ANNA-CARINA WOITSCHACK & STEFAN MROSS
Das große smago! Exklusiv-Interview!

smago! Chefredakteur Andy Tichler traf Anna-Carina und Stefan am 23.10.2022 in einem Leipziger Hotel!

 

 

 

Aus verständlichen Gründen geben ANNA-CARINA WOITSCHACK & STEFAN MROSS aktuell keine Interviews. Eigentlich. Umso erfreulicher, dass sie für www.smago.de eine einmalige Ausnahme gemacht haben – am Vormittag des 23.10.2022 in einem Leipziger Hotel. Was ihren “Beziehungsstatus” betrifft, haben sie – noch am gleichen Tag – in einer großen Eurovisionsshow mit den Worten “Uns geht’s sehr, sehr gut” ALLES beantwortet.

Was bei all den Spekulationen über das Privatleben (!) der beiden meist völlig auf der Strecke bleibt …: Fakt ist und bleibt, dass Stefan Mross in seiner Funktion als Manager von Anna-Carina Woitschack eine der nachhaltigsten Künstlerinnen-Karrieren im deutschen Schlagergeschäft aufgebaut hat. (Und Anna-Carina weiß sehr wohl, wem sie ihre Erfolge mit zu verdanken hat.)

 

 

Stefan, wie erklärst du dir – aus der Sicht des Managers von Anna-Carina Woitschack – ihren Erfolg?

Stefan Mross: “Es gibt Leute, die sind schön, da schaust du aber trotzdem durch. Genau so ist es mit der Musik, die geht links rein und rechts wieder raus. Von daher ist Anna eine Künstlerin, die das eben hat: das gewisse Etwas. Wenn ich auf der Bühne stehe und ihre Release-Party sehe mit einem neuen Konzept, bei dem auch viel unplugged funktioniert hat mit Gitarre und E-Piano, bin ich immer nervös. Und sie steckt es cool weg. Dann muss ich sagen: Das ist die Zukunft, das ist nachhaltig.

Du hast eines deiner erfolgreichsten Jahre als Moderator hinter dir. Als Tonträger-Interpretin scheint Anna-Carina gänzlich an dir vorbeizuziehen … Wie gehst du für dich damit um? Wurmt einen das nicht – in der eigenen Künstlerseele? 

Stefan Mross: Es wäre schlecht, wenn es nicht so wäre. Ich habe dafür in den letzten fünf Jahren gearbeitet, dass es so ist, wie es ist. Das sind Lorbeeren, die man sich erst mal verdienen muss – egal, ob es die Künstlerin ANNA-CARINA oder auch das Management ist. Wichtig ist es, jetzt dort nicht stehen zu bleiben. Man darf sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Da ist ANNA aber ohnehin so gebacken, dass sie jeden Tag an sich arbeitet, dass sie immer wieder auf Social Media etwas postet, zu Hause Gesang übt, Choreografien einstudiert oder bei „Skate Fever“ zeigt, dass sie auch eine sportliche Aura hat.

Das muss man ausbauen. So, wie bei mir die „Heimwehmelodie“ ein genialer Startschuss war mit 7 Millionen verkauften Einheiten. Das wünsche ich ihr auch. Das hat aber nichts mit der Künstlerin ANNA-CARINA WOITSCHACK zu tun, wenn man das nicht erreicht, weil es so etwas ja heutzutage generell nicht mehr geben wird. Von daher – wir arbeiten beide als Team, so dass ich ihr das 10-fache an Verkäufen wünsche und gerne auch mehr als STEFAN MROSS.

Liebe Anna, gibt es bei dir Stand heute schon weitere Pläne, über die du schon sprechen kannst?

Anna-Carina: Was sind die nächsten Pläne?: Das Jahr soll jetzt etwas ruhiger ausklingen, als dass es zuletzt der Fall war. Dieses Jahr war ja sehr viel los. Viele Veranstaltungen wurden nachgeholt, wir waren live auf Tour. Mit “Skate-Fever” war ich lange unterwegs. Dann war ich mit meinem Album „Lichtblicke“ auf Promo-Tour. Eigentlich sehne ich mich jetzt nach dem ruhigeren Winter …

Natürlich fange ich auch schon wieder vorausschauend an, Pläne zu schmieden. Wann kommt die nächste Single? Was wird die nächste Single? – Das ist noch in Überlegung. Im Frühsommer planen wir noch etwas Spektakuläres mit Vincent Gross, mit ihm habe ich ja ein tolles Duett aufgenommen. Die Pläne sind noch nicht spruchreif, aber die Visionen sind schon da.

Stefan, du hast selbst Chart-Geschichte geschrieben, indem du mit ein- und demselben Album 2-mal – gleichzeitig – mit zwei Plattenfirmen in den Charts warst. Wie kam es dazu? Hatte sich dein Manager HANS R. BEIERLEIN damals vertan und die Rechte für die LP “Heimwehmelodie” versehentlich an ZWEI Firmen vergeben?

HANS R. BEIERLEIN hat damals bei Ariola unterschrieben. Ariola war in Österreich im Verbund mit VM-Records, THOMAS STEIN war damals bei Ariola als mein Chef zuständig. HANS R. BEIERLEIN hat wohl früh erkannt, dass das Album durch die Decke gehen würde. In einer lustigen Weinlaune hat er in einem Restaurant einen zweiten Plattenvertrag unterschrieben. Das war damals die TELDEC, später EAST WEST.

So kam es dann, dass er die Plattenverträge einhalten musste. Für die TELDEC habe ich dann ein Studioalbum bei WOLFGANG LINDNER aufgenommen und ein CD-Album bei GÜNTER BEHRLE für Ariola. So hat es dann zwei „Heimwehmelodie“-Alben gegeben.

Anna, du bist dafür bekannt, nicht nur ungemein ehrgeizig  sondern zudem auch bienenfleißig zu sein. ? Arbeitest du schon wieder an einem neuen Album? 

 Ich denke, dass wir wahrscheinlich erst mal etwas Pause machen, das habe ich mit der Plattenfirma auch so besprochen. Wir haben ja wirklich in den letzten Jahren jedes Jahr ein Album veröffentlicht. Viele der tollen Songs haben wir noch gar nicht als Single veröffentlicht. Die aktuelle Single „Tattoo auf meiner Haut“ (im Duett mit Stefan) ist ja sogar noch vom „Träumer“-Album. Mit „Lichtblicke können wir aktuell noch gut arbeiten, daher ist ganz kurzfristig kein weiteres neues Album in Arbeit.

Foto-Credit: German Popp
Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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