bis heute!

 

 

 

© WDR / Tobias Erlbruch

 

 

 

© WDR / Tobias Erlbruch

 

 

Foto-Credit: WDR / Tobias Erlbruch

 

 

 

Foto-Credit: WDR / Tobias Erlbruch

 

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