EAV
Ihr „Salatisten-Mambo“ ist nicht von schlechten Eltern …!

Was war zuerst da: Das Ei da – oder der Chiasamen …?

„Also sprach Salathustra…“

Wortwitze, Schüttelreime, Nonsens. Und ein bisschen Kritik an einem Phänomen, dass die Industrie Millionen scheffeln und manch eine vermeintlich gesunde Ernährungsweise zu einem fanatischen Lebensstil verkommen lassen kann. Mit jenen Ingredienzen ist der „Salatisten-Mambo“ geradezu der Prototyp eines klassischen EAV-Songs.

 Diese zweite Single des neuen und letzten EAV-Studio-Albums „Alles ist erlaubt“ (VÖ: 28.09.2018) samt ballaststoffreichem Video ist ab sofort zum streamen, downloaden, kaufen und anschauen verfügbar!

 Es ist ein Titel für alle eingefleischten Veganer, die sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Und ein Lied gegen all jene, die es tun.

„Heut gibt’s sogar schon beim Discounter
Mikro-Kost für Macro-Geld
Der Superfood-Fan, wenn er zahlt, dann staunt er
bis ihm die Rohkostlade runterfällt!“

 

Vor allem aber ist der „Salatisten-Mambo“ eine Ode an die Roadies der Ersten Allgemeinen Verunsicherung. Maschanzker-Tom und Artischocken-Herzi sind die Häuptlinge der Veganer, die Thomas Spitzer veranlassten auch dieses heikle Thema entsprechend zu verwursten. Der Leitspruch des ethisch sehr konsequent lebendenden Kürbis-Clans, der den Veganismus quasi zur Ersatzreligion auserkoren hat, „Nach veganer Arbeit ist gut ruh’n“ inspirierte die Verunsicherer zu verschiedensten Reimen und Betrachtungsweisen, die jedoch nur in gekürzter Form ihren Weg auf das neue Album finden konnten.

Was war zuerst da: Das Ei da – oder der Chiasamen?

 

Die Spitzer’schen Ergüsse zu philosophischen Fragen, alternativlose Zusatzstrophen und verschiedenste Karikaturen der Soja-Bohnianer finden Fans und Freunde dafür jedoch auch in einer speziellen, limitierten „Buch-Edition“! Das reguläre Album mit 2 Zusatz-Titeln sowie einer exklusiven Bonus-CD eingebettet in ein 40-seitiges Buch, das es erlaubt verschiedenste Zeichnungen und Geschichten zum letzten Album der EAV zu zeigen und zu erzählen.

Fernab von jeder Spekulation auf kommerziellen Erfolg, genießt die EAV die Freiheit, ihre von feiner Ironie durchzogenen gesellschaftskritischen Lieder unter die interessierten Hörer zu bringen. Denn am 28. September 2018 wird mit „Alles ist erlaubt“ das letzte Studio-Album der Verunsicherung erscheinen und die 40-jährige Band-Geschichte 2019 mit einer großen Abschiedstournee durch 36 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz beendet.

Die Erfolge der bekannten österreichischen Band sprechen für sich. Sie können auf eine Karriere mit weit über 1000 Konzert-Auftritten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Liechtenstein und Tschechien, auf über 10 Mio. verkaufte Großtonträger, 20 Top 10 Alben in Österreich/Deutschland/Schweiz und auf unzählige weitere Auszeichnungen zurückblicken.

Mit ihren Single-Hits wie “Küss die Hand, schöne Frau”, “Ba-Ba-Banküberfall”, “Ding Dong”, “Samurai” und “An der Copacabana” mischten sie in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene auf und feierten fulminante Erfolge. Oft überhört wurden die weitaus weniger lustigen, nachdenklichen und sozialkritischen Lieder wie “Burli”, “s‘Muaterl” oder “Eierkopf-Rudi”, die teils von Radiosendern boykottiert worden sind oder der Gruppe Anzeigen führender politischer Persönlichkeiten Österreich einhandelten.

 

 

 


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