„GOLDENE ANTENNE“
Verleihung der „Goldenen Antennen 2018“ von BRF2: 26 Künstler rockten das Triangel!

Josef Gaspers

Lesen Sie HIER auch, ergänzend zu unserem großen smago! Event-Bericht, die offizielle Pressemitteilung von BRF2 …:

 

Am Sonntag, dem 30. September, präsentierte der BRF seinen Schlagerfans mit der Verleihungsgala das Highlight des Jahres. Vier Goldene Antennen wurden in diesem Jahr für besondere Verdienste überreicht: Schlagerlegende Peggy March (Laudator: BRF-Direktor Toni Wimmer), Uwe Busse (Laudator: Textdichter Tobias Reitz), Olsen Brothers (Laudator: BRF-Moderator Andreas Ryll) und als krönender Abschluss die Nockis (Laudator: Ministerpräsident Oliver Paasch)

Das Moderatoren-Duo Biggi Müller und Volker Sailer führte durch eine rund fünfstündige Musik-Gala, die von einem Höhepunkt zum anderen überging und von vielen emotionalen Momenten geprägt war. Den Anfang machte Mara Kayser. Die Saarländerin mit ungarischen Wurzeln ist mit ihren Liedern immer ganz vorne in der BRF2-Schlagerparade vertreten und hat souverän das Eis beim Publikum gebrochen. Die Vielfältigkeit des diesjährigen Programms zeigte die Verpflichtung von Jay Alexander, dessen aktuelles Album „Schön ist die Welt“ zwölf Wochen auf Platz Eins der deutschen Klassik-Charts stand. Der Tenor des Duos „Marshall und Alexander“ sorgte gemeinsam mit Pianistin Juna Tcherevatskaia für besondere Gänsehautmomente bei der Interpretation von „You raise me up“ und bei Leonard Cohens „Halleluja“ sangen alle im vollbesetzten Triangel mit.

Textsicherheit bewies das Triangel-Publikum auch bei den Hits von Peggy March. Die Schlagerlegende, in einer traumhaften schwarz-goldenen Robe, nahm als erste Preisträgerin des Abends die Goldene Antenne von Laudator BRF-Direktor Toni Wimmer in Empfang und begeisterte als Zugabe mit einer a-capella-Version ihres Hits „Mit 17 hat man noch Träume“.

Überraschungs-Laudator Tobias Reitz

Die Überraschung des Abends gelang dem BRF mit dem Laudator für Uwe Busse. Als Kind habe er schon für seine Lieblingsband Die Flippers geschwärmt, deren größte Hits aus Busses Feder stammten, erzählte der Hittexter Tobias Reitz (z.B. Fehlerfrei, Jetzt erst recht, Das Leben ist live und unsäglich viele mehr…). Die beiden Männer verbindet nicht nur eine langjährige Freundschaft, sie arbeiten auch sehr viel gemeinsam, zur Zeit unter anderem für KLUBBB3. Und beim anschließenden Hitmedley durften natürlich auch die Flippers-Songs nicht fehlen.

Bevor das Publikum in die Pause entlassen wurde, wo die Künstler auf alle Autogramm- und Fotowünsche eingingen, gab es noch Stimmung und Gaudi aus Österreich. Die Gruppe Zwirn, bestehend aus den Brüdern Siegi und Jürgen, sowie deren Cousin Mario, heizte den Zuschauern so sehr ein, dass einige rote Handflächen vom Klatschen hatten.

Eine schöne Tradition führte der BRF auch in diesem Jahr fort: Die Einladung von Künstlern aus der Region als Gratulanten für die Preisträger. In diesem Jahr waren es die Froschtaler. Die ostbelgische Event—Band feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Best-of Album und hat sich auch überregional einen Namen gemacht. Das Publikum spendete den Stimmungsmachern aus Schönberg viel Applaus.

Kein Halten mehr bei Entertainer Stefan Mross

Schon als Anna-Carina Woitschack ihr aktuelles Album im BRF2-Künstlertreff vorstellte und dabei ihre große Liebe Stefan Mross mitbrachte, war klar, wie gut die beiden zusammen passen, als Gesangs- und als Lebenspartner. Auch wenn beide gemeinsam für die Verleihungsgala engagiert waren, machte Stefan doch immer wieder deutlich, dass die Hauptperson seine Anna-Carina ist und er sich lieber im Hintergrund halte, um ihr nicht die Show zu stehlen. Und so begann der Auftritt von Anna-Carina als Solistin. Im hautengen Minikleid ließ die junge Sängerin keinen Zweifel daran, dass sie ihren Platz im Schlagerbusiness gefunden und die Herzen der BRF2-Hörerinnen und -Hörer längst erobert hat. Natürlich bat sie schließlich Stefan auf die Bühne und die Innigkeit der beiden bei Duetten wie „Lo siento“ oder „Felicitá“ war bei jedem Ton deutlich spürbar.

Und dann kam er doch noch – der Entertainer Stefan Mross, von dem Anna-Carina genau wusste, wie sehr er sich wünschte, mit diesem großartigen Publikum auch noch mal alleine zu sein. Und in der Tat: Bei seiner Hymne „Immer wieder sonntags“ und einem Blumenmedley, garniert mit viel Witz und lustigen Anekdoten hielt es keinen der fast 800 Zuschauer mehr auf den Sitzen.

BRF-Moderator Andreas Ryll als Laudator für die Olsen Brothers

Dabei war das Ende der Veranstaltung noch nicht erreicht. Ein Blick auf die Uhr machte deutlich, dass der Zeitrahmen erheblich gesprengt wurde. Das Publikum zeigte aber keine Anzeichen von Ermüdung, als mit dem Auftritt der aus Dänemark angereisten Olsen Brothers ein weiterer Höhepunkt auf die Bühne des Triangel kam. Die Sieger des Eurovision Song Contest 2000 begeisterten nicht nur mit dem Siegertitel „Fly on the Wings of Love“, sondern auch mit einem „Brothers-Medley“, das bei vielen Menschen im Publikum Erinnerungen an die ersten Tanzschritte wach werden ließ. Auch für Andreas Ryll, BRF-Moderator, kam mit Niels und Jorgen Olsen die Erinnerung: In seiner Laudatio zeigte er seine erste Vinyl-Single der Dänen aus den 1980er Jahren – ein Relikt aus seiner Zeit als DJ. Die frischgebackenen Antennen-Preisträger resümierten bei ihren Dankesworten, dass sie schon auf sehr viele schöne Erlebnisse im Laufe ihrer Karriere zurückblicken können, aber diese Veranstaltung in Belgien sei ein Höhepunkt, der für immer in ihrem Gedächtnis bliebe.

Die Nockis setzen den Schlusspunkt

Es war schon weit nach 21:00 Uhr in Sankt Vith, als die, von den Fans langersehnten Kärntener „Nockis“ den Schlusspunkt der Veranstaltung markierten. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Fast alle Hits des Nockalm Quintetts kamen zu Gehör, erst musikalisch, dann im Brief eines weiblichen Fans, den Ministerpräsident Oliver Paasch den verblüfften Nockis reimend vorlas. Seine Laudatio war wie immer schon fast ein eigenes künstlerisches Element. Und in diesem war auch der „MP“ bei der Präsentation seiner ureigenen Laudatioform.

Als die Moderatoren Biggi Müller und Volker Sailer nach fast fünf Stunden Programm alle Künstler des Abends noch einmal auf die Bühne baten, wurde noch einmal deutlich, welch hochkarätige Besetzung der BRF bei dieser Veranstaltung wieder verpflichtet hatte. Was im vergangenen Jahr schon als „Frischer, frecher, offener“ hervorragend in die Tat umgesetzt wurde, hat in diesem Jahr eine Fortsetzung gefunden. Progammkoordinator Horst Senker hatte wieder einmal das „richtige Händchen“ bei der Auswahl der Künstler, die durch den technischen Leiter, Walter Strom auch diesmal punktgenau in Szene gesetzt wurden.

Weitere Artikel:

Textquelle: BRF, Biggi Müller (Textvorlage)

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