STEFAN MROSS
Mutig, mutig …: Er macht beim "5 gegen Jauch – Prominenten-Special" mit!

Sendetermin: 9. Dezember 2016, 20:15 Uhr, RTL! 

Günther Jauch will Revanche! Seit drei Shows haben die Promis die Nase vorn. Am Freitag, 9. Dezember 2016, 20:15 Uhr, tritt er als Quizkandidat im „5 gegen Jauch – Prominenten-Special“ gegen Sonja Zietlow, Stefan Mross, Hugo Egon Balder, Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis an und will gewinnen! Schafft er es diesmal? Wer gewinnt bis zu 300.000 Euro für den guten Zweck? Moderiert wird das unterhaltsame Show-Event von Deutschlands schlagfertigstem Comedy-Star, Oliver Pocher.

Zuletzt schickten ihn die prominenten Herausforderer im November 2015 auf die Bretter. Günther Jauch ging baden und bescherte Enissa Amani, Alessandra Meyer-Wölden, Mark Keller, Luke Mockridge und Jana Pallaske den Sieg. Deutschlands beliebtester Moderator lag knapp zurück und das prominente gegnerische Fünfer-Team gewann für den guten Zweck. Der „Godfather des deutschen Quiz“ will im neuen „5 gegen Jauch – Prominenten-Special“ zurück auf die Siegerstraße. Doch einfach wird das nicht, denn fünf neue Stars treten an, und alle wollen nur das eine: Günther Jauch in die Schranken weisen und möglichst viel Geld gewinnen! Schafft es Günther Jauch ganz alleine, die Übermacht der 5 Promis zu schlagen?

Auch in der 26. Folge geht es um alles oder nichts! Die fünf Prominenten haben die Chance auf einen Gewinn von bis zu 300.000 Euro für einen guten Zweck und können Günther Jauch, der ebenfalls für eine wohltätige Organisation spielt, ganz schön ins Schwitzen bringen.

In dieser Show liegen Sieg und Niederlage ganz dicht beieinander: Im Alleingang und völlig auf sich gestellt fordert Günther Jauch wieder ein Team mit fünf prominenten Kandidaten heraus! Gelingt es Günther Jauch diesmal mit seinem strategischen Denken, seiner Klugheit und seinem Know-how, das Wissensduell gegen fünf Persönlichkeiten für sich zu entscheiden? Kann sich der „Mann für Millionen“ im Duell der Publikumslieblinge behaupten?

DIE BISHERIGEN SHOWS

2009 saß der „Wer wird Millionär?“-Moderator erstmals bei „5 gegen Jauch“ auf dem Kandidatenstuhl. In den ersten drei Shows konnte kein Fünfer-Team Günther Jauch schlagen. In der vierten Sendung scheiterte er erstmals an den Fragen seiner Gegner. In der darauffolgenden Show bezwang Günther Jauch im direkten Wissensduell fünf Ordensschwestern. Danach brach eine Zeit der Niederlagen für Günther Jauch an: Er unterlag sowohl dem Team der fünf Kölner Köbesse (Brauhauskellnern), den fünf tollkühnen Männern vom Mofa-Club „Die Kobras“ als auch den fünf Parfümerie-Damen namens die „Duftdüsen“. Und in einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen wurde er auch von der Fünfer-Gruppe der aufgeweckten „Hamburger Marktschreier“ geschlagen. In der zehnten Show konnte Günther Jauch jedoch wieder aufatmen, er ging wieder auf Siegeskurs, und die fünf Tierärzte gingen leer aus. Im ersten „Prominenten-Special“ im November 2012 hatte Günther Jauch kein Rezept gegen die „Starköche“. Im Dezember 2012 schlug Günther Jauch die „Comedians“ und spendete wie immer seinen Gewinn. 2013 konnte er im dritten, vierten, fünften und sechsten „Prominenten-Special“ seinen Siegeszug fortsetzen. Die Prominenten bekamen aber zum Trost von Günther Jauch jeweils 10.000 Euro für ein soziales Projekt ihrer Wahl. Das siebte und achte „Prominenten-Special“ gewannen die Promis. Dann folgte bis zum zwölften „Prominenten-Special“ ein Siegeszug von Günther Jauch. Im März 2015 verlor Günther Jauch. Auch im Oktober und November 2015 ging er baden. Man darf gespannt sein!

NEUE BONUSREIHE "GIB MIR 5"
 

Ab Herbst 2016 dürfen sich die Zuschauer bei „5 gegen Jauch“ auf verlängerte Shows bis 0.00 Uhr und auf die neue Bonusrunde „Gib mir 5!“ freuen. Günther Jauch wird in dieser Spielrunde mit „offenem Visier“, ohne Kopfhörer und ohne blickdichte Brille gegen die fünf Prominenten antreten. Die maximale Gewinnsumme von 300.000 € bleibt bestehen.

Die Bonusrunde „Gib mir 5!“
In jeder langen Show bis 0.00 Uhr werden 15 Multiple-Choice-Fragen und drei Bonusrunden „Gib mir 5!“ gespielt. Und zwar jeweils nach der vierten, achten sowie der zwölften Frage.
In der Sendung bis 23:00 werden hingegen nur 12 Multiple-Choice-Fragen gespielt. Die Bonusrunden werden hier nach der dritten, sechsten und neunten Frage gespielt.
Bei der Staffelung des Preisgeldes ändert sich am möglichen Höchstbetrag vor der „Alles-Oder-Nichts-Frage“ (150.000 €) sowie an der maximale Gewinnsumme (300.000 €) nichts.

In den Bonusrunden geht es um Fragen, auf die es jeweils fünf richtige Antworten gibt. Die fünf Spieler sehen fünf richtige Antworten auf dem Bildschirm vor sich. Gleichzeitig aber auch fünf falsche Antworten. Es gilt, die richtigen fünf Antworten aus den zehn möglichen herauszufinden und diese auf die richtige farbige Seite (grün) zu schieben. Die falschen Antworten werden auf die andere farbige Seite geschoben (rot). Anschließend spielt Günther Jauch mit neuen Fragen.
 

SPIELMODUS

 

Fünf Prominente treten gemeinsam im Duell gegen Günther Jauch an. Günther Jauch und das 5er Team beantworten nacheinander dieselben Fragen. 

Die Fragen:
Gespielt werden insgesamt 12 Fragen. Jede Frage hat vier Antwortalternativen.
Der Schwierigkeitsgrad der Fragen steigert sich mit dem möglichen Gewinn (s. Gewinnleiter), so dass die Kandidaten in jeder Sendung die sensationelle Gewinnsumme von bis zu 300.000 Euro erspielen können (150.000 € bei richtiger Beantwortung aller 11 Fragen aus dem Gewinnbaum und 300.000 € nach Einsatz des gesamten Gewinns und richtiger Beantwortung der 12., der „Alles-oder-Nichts-Frage“.)
Doch gewinnen kann man bei diesem Duell nur, wenn bei der 12. Frage gut taktiert wird.
Bei „5 gegen Jauch“ kann es nur einen Sieger geben: Die 5 Herausforderer als Team oder Günther Jauch.

GESAMTSUMME 300.000 €

Alles-oder-Nichts-Frage
35.000 €
30.000 €
25.000 €
20.000 €
15.000 €
10.000 €
5.000 €
4.000 €
3.000 €
2.000 €
1.000 €
 

Die „Alles-oder-Nichts-Frage“:
Nur, wer nach der „Alles-oder-nichts-Frage“ mehr Geld auf dem Spielkonto hat, hat die Gewinnsumme auch tatsächlich sicher und verlässt als Sieger das Spiel. Der Gegner geht komplett leer aus. Nach 11 Fragen muss also taktiert und gepokert werden.

Bei dieser Frage dürfen keine Joker eingesetzt werden.

Die Joker:
Günther Jauch und die 5er-Gruppe dürfen sich je zwei Mal Hilfe holen.

Der Publikumsjoker: Das gesamte Studiopublikum darf helfen und in einem Zeitraum von 60 Sekunden befragt werden. Gibt der Publikumsjoker den entscheidenden Tipp, bekommt er zur Belohnung 500 €.

Der Telefonjoker: Oliver Pocher befragt das Publikum nach möglichen Telefon-Jokern. Wer kennt jemanden, der diese Frage richtig beantworten kann? Derjenige, der den Joker gezogen hat, wählt dann eine Person aus, Oliver Pocher ruft an und übergibt an Günther Jauch bzw. die Herausforderer. Von da an läuft die Zeit: 1 Minute.

Gibt der Telefonjoker den entscheidenden Tipp, bekommt auch er zur Belohnung 500 €.

BIOGRAFIE OLIVER POCHER
 

Oliver Pocher wurde am 18. Februar 1978 in Hannover geboren. Schon während seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann, zog es ihn auf die Bühne und vor die Mikrofone. So arbeitete er als DJ, moderierte Radiosendungen sowie Messeveranstaltungen und stand beim Hannoveraner Comedy-Ensemble „Holla-Bolla“ mit seinen ersten Standups auf der Bühne.

Für bundesweites Aufsehen sorgte Oliver Pocher zum ersten Mal 1998, mit seinem Auftritt bei einer Pressekonferenz der „Backstreet Boys“. Vor zahlreichen Journalisten performte er den Song „Everybody“, um sich bei der Boygroup zu bewerben – die Band nahm ihn nicht auf, aber die Weichen für seine Karriere waren gestellt!

1999 holte der Talkmaster Hans Meiser schließlich Oliver Pocher ins Fernsehen: In einer „Hans Meiser“-Sendung setzte sich Oliver gegen fünf andere Kandidaten durch und gewann eine Woche Gastmoderation bei „INTERAKTIV“. Pocher kam sofort beim Publikum an – und sollte seitdem nicht mehr vom Bildschirm verschwinden! So moderierte er ab November 1999 die Sendungen „Was geht ab?“, „Planet VIVA“, „Chartsurfer“ sowie „INTERAKTIV“.

Darüber hinaus präsentierte Oliver Pocher mit großem Erfolg seine Stand-Up-Nummern in Sendeformaten wie der „Harald Schmidt Show“ und dem „Quatsch Comedy Club“ und gab im Sommer 2001 sein vielversprechendes Schauspiel-Debüt: Er war einer der vier Hauptdarsteller der Vorabendserie „Sternenfänger“ die dann im Sommer 2002 zu sehen war.

Mit „Alles Pocher… oder was?“ ging für den jungen Comedian 2002 schließlich ein Traum in Erfüllung: Das „einzig wahre Jugendmagazin“ war nicht nur seine erste eigene Show – sie trug auch noch seinen Namen! In „Alles Pocher, …oder was?“ beschäftigte sich Oliver jeden Samstag bei VIVA mit allem, was Heranwachsende wirklich wissen wollen.

2003 bekam Oliver Pocher seine erste eigene ProSieben-Show „Rent a Pocher“. Der Moderator und Comedian stellte sich ganz in den Dienst seiner Zuschauer: Jeder konnte das Multitalent mieten – egal für was! Kostenlos, versteht sich! Ebenfalls 2005 schrieb Oliver Pocher sein erstes Live-Programm „It’s my life – Aus dem Leben eines B-Promis“. Mit mehr als 180 Auftritten vor über 250.000 Zuschauern spielte sich Pocher sowohl in die „A-Liga“ der Live-Comedians, als auch in die Herzen seiner Fans.

Als 2006 die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland stattfand, konnte Oliver Pocher erstmals als Fußball-Fan und -Fachmann glänzen: Zunächst moderierte er auf ProSieben die Live-Sendung „Pochers WM-Countdown“ und dann zur WM „Pocher zu Gast in Deutschland“. Zusätzlich veröffentlichte er einen der großen Fußballhits zum „Sommermärchen“. Der Song „Schwarz und weiß“ landete nicht nur auf Platz 3 der Single-Charts und war einer der meistgespielten Songs der WM, sondern heimste auch noch eine goldene Schallplatte ein! Spätestens seit dieser Fußball-WM, ist Oliver Pochers Fußball-Sachverstand gepaart mit schlagfertigem Wortwitz bei Publikum und Presse sehr beliebt.

Das Fernsehen war mittlerweile voll im Griff des Hannoveraner Multitalents. Und niemand war wirklich verwundert, als Oliver Pocher 2007 dann auch noch die Leinwand eroberte. Seine erste Kinorolle war gleich eine Hauptrolle: Pocher verkörperte den Simon Peters in der erfolgreichen Komödie „Vollidiot“.

Auch ProSieben setzte weiter auf die große Popularität des Stars: Im Herbst 2007 zeigte der Münchner Sender Pochers komplettes Live-Programm „It’s my life“, das ebenso erfolgreich war wie die anschließend veröffentlichte Live-DVD und –CD. Zugleich wurde er in der Sat.1-Comedy „Schillerstraße“ durch sein spontan komisches Talent Dauergast.

Zur Überraschung vieler, startete Oliver Pocher im gleichen Jahr einen knapp zweijährigen Ausflug in die Gefilde des öffentlich rechtlichen Fernsehens. Gemeinsam mit Late Night-Ikone Harald Schmidt präsentierte er die Show „Schmidt & Pocher“ bei der ARD.

Oliver Pocher präsentiert nicht nur seine eigenen Formate. Er ist auch gefragter Gast in zahlreichen anderen Shows und Serien. Mit seinen Moderationen von großen TV-Events (u.a. „ProSieben Bundesjugendspiele“, die VIVA/RTL „Comet“-Verleihungen), glänzte er genauso, wie mit höchst unterhaltsamen Gastauftritten (z.B. bei „Wetten, dass..?“, „Alarm für Cobra 11“ oder „Pastewka“). Besonders hervorzuheben wäre hier sicherlich sein Auftritt bei der RTL-Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“, bei der Oliver Pocher im Mai 2008 als erster Promi überhaupt die 1-Million-Euro-Frage richtig beantworten konnte! Das Geld spendete er zu gleichen Teilen der Per-Mertesacker-Stiftung und der Mc-Donalds-Kinderhilfe und zeigte damit eine der bis dahin weniger bekannten Facetten des Entertainers.

Doch nicht nur im TV stürmte Oliver Pocher in die erste Liga, sondern auch auf der Bühne. Am 1. Dezember 2008 feierte Pocher mit seinem Bühnenprogramm „Gefährliches Halbwissen“ Premiere, das er dann in der Folgezeit in den größten Hallen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz vor ausverkauftem Publikum spielte. Der Höhepunkt der Tour war wohl das sensationelle Showprogramm in der O2-World in Berlin. Dort spielte er mit freundlicher Unterstützung von Stargästen wie Günther Jauch, Johannes B. Kerner, Arthur Abraham, Bushido, Cindy aus Marzahn, Uri Geller und Matze Knoop als Franz Beckenbauer vor mehr als 10.000 Zuschauern eine der aufwändigsten Stand-up Shows Deutschlands. Die Show wurde auch für RTL und eine DVD aufgezeichnet.

Im Sommer 2009 startete er mit seiner Show „Sportfreunde Pocher“ durch und sorgte auf Sat.1 für Rekord-Einschaltquoten. Im gleichen Jahr gründete Oliver Pocher seine eigene Produktionsfirma und startete im Oktober 2009 seine eigene Late Night, die „Die Oliver Pocher Show“ in Sat.1. Hierfür wurde in Köln eigens ein ehemaliges Kino zu seiner Showbühne umgebaut. In 56 Sendungen präsentierte der Entertainer jeden Freitag seinem Publikum einen Mix aus Stand up, Gags sowie nationalen und internationalen Gästen.

Parallel zu seiner eigenen Personalityshow übernahm Oliver Pocher die Moderation des erfolgreichen Quizformates „5 gegen Jauch“ bei RTL.

Die Fußballfans kamen 2010 wieder auf ihre Kosten, denn Oliver Pocher war als der offizielle Fußballbotschafter der WM 2010 in Südafrika und zeigte seine Eindrücke und Erlebnisse in der Oliver Pocher Show. Mit Pochers Sommermärchen stimmte er die Zuschauer auf die WM 2010 ein und auch musikalisch war Olli wieder ganz weit vorne mit seinem Song 2010 – Wir gehen nur zurück, um Anlauf zu nehm'!

2011 lernen die Zuschauer Oliver Pocher auch noch von einer anderen Seite kennen. Sky verpflichtet ihn als Moderator für die Sportunterhaltungssendung Samstag LIVE! Seitdem moderiert er zusammen mit Jessica Kastrop, im Wechsel mit einem anderen Moderatorenteam, die Live Sportsendung und wird wegen seines Witzes und seiner Kompetenz sehr geschätzt. Auch ist er ein gern gesehener Gast in Talkshows wie Doppelpass, Markus Lanz, Frank Plasberg, Maybrit Illner u.a. Privates Highlight für 2011 war die Geburt seiner Zwillinge.

Von Februar bis April 2012 war der Comedian, zur Freude seiner Fans, endlich wieder auf Tour. In seinem neuen Bühnenprogramm „Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“ erzählt Oliver Pocher gewohnt offen und ehrlich die Wahrheit übers Fernsehen, Babys, Männer, Frauen und alles, was ihm in den letzten Jahren widerfahren ist.

Im Januar 2013 musste Oliver Pocher erstmals in der RTL-Show „Alle auf den Kleinen" beweisen, dass er nicht nur gut austeilen, sondern auch viel einstecken kann. Im Juni 2013 stellte er sich in der zweiten Ausgabe wieder ganz alleine gleich drei Gegnern. Die dritte Sendung folgte im September 2013. Und nach dem legendären Twitter-Streit zwischen Oliver Pocher und Boris Becker wurde in dem „Alle auf den Kleinen“ – Special „Becker gegen Pocher – Der Showdown“ im Oktober 2013 abgerechnet. Oliver Pocher trat dabei gegen Boris und Lilly Becker an. Außerdem präsentierte Oliver Pocher u.a. 2013, 2014 und 2015 „5 gegen Jauch“ – Ausgaben. Und auch 2016 und 2017 sind neue „5 gegen Jauch – Prominenten-Specials“ geplant.
 

BIOGRAFIE GÜNTHER JAUCH

 

Günther Jauch wurde am 13. Juli 1956 in Münster geboren und wuchs in Berlin auf. Nach dem Abitur besuchte er die Münchner Journalistenschule und studierte Politik und Neuere Geschichte. Seine journalistische Laufbahn begann Günther Jauch 1975 als freier Mitarbeiter beim RIAS Berlin Sportfunk. 1977 wechselte er in die Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks (BR). Später war er als "Zeitfunk"-Redakteur und Hörfunk-Korrespondent des BR in Bonn tätig. Ab Juli 1985 arbeitete er mit Thomas Gottschalk für die "B3-Radioshow", die damals neu auf Sendung ging. Jauch bearbeitete den journalistischen Teil der Sendung, Gottschalk war für das musikalische Programm zuständig. Erste TV-Erfahrung sammelte der damals 29-Jährige als TV-Reporter bei "Rätselflug", und er war Alleinmoderator der populären B3-Jugendsendung "Live aus dem Alabama". 1986 wurde das ZDF auf Jauch aufmerksam und gab ihm im März 1987 die Moderation der Sendung "So ein Zoff". Noch im selben Jahr führte er während der Internationalen Funkausstellung in Berlin jeden Nachmittag durch die Sendung "Na siehste". Das Erfolgsformat ging im November 1987 auf Sendung (bis 12/1989). Die Presse feierte Günther Jauch nunmehr als "Senkrechtstarter" der ZDF-Unterhaltung! Auf Wunsch von Dieter Kürten löste Jauch nach den Olympischen Sommerspielen von Seoul Harry Valérien als einer der fünf Moderatoren des "Aktuellen Sportstudios" ab. Er leitete die Sendung erstmals am 29. Oktober 1988. Als Fernsehjournalist arbeitete Jauch, der den Bayerischen Rundfunk im Sommer 1989 verließ, zunächst exklusiv für das ZDF. Er präsentierte dort auch die ZDF-Show "Menschen" (bis 1996) und leitete gemeinsam mit Thomas Gottschalk die "Große Show der achtziger Jahre". 1989 unterzeichnete Jauch den Vertrag mit RTL. Hier übertrug man ihm Anfang April 1990 die Moderation und Leitung von "stern TV". Von September 1992 bis September 1994 übernahm der Moderator auch die Chefredaktion (Marktanteil bis zu 25% bei den Zuschauern ab 3 Jahre). Ab Mitte 1992 arbeitete Jauch zudem beim privaten "Berliner Rundfunk" in Ostberlin als Programmkoordinator. Im Juni 1995 unterzeichnete er bei RTL einen neuen Vertrag. In der RTL-Sendung "Millionär gesucht! – Die SKL Show" stand der Moderator seit Mai 1998 vor der Kamera. Am 3. September 1999 startete "Wer wird Millionär?". "Die 10 Millionen SKL Show" moderierte er erstmals im April 2001. "Der große IQ-Test" begann im September 2001. Seine erste "Grips-Show" präsentierte er erfolgreich im Januar 2002. Im Mai 2002 folgte die "Die 5 Millionen SKL Show" und im September 2003 moderierte er die Gala des Deutschen Fernsehpreises. Im September 2005 folgte die 500. Folge von "Wer wird Millionär?". "Typisch Frau – Typisch Mann" präsentierte er im Oktober und November 2005. Im März 2006 folgte die dritte Runde der großen Show zum kleinen Unterschied. Im April 2006 präsentierte er "Die große Erste Hilfe Show". 2007 moderierte er zwei Ausgaben von "6! Setzen – Das Wissensduell Groß gegen Klein". 2008 wollte er in seiner interaktiven Live-Show "Die Weisheit der Vielen" wissen, ob die Masse der RTL-Zuschauer klüger ist als der einzelne Experte. Im September und Dezember 2009 nahm er es in "5 gegen Jauch" ganz alleine mit je fünf Kandidaten auf. Und am 11. September 2009 feierte er das 10-jährige Jubiläum seiner Erfolgsshow "Wer wird Millionär?". 2010 folgten zwei weitere Ausgaben der Event-Show "5 gegen Jauch" mit Moderator Oliver Pocher und Quizkandidat Günther Jauch. Im Februar, März, November und Dezember 2011 trat er in weiteren Folgen von "5 gegen Jauch" an. Seit September 2011 präsentiert er den Polit-Talk "Günther Jauch" in der ARD. Am Freitag, 3. Februar 2012, 20.15 Uhr, präsentierte der Mann für Millionen die 1000. Jubiläumsfolge von „Wer wird Millionär?“. 2012, 2013 und 2014 folgten u.a. „5 gegen Jauch“ – Sendungen. 15 Jahre „Wer wird Millionär?“ feiert Günther Jauch mit einer Jubiläumssendung am Freitag, 17. Oktober 2014, 20.15 Uhr (Dreierfolge). Auch 2016 und 2017 sind neue „5 gegen Jauch – Prominenten-Specials“ und „Wer wird Millionär?“-Sendungen geplant. 

Für seine journalistischen Tätigkeiten erhielt Günther Jauch Auszeichnungen wie z.B. die Goldene Kamera, den Bayerischen Fernsehpreis, den Tele-Star, den Goldenen Löwen, den Deutschen Fernsehpreis und für sein "Lebenswerk" die "Besondere Ehrung" des Adolf Grimme Preises 2002. 2003 erhält er für seine Verdienste um die Darmkrebsvorsorge den Medienpreis der Felix-Burda-Stiftung und 2005 wird mit dem IQ-Preis der Mensa in Deutschland e.V. ausgezeichnet. Gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo erhält er den Medienpreis für Sprachkultur 2006. Geehrt wurde er auch mit dem "Deutschen Fernsehpreis 2006" in der Kategorie "Beste Unterhaltungssendung/Beste Moderation Unterhaltung".
 

STAB

 

Moderation
Oliver Pocher

Quizkandidat
Günther Jauch

Produktionsfirma
I&U, Information und Unterhaltung TV Produktion GmbH & Co. KG, im Auftrag von RTL

Executive Producer
Regina Brune

Regie
Volker Weicker

RTL Gesamtleitung
Tom Sänger

RTL Executive Producer
Christiane Hewel
Rüdiger Hennecker

 

 

Zum Foto (Credit: RTL / Stefan Gregorowius): Günther Jauch (4.v.l.) tritt als Quizkandidat gegen (v.l.) Hugo Egon Balder, Sonja Zietlow, Stefan Mross, Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis an und will gewinnen! Wer gewinnt bis zu 300.000 Euro für den guten Zweck? Moderiert wird das unterhaltsame Show-Event von Deutschlands schlagfertigstem Comedy-Star, Oliver Pocher (vorne).

RTL (Textvorlage)

http://www.stefan-mross.de


Textquelle/Bildquelle:

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