MICHAEL WENDLER mit Frank Neuenfels, Matthias Carras u.a.
smago! Konzert-Bericht: Mit seiner Tournee "Michael Wendler in Concert (2014)" in der Premium Champions League angekommen!

smago! Chefredakteur Andy Tichler war am Sonntag (23.11.2014) im Tempodrom in Berlin vor Ort und erlebte ein beeindruckendes Club-Konzert mit einem Michael Wendler (und seinen Gästen) in Top-Form…: 

20:01 Uhr. Velodrom Berlin. Die "Star Wars" Titelmelodie stimmt auf einen Popschlager-Abend der absoluten Premium Champions League ein. So auch am 23.11.2014  im Tempodrom Berlin – nach zwei erfolgreichen Konzertterminen in Dresden und in Hamburg (die Bilder sprechen für sich…). Dresden – Hamburg – Berlin… Der Gastgeber des Abends, der Kult-DJ und Wendler-Intimus und "Best buddy" Frank Neuenfels, versprach nach seinem ersten eigenen Titel "Hey Du" "einen grandiosen Abend mit Michael und seinen Gästen". Und er versprach nicht zuviel… Selbstverständlich durfte auch sein Dauer-Hit aus den Diskotheken "Verliebt in eine Tänzerin" (Die Paldauer haben leider das Single-Hit-Potenzial ihrer Nummer verschlafen) nicht fehlen. Als dritten Song präsentierte Frank Neuenfels seinen brandneuen Hit-Aspiranten, über den wir zu gegebener Zeit noch berichten werden. Für heute verraten wir lediglich, dass die neue Neuenfels-Nummer etwas mit "Sternen" zu tun hat. Weitere Informationen hierzu folgen spätestens in der zweiten Dezemberwoche… Noch gilt ein sogenanntes "Stillschweige-Abkommen" zwischen smago! und einem unserer Ehrengäste beim smago! Award am morgigen Mittwoch (26.11.2014) im "MOA" Berlin…

Wer MICHAEL WENDLER kennt, der weiß: Der König des Popschlagers lässt sich nicht lumpen, wenn es um sein Vorprogramm geht. Und so sagte Frank Neuenfels den zweiten Gast des Abends an: Daniel Silver – seines Zeichens sicher des Wettbewerbs "Der Wendler sucht den Schlager-Gott". Daniel Silver stellte nicht nur seinen bereits im Mai 2014 veröffentlichten Titel "Bereit für die Liebe" vor, sondern auch noch seinen brandneuen Song "Jetzt und hier". "Ich freue mich, dass ich das miterleben darf", sagte er bescheiden. Denn neben EUR 500,00 Startgeld war als Preis für den Sieger des Wettbewerbs "Der Wendler sucht den Schlager-Gott" ein 'Tournee-Platz' ausgelobt. Und ein Michael Wendler hält sich an seine Versprechen!

Frank Neuenfels bestätigte in seiner Absage, dass Michael Wendler "jedem guten Nachwuchskollegen" die Möglichkeit gibt sich zu präsentieren. Neid- und Ellenbogenmentalität sind 'dem Wendler' nämlich völlig fremd.

Ganz am Rande sei erwähnt, dass der "team spirit" auch hinter den Kulissen ein ganz hervorragender ist. ALLE Mitarbeiter hinter der Bühne fühlen sich als Teil der Wendler-Familie inklusive der Ton- und Lichttechniker, denen Michael Wendler ein Höchstmaß an Respekt zollt. Es ist wirklich selten, dass man – und dieses Wort ist jetzt in absolut keiner Art und Weise abwertend gemeint – "Bühnenarbeiter" mit derart viel Spaß zu Werke gehen sieht. Gute Leistungen werden – auch (und gerade!) – von einem Michael Wendler stets mit einem "Danke" quittiert.

Den nächsten Gast, der von Frank Neuenfels angesagt wurde, müssen wir Ihnen nun wirklich nicht näher vorstellen: Matthias Carras ist inzwischen selbst schon so etwas wie eine Popschlager-Legende. Er sorgte mit den Titeln "Ich bin dein Co-Pilot", "Rocky" (im Original von Frank Farian und "Ready For Landing (Co-Pilot Teil 2)" für regelrechte Begeisterungsstürme. Auch er zeigte sich Michael Wendler gegenüber "unendlich zu Dank verpflichtet": "Ich darf in die Stadt zurück, wo alles angefangen hat", führte er weiter aus und meinte damit die Zeit der legendären "ZDF-Hitparade".

Frank Neuenfels hatte ziemlich am Anfang des Programms "eine musikalische Überraschung" angekündigt – exklusiv für das Berliner Publikum. Diese Überraschung betrat nun in der Gestalt des Schlager-Rappers Chris Prinz die Bühne, dessen Titel "Berlin (bei Tag und Nacht)" fast schon ein kleiner Klassiker geworden ist. (Ein bisschen Falco-Attitüde versprüht er ja schon, dieser Chris Prinz…) Geringfügige Änderungen seines Berlin-Hits mit "Silent Running" von Mike & The Mechanics sind selbstverständlich rein zufälliger Natur. Es gibt ja auch nur acht "gerade" Töne.

Um 20:44 Uhr sprach Frank Neuenfels dann "drei wichtige Wörter", nämlich: "Jetzt geht's los". 2014 sei ein "intensives Michael-Wendler-Jahr" gewesen, führte er – gewohnt gekonnt – aus und traf damit den Nagel auf den Kopf.

Mit dem Titel "Schöner Mann" begann Michael Wendler sein gut 20 Titel umfassendes Programm. Seinen bekanntesten Hit "Sie liebt den DJ" hatte er, um in der alten "Hitparaden" Sprache zu sprechen, auf Startnummer 2 gelegt. (Später im Programm wird er grundehrlich sagen, dies sei "nicht der beste Titel, wie ich finde, aber der bekannteste") Unterstützt durch vier Tänzerinnen, verwandelte er das Velodrom zum ersten Mal in einen echten Hexenkessel. Dann folgte das Wunder von Berlin: Bei "Wenn alle Stricke reißen" vermehrten sich die Tänzerinnen auf acht "Stück". Wobei die Bezeichnung "Tänzerinnen" für die "Wendler Dancers" fast ein bisschen tief-gestapelt ist – erst recht im Vergleich zu den "Hupfdohlen", mit denen andere Künstler unterwegs sind. Bei den "Wendler Dancers" ist nicht nur eine schöner als die andere, sondern selbst ein Joachim Llambi würde 8-mal die "10" – die Höchstpunktzahl – geben. Ein Michael Wendler arbeitet eben nur mit Voll-Profis (bzw. Voll-Profinnen) zusammen. 

Nach einer weiteren hervorragenden Tanz-Performance zu dem Wendler-Klassiker "Wenn alle Stricke reißen" begaben sich die jungen Damen bei "Ich bin nur ein Träumer" kurzzeitig hinter die Bühne um sich für die nächsten Wendler-Kracher "Was wäre wenn", "180°" und "Du reißt mir meine Federn aus" umzuziehen.

Weiter ging's mit dem mittlerweile mindestens zweitbekanntesten Michael-Wendler-Hit: "Nina".

Für März 2015 kündigte der nach wie vor amtierende König des Popschlagers sein neues Album "Volltreffer" an. Allein bei dem Gedanken daran überkommt ihn – laut eigener Aussage – "voll die Ganzkörper-Gänsehaut". Ein Michael Wendler steht eben voll und ganz hinter dem, was er tut. Seinen Fans kredenzte er mit "Einsame Männer" und "Rock Me Dancer" schon einmal zwei der insgesamt 14 Titel. Zu "Rock Me Dancer" ließ er sich erstmals von Gitarrist (und Top-Songschreiber) Tom Marquardt begleiten. Auch bei dem "grammatikalisch umstritten"en Titel "Unser Zelt auf Westerland" wich Tom Marquardt nicht von des Popschlager-Königs Seite.

Zu "Du und ich" kehrten dann auch die acht weiblichen "Wendler Dancers", die sich natürlich zwischenzeitlich erneut umgezogen hatten, auf die Bühne zurück. Bei "Prinzessin" konnte sich Michael Wendler einen kleinen Schwenker in Richtung Mickie Krause ("Reiß die Hütte ab") nicht verkneifen. Doch da bei Michael Wendler das Glas immer halb voll und nicht halb leer ist, fügte er sogleich hinzu "Baut sie wieder auf" hinzu.

Zu "Königin der Nacht" entschwanden die "Wendler Dancers" wieder hinter die Bühne, dafür kam Frank Neuenfels ein weiteres Mal – diesmal als Duett-Partner von Michael Wendler – zum Einsatz.

Was nun folgte, war der "Zugaben-Block" mit sage und schreibe 7 (!!!!!!!) Zugaben, bestehend as "Nie mehr" (im "High Energy" Rhythmus von Evelyn Thomas), "Unbesiegt" ('Die Nachtigall' Udo Lindenberg besingt "Die Klavierlehrerin", Michael Wendler eben seine Tanzlehrerin…), "Vollidiot" (O-Ton Michael Wendler: "Es sind natürlich auch ein paar Katastrophen passiert in diesem Jahr…"), "Sie liebt ihn immer noch (DJ – Teil 2)", "Alles was ich will", "180°" – diesmal als Balladen-Version! – und "Unser Zelt auf Westerland" zum Zweiten als "grande finale" mit allen Mitwirkenden.

Sage und schreibe 574 Songs habe er mittlerweile geschrieben. Das ist eine Menge Holz. Zumal er erst seit 15 Jahren "aktiv" ist. Zum Vergleich: G.G. Anderson, der am 4. Dezember diesen Jahres 65 Jahre jung wird, gab bei der Aufzeichnung der Sendung "Die Schlager des Jahres" zu Protokoll, dass er mittlerweile 1.000 Titel geschrieben habe…

 Mögen diesen 574 Wendler-Titeln noch mindestens 574 weitere folgen…

Nicht unerwähnt bleiben sollen natürlich die ausgesprochen pfiffig gestaltete Bühne und der durch und durch "satte" Sound. (Ein Sound-Ästhet ist Michael Wendler nämlich auch noch…)

Spätestens mit seiner 2014er Tournee "Michael Wendler in Concert" ist Michael Wendler in der Premium Champions League angekommen.

Foto-Credit: Manfred Esser

 

 

 

Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de
http.//www.ariola.de
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