MAINZER HOFSÄNGER u.a.
Heute (12.02.2021), Das Erste / ARD: „Mainz bleibt Mainz“ …

… aus dem Kurfürstlichen Schloss zu Mainz! 20:15 Uhr – 23:00 Uhr! Sitzungspräsident: Andreas Schmitt!

 

Auch wenn in dieser Kampagne alles anders ist und die Fastnacht in allen Sälen der Stadt ausfällt: Die Mainzer Fastnacht lässt sich nicht unterkriegen. Auch im Jahr 2021 findet sie statt, die „Mutter aller Fernsehsitzungen“. Sitzungspräsident Andreas Schmitt leitet dabei eine Veranstaltung, die einmalig ist in der Geschichte der Fernsehfastnacht. Erstmals geht der Abend im Kurfürstlichen Schloss nicht vor vollem Saal über die Bühne, erstmals wird das Programm ohne Live-Gesang auskommen und erstmals wird das Finale lange vor Mitternacht die Sendung beschließen.

Aber eins bleibt, wie es war: An witzigen Auftritten, den typischen Mainzer Vorträgen, an verrückten Einfällen und kritischen Seitenhieben auf Zeitgeist und Politik wird es nicht fehlen. Und natürlich gehen die Aktiven der Mainzer Vereine auch den kuriosen, absurden und komischen Begleiterscheinungen von Corona nicht aus dem Weg. Sie stellen sich der Herausforderung mit frischen Ideen und neu geschaffenen Figuren. Denn ist die Krise auch nicht vorbei, lässt sie sich mit Mainzer Witz und Humor doch leichter bestehen.

Im Blickpunkt steht vor allem das ausgeprägte politisch-literarische Element, ein typisches Merkmal der Mainzer Fastnacht. In der Sendung wird es durch Erhard Grom (Protokoll) und Lars Reichow (Anchorman der Fastnachtsthemen im Elften) repräsentiert. Johannes Bersch ist in seiner Figur der „Moguntia“ mit einem kabarettreifen Vortrag zu sehen. Und „last“ aber absolut nicht „least“ bringt Andreas Schmitt als „Obermessdiener“ die Bütt zum Beben, wenn er seine Kokolores-Pointen und seine Kritik am Treiben der Politiker und Politikerinnen mit unnachahmlicher Wortgewalt abfeuert.
Adi Guckelsberger, Jürgen Wiesmann, auch Uwe Ferger und Dieter Scheffler („Kall un Kall“), steuern den typischen Meenzer Kokolores bei. Gemeinsam mit Johannes Bersch und Adi Guckelsberger steht Florian Sitte als Angela Merkel in einer „Krisensitzung im Kanzleramt“ erneut auf der Bühne und mischt im Dialog mit ihnen kritischen Spott zur politischen Lage mit seinen gewohnt trockenen Kalauern.

Aus naheliegenden Gründen kann in diesem Jahr keine Musikkapelle auftreten. Stattdessen steht Andreas Bockius, auch bekannt als „Rot Rock Rapper“ und Stadionsprecher von Mainz 05, an den Reglern und fährt, wenn’s passt, entsprechende Passagen in Bild und Ton ab. Beim Applaus greift er auf Sequenzen aus der jüngeren Vergangenheit von „Mainz bleibt Mainz“ zurück, für einen witzigen Schlagabtausch mit dem Sitzungspräsidenten holt er bekannte Politiker*innen vergangener Tage und das sich über die Jahre verändernde Publikum wieder ins Bild und sorgt für ein belustigendes, nostalgisches Wiedersehen mit „Schmankerln“ aus der langen Geschichte der Sendung.

In diesem besonderen Jahr werden die musikalischen Darbietungen als Einspieler in die Sendung geschnitten. Hierzu sind die Beteiligten und das SWR Team sonntagsmorgens sehr früh aufgestanden und haben in der oft noch menschenleeren Mainzer Innenstadt Musikvideos gedreht: Thorsten Ranzenberger und die Schwellköpp wurden hier ebenso ins Bild gesetzt wie Die Moritze mit ihrem eingängigen „Meenz am Rhoi“. Thomas Neger – unterstützt von den Mainzer Garden und den Fahnenschwenkern des MCV – sang mit den Humbas die Hymne „Im Schatten des Doms“ an Ort und Stelle. Sven Hieronymus, Se Bummtschacks und Freunde haben mit „So lang de Rhoi noch Wasser hot“ einen aktuellen Ohrwurm im Corona-Jahr aufgenommen. Und spätestens, wenn Die Mainzer Hofsänger mit „Olé, olé, Fiesta“, „So ein Tag“ und „Sassa“ das große Finale anstimmen, sind an diesem Freitagabend im Ersten alle Zuschauenden, ob nah, ob fern, wieder einmal Meenzer.

„Die beteiligten Redner sind allesamt gestandene Fastnachtsgrößen, die auch vor einem Saal ohne jedes Publikum nicht nervös werden“, wissen die beiden verantwortlichen SWR-Redakteure Günther Dudek und Norbert Christ. Die Aktiven wurden von den vier beteiligten Fastnachtskorporationen Mainzer Carneval-Verein (MCV), Mainzer Carneval-Club (MCC), Gonse

nheimer Carneval-Verein (GCV) und Karneval-Club Kastel (KCK) in die Sitzung entsendet. „Sie werden witzig, frech, scharfzüngig und satirisch die Themen unter die Lupe nehmen und bringen die derzeitige Lage und den Umgang mit ihr zielsicher auf den Punkt. Zwar sind keine der sonst anwesenden prominenten Politikerinnen und Politiker dabei, aber selbst wenn diese die Sitzung aus „sicherer Distanz“ am heimischen Bildschirm verfolgen, müssen sie sich auf einiges gefasst machen: Ihnen werden wie immer ordentlich die Leviten gelesen.“

 

 

 

 

Ein Novum im Corona-Jahr: Das Zuschauer-Voting

 

Auf www.mainz-bleibt-mainz.de können die Zuschauerinnen und Zuschauer ab 8. Februar zwischen drei bekannten und beliebten Fastnachtsschlagern abstimmen. Der Siegertitel wird in der Sendung gespielt.

Aufgrund der aktuellen Lage wird die Sendung im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz am 10. Februar ohne Publikum im Saal voraufgezeichnet.

 

 

 

 

 

Mitwirkendenliste „Mainz bleibt Mainz“ 2021 (in alphabetischer Reihenfolge):

 

 

  • Sitzungspräsident: Andreas Schmitt
  • Narrhallator: Andreas Bockius
  • Politikvortrag: Johannes Bersch („Moguntia“), Erhard Grom (Protokoll), Lars Reichow („Fastnachtsthemen“), Florian Sitte, Johannes Bersch und Adi Guckelsberger („Krisensitzung im Kanzleramt mit Angela Merkel, Karl Lauterbach und Peter Altmaier“)
  • Politik-Kokolores: Andreas Schmitt („Obermessdiener“)
  • Kokolores: Uwe Ferger und Dieter Scheffler („Kall un Kall“), Adi Guckelsberger („Der Hygienebeauftragte der Stadt Mainz“), Jürgen Wiesmann („Ernst Lustig“)

 

 

Musikvideos:

 

  • Die Mainzer Hofsänger und das MCV-Ballett („Olé Fiesta“ – „So ein Tag“ – „Sassa““)
  • Die Moritze („Meenz am Rhoi“)
  • Sven Hieronymus mit Se Bummtschacks, u. a. („So lang de Rhoi noch Wasser hot“),
  • Thomas Neger und Die Humbas mit den Fahnenschwenkern des MCV („Im Schatten des Doms“)
  • Mainzer Garden, Schwellkoppträgern und Fahnenschwenkern („Meenz bleibt Meenz“), Thorsten Ranzenberger und die Schwellköpp („Ich wär‘ so gern en Schwellkoppträger“).

 

 

Florian Sitte als Angela Merkel in einer „Krisensitzung im Kanzleramt“

© SWR / Kristina Schäfer

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