"MICHAEL WENDLER" u.a.
"Die Simbecks" aus Chemnitz heute (21.06.2013) in der Talk-Show "Unter uns" zu Gast!

„Geschichten aus dem Leben mit Griseldis Wenner und Axel Bulthaupt“ // MDR FERNSEHEN + rbb, 22.00 Uhr – 00.00 Uhr! 

* Peter Wessel und Peter Katz aus Erwitte …

…sind als Bürgermeister und Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt in Nordrhein-Westfalen empört darüber, dass ihnen Hilfe für die Opfer des Hochwassers in Aken verboten wurde. Erwittes Partnerstadt in Sachsen-Anhalt versank in den Fluten und brauchte dringend Hilfe, hatte ihnen Danilo Licht als Stadtwehrleiter in Aken am 8. Juni signalisiert. Sofort wurde in Erwitte Hilfe organisiert. Es meldeten sich 29 Freiwillige. Schnell standen auch Fahrzeuge, technisches Gerät und Ausrüstungen bereit. Dabei achteten die Erwitter Feuerwehrleute darauf, die Einsatzfähigkeit in der eigenen Stadt weiter zu gewährleisten. Doch als der Hilfskonvoi in der Nacht des 9. Juni starten wollte, kam vom zuständigen Regierungspräsidium das Stopp-Zeichen. Die Begründung: Hilfsaktionen würden allein vom Innenministerium koordiniert und ausgelöst. Peter Wessel, Peter Katz und Danilo Licht betrachten dies als Behördenirrsinn und sind voller Wut über die untersagte Fluthilfe.

 

* Michael (41) und Nicole Zelinka (34) aus Aken …

…können den Schaden noch nicht überschauen, den das Hochwasser in ihrem Eigenheim angerichtet hat. Laminat, Teppiche und Tapeten sind im Erdgeschoß in Mitleidenschaft gezogen, wahrscheinlich ist auch die Heizung beschädigt. Die vierköpfige Familie befürchtet einen Schaden von rund 40.000 Euro, für den keine Versicherung aufkommt. Michael und Nicole Zelinka hatten versucht, ihr Haus mit Sandsäcken zu sichern, doch nach einem Deichbruch gab es keine Rettung. Die Familie musste ihr Haus verlassen. Michael Zelinka organisierte auch im Einsatzstab der Stadt die Hilfe für die über 8.000 evakuierten Akener Bürger.

Roland (56) und Margret Jungmann (53) aus Susigke bei Aken …

…fürchten nach der Hochwasserkatastrophe um die Existenz ihres Landwirtschaftsbetriebes. Sie betreiben eine Rinderzucht, bewirtschaften 350 Hektar Land und hatten – großes Unheil ahnend – kurz vor der Evakuierung ihres Ortes einen Teil ihrer Tiere mit Verlust verkauft. Einen anderen Teil brachten sie mit Hilfe anderer Landwirte in Sicherheit. Dennoch sind sie jetzt ruiniert: Die Ernte ist vernichtet, das Futter auf den Wiesen verdorben und unbrauchbar. Laufende Kredite können nicht bedient werden, weil Einnahmen fehlen. Roland und Margret Jungmann wissen deshalb nicht, wie es mit ihrem Familienbetrieb weitergehen soll.

 

Melanie (25) und Mathias Franke (28) aus Weißenschirmbach…

halfen als ehrenamtliche Mitarbeiter des THW Sangerhausen aufopferungsvoll den Opfern der Flut und verloren selbst alles. Als Melanie Franke im Hochwassergebiet bei Dessau im Einsatz war, erreichte sie der Anruf einer Nachbarin, dass soeben ihr Haus einstürzt. Die junge Frau konnte dies zunächst nicht glauben, doch tatsächlich stürzten die Giebelwand und ein Teil des Hauses ein. Das Gebäude wurde unbewohnbar. Melanie und Matthias Franke hatten das alte Bauernhaus 2011 gekauft und begonnen, es liebevoll zu renovieren. Die junge Familie braucht nun selbst Hilfe. Vor allem hofft sie auf eine Klärung der rätselhaften Ursachen des Unglückes, die mit dem Hochwasser nichts zu tun haben, um versicherungsrechtliche Ansprüche anmelden zu können.

 

* Silvia (54) und Nadine Simbeck (29) aus Chemnitz …

…waren Fans des Schlagersängers Michael Wendler und wollten auf Mallorca ein Café mit seinem Namen eröffnen, wurden aber von ihm tief enttäuscht. Er hatte sich zunächst von dem Café begeistert gezeigt und mit den beiden Chemnitzerinnen vereinbart, dass sie für die Nutzungsrechte seines Namens 100 000 Euro zahlen sollten. Doch nachdem Mutter und Tochter die erste Rate bezahlt hatten, zeigte sich, dass diese Rechte nicht bei dem Schlagerstar, sondern bei seiner Plattenfirma liegen. Silvia und Nadine Simbeck verlangten ihr Geld zurück. Es kam deshalb zu einem Rechtsstreit, in dem ein Gericht die geschlossenen Verträge für ungültig erklärte. Trotzdem wollte Michael Wendler nichts zurückzahlen. Davon erfuhr auch die Öffentlichkeit. Deshalb gab der Sänger kürzlich nach – allerdings nicht, ohne die beiden Chemnitzerinnen zu beleidigen.

 

* Wilhelm Dirkmann (45) aus Bad Bentheim …

…rettete mit einem spektakulären Manöver auf der Autobahn drei Frauen das Leben. Er sah plötzlich ein brennendes Auto vor sich, wegen der starken Rauchentwicklung hielten die Insassinnen die Köpfe aus den Fenstern. Fahrerin Melanie Augustin (31) aus Buchenbach versuchte verzweifelt, den Wagen zum Stehen zu bringen, doch seine Bremsen funktionierten nicht. Wilhelm Dirkmann erkannte sofort den Ernst dieser Situation. Er setzte sich bei über 80 Stundenkilometern mit seinem Wagen vor das brennende Auto, bremste es langsam ab und brachte es zum Stehen. Die drei Frauen konnten flüchten, bevor ihr Fahrzeug völlig in Flammen aufging. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht, konnten es aber schnell wieder verlassen. Sie verdanken ihrem Retter das Leben. Wilhelm Dirkmann ist empört über andere Autofahrer, die nur hupten und auf das brennende Auto zeigten, aber nicht halfen.

* Barbara Stäcker (51) aus München …

…bewahrt das Vermächtnis ihrer Tochter Nana, die mit 21 Jahren an Knochenkrebs starb. Die junge Frau hatte nach der ersten Verzweiflung über die Diagnose Krebs begonnen, ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Sie schminkte sich, kleidete sich modern und farbenfroh, veranstaltete Fotoshootings. Kurz vor ihrem Tod legte sie mit ihrer Mutter sogar fest, wie ihre Bestattung gestaltet werden soll. Barbara Stäcker berichtet darüber in dem Buch "Nana…der Tod trägt Pink". Ausgehend von der Idee ihrer Tochter gründete sich auch der Verein "Nana – recover your smile". Er will Krebspatientinnen zu neuem Lebensmut verhelfen. So vermittelt er betroffenen Frauen Tipps, wie sie sich schminken oder welche Perücke sie tragen sollten. Antje Lipsdorf (21) aus Valley, die an Brustkrebs erkrankte, nahm dieses Angebot an und beteiligt sich an Schminkkursen und Fotoshootings.

 

* Karin (59) und Werner Stäuber (62) aus Sylda …

…fühlen sich als Betreiber eines kleinen Gartenbaubetriebes von Unbekannten tyrannisiert und fürchten um ihre Existenz. In den vergangenen 18 Monaten wurde 30 Mal bei ihnen eingebrochen. Mehrmals fanden sie ihr Auto mit zerstochenen Reifen und eingeschlagenen Scheiben vor. Außerdem fühlt sich das Ehepaar durch häufige anonyme Anrufe terrorisiert. Immer wieder erstattete es Anzeige bei der Polizei. Doch ein Täter konnte bisher nicht ermittelt werden. Karin und Werner Stäuber hatten 1989 nach langen Bemühungen die Genehmigung zum Betrieb einer eigenen Gärtnerei erhalten. Warum sie zur Zielscheibe von Zerstörung und Psychoterror geworden sind, ist ihnen unerklärlich.

 

* Katja Hollfelder (27) aus Plauen …

…beschäftigte sich noch vor kurzem mit Religion, jetzt ist sie Chefin eines Swingerclubs. Diesen Club betrieb bisher ihr Vater. Doch aufgrund seines Alters und gesundheitlicher Probleme stand er vor der Frage, den sündigen Treff zu verkaufen oder ihn seiner Tochter zu übergeben. Katja Hollfelder zögerte zunächst, als er sie bat, in seine Fußstapfen zu treten. Doch dann brach sie ihr Studium in München ab, das sie vor allem begonnen hatte, um einmal als Religions-Lehrerin und Sektenexpertin arbeiten zu können, und zog nach Plauen. Katja Hollfelder besucht seit ihrem 18. Lebensjahr Swingerclubs und erotische Discos und möchte mit diesen Erfahrungen nun frischen Wind in die Szene bringen. So will sie mit ihrem Club auch Schichtarbeitern Lust auf das Swingen machen.

 

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