AMIGOS
Exklusiv-Interview mit den Amigos zu ihrem (höchstwahrscheinlich) 13. Nr. 1 Album „Freiheit“!

smago! wünscht den Amigos – zum nunmehr 13. Mal – einen guten und sicheren Flug auf die #1 der Offiziellen Deutschen Album Charts (und mehr) …!

 

Lieber Bernd, lieber Karl-Heinz, der Begriff „Freiheit“ hat für uns alle – durch Corona – eine völlig neue Bedeutung erlangt. Was habt ihr euch „privat“ als erstes vorgenommen, wenn die Pandemie vorbei ist?

Bernd: Einfach aufatmen, dass man sich wieder unbeschwert treffen kann. Und sich darüber freuen und dankbar sein, dass die Familie verschont geblieben ist von diesem Virus. Sich im Freundeskreis unbeschwert, auch spontan In einem Café, treffen und die Gesellschaft mit anderen Menschen genießen.

Karl-Heinz: Wir sind eine Großfamilie und ich freue mich, wenn wir uns dann alle wieder zusammen mit den Enkeln sehen und auch grillen können. Und unsere Enkel freuen sich auf ihre Freunde im Kindergarten und in der Schule. Wenn’s dann auch mit den Konzerten wieder los geht und wir in Österreich sind, werden wir sehen, dass wir das dann mit ein paar Tagen Urlaub verbinden können.

Wie definiert ihr für euch persönlich den Begriff „Freiheit“?

Bernd: Wir leben in einem demokratischen Land, das allein erklärt schon Freiheit. Freiheit heißt aber auch, dass man sich an bestimmte Gesetze und Regeln der Gemeinschaft halten sollte, um die Rechte anderer nicht aus eigenem Interesse zu beschneiden. Gegenüber vielen anderen Menschen haben wir den Vorteil, in einem demokratischen Staat zu leben. Diese Freiheit macht individuelle Freiheit erst möglich.

Karl-Heinz: Freiheit ist aber auch, dass wir raus können, unter die Leute kommen und mit den Konzerten Spaß und Freude haben. Das ist gerade ein Gefühl von Freiheit, das ich vermisse.

Der erste Single-Vorbote „Déjà vu“ hatte fast schon theosophische Züge. Glaubt ihr an Reinkarnation und daran, dass es euch „vielleicht in einem anderen Leben schon mal gegeben“ hat?

Bernd: Ich kann mir das nicht vorstellen; da spielt das Unterbewusstsein einem manchmal einen Streich, so ein Deja Vu basiert ja auch auf Erinnerungen und Vertrautem …

Karl-Heinz: Nein. An ein früheres Leben glaube ich nicht. Ein Dejá vu muss nicht in einem anderen Leben passiert sein. Das kann vor 50 Jahren gewesen sein, alles was mit meinem Leben zu tun hat.

Welche historische Figur / Persönlichkeit wärt ihr gerne in einem früheren Leben gewesen? 

Bernd: Wir haben viele James Dean Filme gesehen, Elvis gehört, Akim- und Sigurd-Hefte gelesen – jede Woche haben wir brennend auf die Fortsetzung gewartet. Aber ich habe mir nie gewünscht, jemand anderes zu sein.

Karl-Heinz: Wenn ich in einem früheren Leben was hätte sein können, wäre zum Beispiel Zeus was gewesen. Die Helden- und Göttersagen haben mich als Junge sehr fasziniert. Historische und geschichtliche Filme schaue ich mir im Fernsehen sehr gerne an.

Euer schönstes „Déjà vu“ Erlebnis bislang?

Bernd: Wir haben jedes Jahr ein Deja Vu mit Platz 1 der Charts – was uns die Fans in den letzten Jahren ermöglicht haben.

Wie viele Titel werden euch mittlerweile für eine neue Album-Produktion angeboten?

Bernd: Wir fangen mit 40 bis 60 Titeln an, die dann zur Auswahl stehen, bevor wir damit ins Studio gehen.

Karl-Heinz: „Dejá vu“ ist von unseren slowenischen Freunden, wir freuen uns immer ganz besonders über Kompositionen von ihnen. Oliver Lukas hat den Text dazu geschrieben. Und wir bekommen jedes Jahr tolle Angebote von großartigen Textern und Komponisten, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten.

Es könnte möglich sein, dass „Freiheit“ euer 13. Nr.1 Album wird. Wie haltet ihr diesem Dauer-Druck Stand?

Bernd: Möglich ist alles, es wäre natürlich großartig, weil dass dann bedeuten würde, dass wir mit dem neuen Album auch wieder unsere Fans erreicht haben! Druck machen wir uns keinen, aber eine Anspannung ist natürlich immer da – wie vor jeder Veröffentlichung.

Karl-Heinz: Wir haben keinen Druck. Und wenn’s das dann wird, dann wird’s – und dann ziehen wir mit Grönemeyer und James Last gleich.

Wie autobiografisch ist speziell der Titel „Du kriegst sie nie“?

Bernd: Das hat in der Schulzeit vermutlich so mancher schon mal erlebt, dass eine Freundin im Blickfeld war, ein anderer hat sich drum bemüht, und dann hat es doch geklappt mit dem großen Schwarm.

Karl-Heinz: Das sind schöne Geschichten, die das Leben heute schreibt.

Einzig und allein Peter Maffay hat (bislang) noch 7 Nr. 1 Alben mehr auf seinem Konto* (* = davon ausgehend, dass ihr mit eurem neuen Album „Freiheit“ mit James Last und Herbert Grönemeyer gleichzieht …). (Auch Maffay ist nach wie vor aktiv.) Meint ihr, ihr könnt auch ihn noch einholen?

Bernd: Wir denken von einem Jahr aufs andere und hoffen und wünschen, dass wir gesund bleiben – und dasselbe wünschen wir auch Peter Maffay. Wir haben Hochachtung vor ihm als Künstler und auch menschlich – wie er sich für Kinder einsetzt, das ist ist vorbildlich. Und wir wissen, wie viel Herzblut in jeder Veröffentlichung steckt.

Karl-Heinz: Da hätten wir noch früher anfragen müssen, dann hätten wir das vielleicht geschafft. Und wir wünschen ihm und uns allen ja, dass er weitermacht!

Beim „Eurovision Song Contest 2021“ ist Deutschland wieder nur Zweitletzter geworden. Könntet ihr euch – zur Krönung eurer Karriere – grundsätzlich eine Teilnahme für Deutschland vorstellen?

Bernd und Karl-Heinz: Mit diesem Gedanken haben wir uns noch nie befasst, wir konzentrieren uns auf deutschsprachigen Schlager und Disco-Fox.

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