„SCHLAGERNACHT IN WEIß“
smago! Event-Bericht: Der ganz große Durchbruch ist geschafft!

Die 4. „Schlagernacht in Weiß“ am 07.07.2018 im fränkischen Döckingen setzte (in jeglicher Hinsicht!) neue Maßstäbe!

 

Zweifellos, es GIBT Arschlöcher unter Deutschlands Schlagerproduzenten und -autoren. Zu dieser Sorte gehört Stefan Pössnicker GANZ SICHER NICHT. Ganz im Gegenteil. In seiner fränkischen Heimat zählt er – gleich nach dem Nürnberger Christkind – zu den beliebtesten Persönlichkeiten. In seiner Heimatregion wird er liebevoll „Pfiff“ genannt. Und wenn man Treuchtlinger Taxifahrerin die etwas „umständliche“ Adresse von Stefan Pössnicker angibt, kann es durchaus passieren, dass man „angepflaumt“ wird: „Sagen Sie doch gleich, dass sie zum ‚Pfiff‘ wollen“. Weiß der Geier, warum Stefan Pössnicker / Stefan Peters von den „Einheimischen“ nur „Pfiff“ genannt wird. Eines steht fest: „Der Stefan ist bei uns so bekannt wie Andrea Berg oder Roland Kaiser“. Und wie bereits erwähnt: eben auch geradezu unvorstellbar beliebt.

Und so gönnt man es ihm und seinem „Herzfest Entertainment“ Team von ganzem Herzen, dass die 4. „Schlagernacht in Weiß“ am 7. Juli 2018 in Döckingen so ein gewaltiger und durchschlagender Erfolg war. Von Jahr zu Jahr verzeichnete die „Schlagernacht in Weiß“ zwar deutliche Zuwachsraten. Dennoch waren in jedem Fall die ersten beiden Veranstaltungen ein reines Drauflegegeschäft. Doch „Gott“ (in diesem Fall Stefan Pössnicker) hatte (s)einen Traum. Und diesen wollte er mit seinen fleißigen Mitstreitern Matthias „Lollo“ Lohbeck und Robert Lang unbedingt verwirklichen – mit freundlicher Unterstützung von Peter Stadelmann und dessen großartiger Crew. Und siehe da: Im 4. Jahr konnten erstmals die Früchte der jahrelangen harten Arbeit geerntet werden. Jetzt heißt es: die Geier von sich fernzuhalten …

Auch Petrus hatte zum wiederholten Mal ein Einsehen. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Sowohl am Samstag bei der „Schlagernacht in Weiß“ als auch am Sonntag beim traditionellen „Schlager-Frühschoppen“ (Ende: gegen 17:00 Uhr!).

Dem Motto „Feiern – Erholen – Genießen“ wurden die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder mehr als gerecht. Das „Hahnenkamm-Festival“ darf ohne Übertreibung als das beliebteste, schönste und auch beste Schlagerfestival Süddeutschlands bezeichnet werden. Die Liebe zum Detail und auch die Liebe zum perfekten Sound (in Sachen Technik und Licht lassen sich Stefan Pössnicker und sein Team seit jeher nicht lumpen) sind die halbe Miete. In diesem Jahr erstmals als Kooperationspartner mit dabei: Gute Laune TV. Und Gute Laune TV entsendete sogleich seine Starmoderatorin Stefanie Hertel, die man wirklich nur als Profi durch und durch bezeichnen kann. Den ganzen Tag über führte sie Interviews mit den „Schlagernacht in Weiß“ Künstlern 2018 und begeisterte diese durch ihren natürlichen Charme und durch ihr hochprofessionelles „Vorbereitetsein“.

Selbstverständlich durfte Bayern plus als Radio-Kooperationspartner auch in diesem Jahr nicht fehlen. Bayern plus entsendete nicht nur ein Team des BR Marketings aus München nach Döckingen, sondern auch Star-Moderator Harry Blaha, der nach längerer Zeit (zumindest für EINEN Song) auch als SÄNGER „Lukas Bach“ wieder in Erscheinung trat, in dem er seinen heimlichen Dauer-Hit „Nur ein Sommermärchen“ präsentierte. Ebenfalls auch in diesem Jahr wieder mit dabei: Jens Seidler von der alpha Tonträger Vertriebs GmbH und gleichzeitig auch der „König der Künstler-Autogrammstunden“.

Den Zuschauernnen und Zuschauern wurde ein gut 11-stündiges (!) Programm geboten, das um 14:00 Uhr begann und gegen 01:27 Uhr (!!) endete.

28 „Acts“ waren diesmal am Start (einzig und allein Hansi Süssenbach musste seinen Auftritt leider absagen): Nadine Fabielle, Rudi Bartolini, Franky Leitner, Lisa-Marie, Herztattoo, Natalie Lament, Vamos, Steven Alan, Tanja Sommer, Klaus Densow, Achim Petry, Nicki, Die Cappuccinos, Ross Antony, Frank Cordes, Julian David, Tanja Lasch, The Rebel Tell Band, Sonia Liebing, Vincent Gross, Sunrise, Rosanna Rocci, Amigos, Stefan Peters, Die Schlagerpiloten, Mitch Keller, Bernhard Brink sowie Michael Holm.

Zum einen versteht sich die „Schlagernacht in Weiß“ nach wie vor als Auftrittsplattform für die Künstler des hauseigenen Labels „Mania Music“ (von Stefan Pössnicker), zum anderen finden bei der „Schlagernacht in Weiß“ natürlich auch die angesagtesten Stars der Schlagerszene statt.

Absoluter Ausnahmezustand herrschte bei den Amigos. Und das, obwohl die Amigos gleich vier Titel aus ihrem neuen – zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch gar nicht erhältlichen – Album „110 Karat“ präsentierten.

Bei Nicki hatte man (im positiven Sinne!) das Gefühl, als sei die Zeit (in den 80ern) stehengeblieben. Das liegt zum einen daran, dass Nicki einfach partout nicht älter zu werden scheint, zum anderen und im Besonderen natürlich auch daran, dass ihre 80-er Hits so was von zeitlos sind, dass es eine wahre Freude ist. Bei einigen Zuschauern – vor und auch hinter der Bühne – kullerte sogar das eine oder andere Freudentränchen. Herrlich retro – im denkbar besten Sinne. Danke, liebe Nicki, dass du deine Kult-Hits noch immer mit der selben Inbrunst singst, wie vor 30 oder gar 33 Jahren …

Ross Antony räumte ab, dass es fast schon nicht mehr feierlich war. Vincent Gross, der die „Schlagernacht in Weiß“ im Übrigen als ‚die schönste Sommernacht seines Lebens‘ bezeichnete, kam ebenfalls ganz hervorragend beim Publikum an. Der junge Sänger aus der Schweiz scheint das Gute Laune-Gen für sich gepachtet zu haben. Und so ließ er auch die unzähligen Interview- und Fotoanfragen  geduldig (und sogar freudig) über sich ergehen.

Die Rebel Tell Band erwies sich als weiterer Zuschauerliebling. Und von „Liebling“ ist „Liebing“ nicht weit entfernt: Einige Branchen-Experten sehen in der Sängerin Sonia Liebing die Zukunft des Schlagers. In der Tat überzeugte Sonia Liebing durch Stimmgewaltigkeit und Souveränität bei ihrem Bühnenauftritt.

Ebenfalls allemal eine Entdeckung wert ist die etwas flippigere Fränkin Lisa-Marie. Sie konnte sogar Gabalier- und Nik P.-Produzent Mathias Roska für sich begeistern. Auch von ihr wird man noch hören …

Bernhard Brink verbrachte den Abend übrigens Fußball schauend in einer kleinen Dorfkneipe in Döckingen. Hierbei zeigte er überhaupt keinerlei Berührungsängste mit dem „normalen Volk“. Und um weit nach Mitternacht stellte er dann auch eindrucksvoll unter Beweis, warum er den Beinamen „Schlagertitan“ trägt.

Der Überraschungserfolg des Abends war sicherlich der Auftritt der Schlagerpiloten, bestehend aus Frank Cordes, Kevin Marx und Stefan Peters.

Die Segel für die 5. „Schlagernacht in Weiß“ (am 22. Juni 2019 – natürlich erneut auf dem Areal von Stadelmann Finest Catering in Döckingen -) sind bereits gehisst, wie Sie bereits HIER auf smago! erfahren konnten.

PS: „Der singende Wirt“ Stefan Dietl brachte es auf den Punkt, warum sich die „Schlagernacht in Weiß“ (inkl. des „Schlager-Frühschoppens am Folge-Tag) sich so erfolgreich etabliert hat: “ … weil Döckingen einfach mehr ist als nur Musik. Dort, wo Freunde zuhause sind; dort, wo Freunde willkommen sind; dort, wo der Schlager sein Zuhaus‘ gefunden hat. Man kann es nicht beschreiben, man muss es einfach erleben.“

Dem ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen …

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