Der Liedermacher, der sich schweren Vorwürfen ausgesetzt sieht, schreibt auf seiner Facebook-Seite …:
seit einigen Monaten findet in der Süddeutschen Zeitung eine Berichterstattung über mich statt, die ich nur noch als Kampagne beschreiben kann. Wir sind gegen einen Bericht aus dem Mai 2026 gerichtlich vorgegangen und gestern hat uns das Landgericht Berlin in allen Punkten Recht gegeben.
Mein Anwalt Dominik Höch schreibt: „In der Verhandlung hat das Gericht zu erkennen gegeben, dass es kein überwiegendes öffentliches Interesse sieht, nach zum Teil fast 40 Jahren in der geschilderten Weise zu berichten. Das Gericht geht von schweren Eingriffen in die Rechte eines kranken Mannes aus und sieht den Kernbereich der Privatsphäre und/oder die Intimsphäre verletzt.“
Liebe Freunde! Tatsächlich bin ich krank. Auch bei diesen Zeilen haben mich liebe Menschen unterstützt. Und wenn ich auf die unzähligen Briefe und Emails, in denen Ihr mir Mut zugesprochen habt, nicht geantwortet habe, so habe ich sie dennoch gelesen oder vorgelesen bekommen.
Ich danke Euch von ganzem Herzen, dass Ihr in dieser schwierigen Zeit zu mir steht.
Dass meine Lieder oftmals klüger waren als ich selbst, habe ich oft genug auf der Bühne gesagt. Zu meinen Fehlern, meiner Kunst des Scheiterns, meinen Widersprüchen habe ich immer offen gestanden. Aber dieser miese Typ, als den mich – wie mir liebe Menschen berichtet haben – die Süddeutsche Zeitung mit journalistisch fragwürdigen und, wie wir jetzt sehen, unrechtmäßigen Methoden hingestellt hat – das bin ich nicht.
Ich bin und bleibe unerschüttert in meinem Glauben an das Gute im Menschen, an den Frieden und die ewige Kraft der Liebe.
Darin sind und bleiben wir verbunden.
Ich grüße Euch von Herzen
Textquelle:
Facebook-Seite von Konstantin Wecker (Textvorlage!)