BILL RAMSEY
Mr. Bill Ramsey am 30.08.2015 in der Sendung "Immer wieder sonntags" zu Gast!

Die 84-jährige Entertainment-Legende // der „Mann mit der schwarzen Stimme“ wird ein „Hit-Medley“ präsentieren!  

BILL RAMSEY  (* 17. April 1931 in Cincinnati, Ohio als William McCreery Ramsey) ist ein deutsch-US-amerikanischer Jazz- und Schlagersänger, Journalist und Schauspieler. Bekannt wurde er durch deutschsprachige Schlager wie "Souvenirs" oder "Pigalle (Die große Mausefalle)".

 

 

Jugend und Ausbildung

 

 

William McCreery Ramsey, genannt Bill, Sohn einer Lehrerin und eines Werbemanagers der Firma Procter & Gamble, sang bereits in seiner Jugend in einer College-Tanzband. Als er von 1949 bis 1951 an der Yale-Universität in New Haven ein Soziologie- und Wirtschaftsstudium begann, sang er nebenher Jazz, Swing und Blues. Zu seinen Vorbildern gehörten Count Basie, Nat King Cole, Duke Ellington und vor allem Louis Jordan.

Wehrdienst

Aufgrund des Koreakrieges wurde in den USA die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt, und Bill Ramsey musste seinen Dienst bei der United States Air Force in Deutschland ableisten. Auch in dieser Zeit trat er nebenbei in Clubs auf und wurde im damals berühmten und heute noch existierenden Jazzkeller in Frankfurt am Main von einem Angestellten des Soldatensenders AFN gesehen und als Mitarbeiter im Bereich der GI-Betreuung engagiert. Dort wurde Ramsey Chefproduzent und hatte, wenn auch noch immer in Diensten der Air Force, mehr Zeit für Auftritte bei Festivals.

Ab 1953 trat er bei Jazzveranstaltungen unter anderem mit Ernst Mosch, Paul Kuhn, Kurt Edelhagen und James Last auf. Der Jazzpianist und Musikproduzent Heinz Gietz vermittelte Bill Ramsey 1955 einen Auftritt beim Hessischen Rundfunk und engagierte ihn für Playback-Aufnahmen für den Musikfilm "Liebe, Tanz und 1.000 Schlager" mit Peter Alexander und Caterina Valente. Nach Ende seines Militärdienstes setzte er sein Studium in seiner Heimat und ab 1957 in Frankfurt fort.

Karriere in Deutschland

1958 bot Produzent Heinz Gietz Ramsey einen Plattenvertrag an, und noch im selben Jahr erschien Ramseys erste Single bei Polydor. Die darauf befindlichen Schlager wurden zu einem kleinen Achtungserfolg und legten damit den Stil fest, mit dem der „Mann mit der schwarzen Stimme“ fortan zahlreiche Verkaufserfolge und Ohrwürmer landen konnte. Mit "Souvenirs" eroberte Ramsey 1959 die Spitze der deutschen Hitparaden. 1960 war Ramsey weniger erfolgreich, mit dem Foxtrott "Gina, Gina" von Heinz Gietz hatte er im Mai lediglich Platz 39 in den Top 50 des Fachblattes Musikmarkt erreicht. Der nächste Nummer-eins-Hit gelang ihm 1961 mit "Pigalle (Die große Mausefalle)".

Seine Musik orientierte sich an den damaligen Hits anglo-amerikanischer Popmusik. Unter den in den 1950er- und 1960er-Jahren veröffentlichten Schlagern Ramseys befanden sich deutschsprachige Coverversionen von Hank Ballard, The Beatles, Fats Domino, Ivory Joe Hunter, Roger Miller, Elvis Presley, Jimmie Rodgers, Andy Williams, Sheb Wooley und anderen. Dazu kamen zahlreiche Originale, die zunächst fast ausschließlich von Heinz Gietz komponiert wurden. Die ironischen, vorzugsweise von Kurt Feltz oder Hans Bradtke stammenden Texte kommentierten oft das aktuelle Zeitgeschehen.

1962 wechselte Ramsey gemeinsam mit Produzent Gietz zum Columbia-Label der EMI Group, wo er seinen Erfolg zunächst fortsetzen konnte. Bis Mitte der 1960er-Jahre die Beatmusik den Schlagermarkt deutlich verkleinerte, war Bill Ramsey regelmäßig in den deutschen Charts vertreten. Die Popularität verschaffte ihm außerdem zahlreiche Auftritte bei Film und Fernsehen, wo er als Sänger und in komischen Nebenrollen zu sehen war.

Ab der zweiten Hälfte der 1960er Jahre nahm Ramsey überwiegend englischsprachige Lieder auf und widmete sich in erster Linie wieder dem Jazz und dem Blues. In dem musikalisch abwechslungsreichen Jahrzehnt erschienen aber auch Operetten-, Musical- und Beattitel sowie eine LP mit Kinderliedern von Ramsey. 1966 wechselte Ramsey zu Heinz Gietz Plattenfirma Cornet und noch im selben Jahr wiederum zur Polydor. Seit den 1970er Jahren erschienen zahlreiche Neu- und Wiederveröffentlichungen Ramseys unter verschiedenen Labels. Er tritt noch regelmäßig als Schlager- und Jazzsänger auf, u. a. im Duo mit dem Gitarristen Juraj Galan, mit dem er mehrere Platten vorlegte. Die LP des Duos Live im Unterhaus bekam den Preis der deutschen Schallplattenkritik. 2008 und 2009 war er u. a. mit Max Greger und Hugo Strasser als „Swing-Legenden“ auf Tournee. Seit 2005 absolviert er jährlich ein Wochengastspiel im Wiener Jazzland – ständige Mitglieder seiner Band sind: Martin Breinschmid vib, Richard Oesterreicher hm, Gerd Bienert g und Herbert Swoboda p & cl.

Film, Radio und Fernsehen

Insgesamt spielte Bill Ramsey in 28 Filmen mit, hatte unzählige Fernsehauftritte und Tourneen durch Europa, die USA und Nordafrika. Er moderierte unter anderem die Fernsehsendungen "Schlager für Schlappohren" (1971) und "Talentschuppen" (1974 bis 1980). Er war viele Jahre Dozent an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Jeden Freitag moderiert und kommentiert Bill Ramsey auf Hr2 die Sendung Swingtime.

Privatleben

Ramsey lebte fast 20 Jahre lang in Zürich, später in Wiesbaden und schließlich seit 1991 mit seiner vierten Ehefrau Petra in Hamburg.cSeit dem 17. Oktober 1984 ist er deutscher Staatsbürger. Seine Ehefrau ist Ärztin, betätigt sich aber auch als Managerin für Ramsey.

Wikipedia.de (Textvorlage)
http://www.bear-family.de
http://www.ramsey.de

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