GIOVANNI ZARRELLA
„Es ist mir wichtig, ein guter Gastgeber zu sein“ – Giovanni Zarrella im smago! Exklusiv-Interview!

Trotz seines randvollen Terminkalenders nahm sich Giovanni Zarrella die Zeit für ein Gespräch mit smago! Chefredakteur Andy Tichler!

 

 

Ab heute (09.04.2021) ist es endlich erhältlich: „Ciao!“, das zweite „Schlageralbum“ von GIOVANNI ZARRELLA.

Wohl kein anderer Künstler bekommt momentan derart viele Interview-Anfragen wie Giovanni Zarrella. Und dennoch zögerte er keine Sekunde, als es darum ging, smago! Chefredakteur Andy Tichler ein Doppel-Interview zu geben. Zum einen exklusiv für die STADLPOST (ab Dienstag, 13.04.2021 im Handel), zum anderen exklusiv für www.smago.de.

Natürlich ging es dabei auch ums Essen …

 

 

 

Ciao (= Hallo), Giovanni, was ist dein (italienisches) Lieblingsessen?

Hausgemachte Lasagne von Mama Clementina. Unschlagbar.

Gibt es ein typisch deutsches Leibgericht?

Schwäbisch! Hausgemachte Schupfnudeln. Oder Käsespätzle mit gerösteten Zwiebeln. Dafür könnte ich sterben. Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Noch mehr als bei der Lasagne …

Maite Kelly hat einmal gesagt, dass die Jahre des Misserfolgs sie mehr geprägt haben als die Jahre des Erfolgs. Kannst du das nachvollziehen?

Ja, ich kann das nachvollziehen. Aber das Schönste an der ganzen Sache ist nicht der Erfolg oder Misserfolg. Das Schönste ist die Reise. Die Reise an sich ist schön. Diese Hochs und Tiefs, dann unten sein und wieder eine Idee zu haben. Dann geht es wieder nach oben, dann stagniert es mal wieder. Dann läuft es wieder besser, dann geht wieder was daneben, bis es auf einmal wieder funktioniert. Und dann funktioniert wieder mal zwei Jahre lang nichts … Diese ganze Reise und dieses Es-geht-weiter-Gefühl ist das Allerschönste daran.

Als mein Album „La vita è bella“ auf #2 in die Charts einstieg, das war für mich ein ganz, ganz wichtiger Moment in meinem Leben. Das war für mich lebensverändernd, weil ich das Gefühl hatte, plötzlich auch als Solo-Musiker akzeptiert zu sein. Das war für mich sehr wichtig. Und auf der Fahrt von einer Autogrammstunde in Metzingen nach München habe ich dann die letzten Wochen, Monate und Jahre reflektiert bis zu dieser Nummer 2. Diese ganze Reise ist einfach verrückt. Wie oft es da nach oben ging, nach unten, noch weiter runter und dann wieder hoch und dann wieder runter … Das Wichtigste ist, dass man in den Momenten, in denen man unten war, nicht gesagt hat: Und jetzt höre ich auf. Nicht aufhören. Nicht aufgeben. Das ist für mich auch die wichtigste Message, die ich an die Menschen weitergeben möchte. Egal, ob sie Sänger sind, egal, ob sie ein eigenes Buch schreiben wollen, egal, ob sie Abteilungsleiter werden wollen, egal, ob sie eine eigene Boutique haben wollen, egal was … – nicht aufhören, weiter an diesem Traum, an dieser Idee, an dieser Geschichte zu arbeiten.

Nun hat Howard Carpendale unlängst in einem Interview gesagt: „Giovanni wird irgendwann zur deutschen Sprache wechseln müssen. Das wird ein sehr entscheidender Moment für ihn“. Kannst DU dir das denn auch vorstellen?

Ich kann mir das auf jeden Fall vorstellen. Aber wenn ich Deutsch singe, dann mit italienischer Seele. Man muss diese Sehnsucht spüren. Wenn man eine Ballade singt, dann muss man sie so singen, dass die Zuhörer*innen das Gefühl haben, man gibt gerade sein letztes Hemd. Man ist splitterfasernackt, man gibt alles von sich. Und wenn man dieses Gefühl hat, dann ist es egal, in welcher Sprache man singt. Das Wichtigste ist, dass das Gefühl ankommt bei den Leuten. Und ich kann das auf jeden Fall vorstellen. Da hat Howard nicht unrecht. Es ist sicherlich denkbar, dass ich irgendwann deutsch singe.

Speziell „Halleluja, Halleluja“, einer deiner drei „eigenen“ Songs, könnte eine neue Pop-Hymne werden …

Mein Komponist und Produzent Christian Geller sagt: Das ist tatsächlich vielleicht der beste Song, den er selbst je geschrieben hat. Das macht mich natürlich sehr, sehr stolz, dass er so etwas sagt. Es ist eine Hymne an das Leben. Ein Song, der für die Freundschaft steht. Für Dinge, die man von Kindesbeinen an bis hin ins hohe Alter erlebt.

Kannst du schon irgendwas über deine ZDF-Show verraten?

Was ich verraten kann: Dass wir eine große Musik-Show machen werden, in der ich mir wünsche, dass wir Genre übergreifend ganz viele Künstler*innen präsentieren können. Vom Schlager über den Pop. Egal, in welche Richtung es auch geht – mir ist wichtig, dass die Newcomer*innen nicht zu kurz kommen, dass viele Künstler*innen die Möglichkeit bekommen, da ich selbst weiß, was es bedeutet, Chancen zu bekommen. Ich möchte die Leute mit einem guten Gefühl in den Abend entlassen.

Als ich hab bei meinen Eltern im Restaurant im Service gearbeitet habe, war es mir wichtig, ein guter Gastgeber zu sein. Ich habe die Gäste immer mit einem Lächeln nach Hause geschickt. Und das möchte ich bei den Zuschauer(*inne)n auch schaffen. Dass sie mit mir eine gute Zeit haben. Dass sie eine gute Woche mit mir haben, dass sie lachen, dass sie weinen – aber aus Freude -, dass sie emotional schöne Momente erleben und dann den Fernseher ausmachen und mit einem tollen Gefühl in die Nacht gehen und dann beseelt am nächsten Morgen wach werden und ein gutes Gefühl haben. Das ist mein höchstes Ziel.

Wie sehr schmeichelt es dir, der Deutschen neuer Lieblingsitaliener zu sein?

Das macht mich sehr stolz. So eine Aussage zu hören, ist ein großes Geschenk und eine große Auszeichnung für mich. Ich weiß, wie riesengroß diese Liebe zwischen den Italienern und den Deutschen ist. Es ist ein großes Herz. Es ist ein großes Geschenk und eine große Auszeichnung für mich.

Der Rapper Capital Bra ist mittlerweile auch erfolgreicher Pizza Produzent. Wann kommt die „Casa Zarrella“ auf den Markt?

Wir haben tatsächlich schon begonnen, mit mit einer kleinen Auswahl an Feinkost-Produkten. Wobei ich möchte, dass sie eine gewisse „Trademark“ haben. Die sollen natürlich aus Italien kommen, sie sollen authentisch für das stehen, was wir auch sind: eine italienische Gastronomen-Familie. Und wenn wir eine tolle Auswahl zusammen haben, dann werden wir diese auch präsentieren. Langsam, langsam schleichen wir uns in den Markt, und ich hoffe natürlich, dass ganz, ganz viele Menschen von unseren Produktion begeistert sind – von den getrockneten Tomaten über Oliven, über die Trüffel-Sauce bis hin zu Pasta und ’ner Tiefkühl-Pizza. Aber: Wenn Tiefkühlpizza, dann aber eine, die es in sich hat, die eine schöne Wertigkeit hat. Das ist mir wichtig.

Der Dreifach-Gold-Erfolg deiner CD „La vita è bella“ hat dein Leben verändert. Was genau war damit gemeint? Auch und gerade mit dem Satz „Meine Frau und meine Kinder wissen, wovon ich spreche“?

Weil sie mir am nächsten sind, Tag und Nacht. Sie wissen, was ich erlebt habe in den letzten Jahren, wie ich auf dieses Album gehofft habe, wie viel Zeit und Leidenschaft ich reingesteckt habe und wie wichtig mir die Musik ist. Dass ich den ganzen Tag zuhause herumlaufe, nur singe und dass Musik mich fröhlich macht. Für die Familie gibt es nichts Schöneres als zu sehen, dass der Papa oder ein anderes Familienmitglied mit dem glücklich ist, was er liebt Dieses Gefühl haben meine Kinder genauso begriffen.

 

 

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