FLORIAN SILBEREISEN
smago! TV-Kritik: „Silvester-Schlagerbooom 2026 live – Die Wunderlichtershow“!

„Ein fantastischer Abend.“ (Roland Kaiser)

 

 

 

Warm-Upper (= Anheizer) Kevin überbrachte die „Hiobsbotschaft“ mit sehr viel Charme: Man könne den „Silvester-Schlagerbooom“ erst um 20:17 und 30 Sekunden starten. Der Grund: Die Neujahrsansprache des Bundeskanzlers. Gleichzeitig kündigte er Vergeltung an. Man werde dann eben etwas länger machen. „Wir schicken Roland Kaiser doch nicht nach Hause, nur weil Friedrich Merz zu lange redet.“

Natürlich begrüßte auch Showmaster FLORIAN SILBEREISEN sein Publikum im restlos ausverkauften BMW-Park in München VOR der Live-Sendung persönlich. „Das geht in die richtige Richtung“, bewertete er den Applaus. „Tut mir bitte den Gefallen: Habt einfach Spaß, habt ganz viel Freude. Ich drücke dem ganzen Team an dieser Stelle ganz, ganz fest die Daumen für diese lange Mammut-Live-Show. Aber wir werden viel Freude haben miteinander. Genießt diesen Abend und feiert, was das Zeug hält!“.

Eingeleitet wurde die über 4-stündige Live-Show von der kleinen Carla, die einen „Stab“ – pardon, ein Wunderlicht (!) – in der Hand hielt, der eine Mischung aus Friedenslichtlind-Kind und einer „Eins der Besten“ darstellte. Carla verwandelte den BMW-Park denn auch prompt in ein Wunderlichtermeer …

Florian Silbereisen eröffnete das Programm in bewährter Manier mit dem Geier Sturzflug-Klassiker „Pure Lust am Leben“. Mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ (von Drafi Deutscher) ging es – unter Auslassung der zweiten Strophe – sogleich weiter.  „Alles funkelt! Alles glitzert! Alles feiert!“, freute sich der Showmaster. „Und ich kann Ihnen versprechen: So haben wir Silvester noch nie gefeiert – mit dem Kaiser, mit Roland Kaiser. Ich konnte es anfangs kaum glauben, aber: Er hat wirklich seinen Urlaub unterbrochen, um mit uns heute zu feiern.“

Sogleich wurde „mit maximaler Power“ losgelegt: Maite Kelly präsentierte, begleitet von acht TV-Startänzerinnen, ihren Superhit „Der Morgen danach“ im „Xtreme Sound Mix“. 2025 sei für sie „Ein Jahr voller Glück“ und „das Jahr der Live-Musik“ gewesen. Als Glücksbringer mitgebracht hatte sie: ein Notizbuch mit einem Gedicht drin. „Mit sieben habe ich angefangen, Gedichte zu schreiben.“ Vielleicht gewinnt es ein Kind, und sie oder er oder … was auch immer …darf niemals daran zweifeln, dass Ideen klein sind. Jede Idee ist groß: Und vor allem: Es könnte ein Riesenhit werden.“ Mit Maite Kelly konnte Florian Silbereisen im Übrigen die aktuell amtierende Nr. 1 der Airplay Charts „Deutschland Konservativ Pop“ präsentieren.

2026 feiern sie ihr 25-jähriges Band-Jubiläum: Die Draufgänger. Sie besangen einmal mehr „Cordula Grün“. Frontmann Albert-Mario hatte ein Paar Wadlwärmer (= Wadenwärmer) mitgebracht. „Die gibt es leider nicht zu kaufen. Die sind nämlich handgemacht von meiner Oma, die mittlerweile auch 4-fache Uroma ist. Die bringen mir immer ganz viel Glück. Und mein Reserve-Paar möchte ich jemand anderem schenken. Die sind frisch gewaschen, stinken überhaupt nicht mehr“. – „Riecht perfekt“, bestätigte Florian Silbereisen und freute sich: „ein super Glücksbringer“.

Bei der „Silvester-Schlagerbooom-Zugabe-Show“ durfe ER natürlich nicht fehlen: der „Silvester-Titan“ Andy Borg. Er präsentierte ein „Peter Alexander Medley“, bestehend aus „Steck dir deine Sorgen an den Hut“, „Immer auf die Kleinen“, „Oh Lady Mary“ und „Die süßesten Früchte (fressen nur die großen Türe)“. Sein Glücksbringer: ein riesengroßer Teddybär. „Der stand schon bei meiner Tochter im Kinderzimmer, als sie klein war. Dann hat sie ihn ihr Bruder, meinem Sohn, ‚geerbt‘ – und jetzt hätte er heute gerne wieder ein neues Zuhause.“ Als Zugabe besang er – im Duett mit Florian Silbereisen dann noch – „Die kleine Kneipe“ // „Das kleine Beisl“.

Weiter ging’s mit DJ Ötzi feat. Stereoact und „Country Roads“. Die Jungs von Stereoact hatten etwas ganz Besonderes aus dem Erzgebirge als Glücksbringer mitgebracht: eine originale Silbermünze aus Annaberg-Buchholz. „Immer, wenn ein Kind in Annaberg geboren wird, bekommt dieses Kind einen originalen Silbertaler oder (Achtung, Gag !!!) Silbereisen-Taler, der das Kind begleiten, behüten, beschützen und ihm Glück bringen soll“, erläuterte Sebastian Seidel. DJ Ötzi legte noch eine „Schibrille“ („zum Schi fahren“ – ahhh ja!) und – logischerweise – eine „Haube“ (also quasi die original DJ Ötzi Mütze), die behütet und stark macht, mit dazu. Und DJ Ötzi zollte Stereoact noch ein Höchstmaß an Respekt: „Ich feier‘ euch sehr“.

Stefan Mross hatte „die schönste bayrisches Liebeserklärung“ zum „Silvester-Schlagerbooom“ mitgebracht: „Weil i di mog“ von Relax. (Warum man nicht gleich Relax beziehungsweise deren Überbleibsel eingeladen hat, wir wissen es nicht … Schließlich feierte die Band 2025 ihr großes Hit-Comeback.) Aber: Stefan und seine Band (u. a. mit Michael Fischer) präsentierten sich ungemein sympathisch. Und man hätte direkt meinen können, dieser Song („Weil i di mog“) sei eigens für Stefan Mross geschrieben worden …  Ein toller, überraschender (Olaf der Flipper würde sagen: ein „Weltklasse“-) Auftritt von Stefan Mross, der im Übrigen am kommenden Freitag (09.01.2026) live im „Sonnenhof“ in Kleinaspach zu erleben ist (siehe HIER). Stefan hatte als Glücksbringer im Übrigen seine erste Goldene Schallplatte in Österreich für das Album „Heimwehmelodie“ (1989) gestiftet. „Davon trennt man sich nicht leicht“, „wusste“ Florian Silbereisen. „Da waren wir noch jung“, schwärmte Stefan Mross. „Das stimmt“, bestätigte Florian Silbereisen.

Weiter ging’s mit dem Titel „Karnevalsmaus“ der Bonner Band Druckluft. Die „Karnevalsmaus“ wurde, wie Florian Silbereisen erläuterte, „ganz schnell zum Top 3-Hit der Spotify Viral-Charts“. „Dieser Hit ist also – längst vor Karneval – zum Streaming-Hit geworden, zum Festival-Hit und zum Party-Hit.“ Mittlerweile gibt es von der „Karnevalsmaus“ auch eine Cover-Version von Die Draufgänger & Sonia Liebing. „Alle werden zur ‚Karnevalsmaus'“, resümierte Florian Silbereisen. Bis Mitte Februar 2026 hat die Band eine „straffe Session“ vor sich, mit sage und schreibe 161 (!) Auftritten. Die Band stellte eine vor zehn Jahren selbst gebaute Röhrentrommel als Glücksbringer zur Verfügung. „Das ist ein echtes Unikat. Das gibt es so nie wieder“, freute sich Florian Silbereisen, der selbst auch eine kleine „Karnevalsmaus“ sein soll …

Nach fast 14-jähriger Silbereisen-TV-Show-Abstinenz ((warum ?!!!)) durfte sich Patrick Lindner endlich einmal wieder präsentieren. Er begeisterte mit seinem Titel „Anna Lena“, der – im Original – aus dem Jahre 1992 stammt. „Du siehst toll aus!“, bescheinige Florian Silbereisen ihm. Patrick Lindner, der am 27.09.2025 65 Jahre jung geworden ist, hatte seinen „heiß geliebten Weihnachtspullover“, den er einst von Carmen Nebel geschenkt bekam, mitgebracht.

Anna-Maria Zimmermann wollte das Jahr 2025 „mit einem richtigen Hit-Feuerwerk beenden“. Und: Man ließ sie gewähren. Diesmal sagte Florian Silbereisen sie auch richtig an (wir erinnern uns HIER sehr gerne an die zu köstliche „Panne“) … Sie sang „Deine himmelblaue Augen“ (ihren aktuellen Hit „Verboten sein“, der es bis auf Platz 2 der Airplay Charts „Deutschland Konservativ Pop“ gepackt hat,), und „1.000 Träume weit (Tornerò)“. Welchen Glücksbringer sie mitgebracht hatte, konnte man in der Halle nicht hören, da die rund 6.000 Zuschauer in der restlos ausverkauften BMW Park Arena in München immer noch lauthals „Tornerò“ (weiter)sangen … AMZ stiftete ein Paar ihrer Herzen-Ohrringe.

Howard Carpendale stellte zunächst seinen aktuellen Titel „Ein neuer Morgen“ vor, um im Anschluss mit einer genialen ‚Rock-Version‘ von „Tür an Tür mit Alice“ überraschte. Einmal mehr stellte Howard klar: „Es ist nicht ein  Abschied.  Es ist ein Tournee-Abschied. Ich mache jetzt meine letzte Tournee. Und hoffentlich, wenn ich gesund bleiben sollte, und wenn die Leute das wollen, dann werde ich schon immer wieder mal hier und da auf einer Bühne stehen.“ Howard spendete seinen „teuersten und schönsten Schal“. („Das hält ganz schön warm“, sagte Howard über „das Schal“. Auch hatte Howard die Silbereisensche Glücksbringer-Aktion offensichtlich nicht ganz verstanden. „Also, macht ihr ’ne Auktion damit?“, fragte er bei dem Showmaster nach. – „Die werden verlost, sozusagen“, redete er sich gekonnt aus der Affäre. „Die Zuschauerinnen und Zuschauer können uns schreiben, per Mail. Und mit ein bisschen Glück gewinnt eine Zuschauerin oder ein Zuschauer diesen Schaal von dir.“ – „Schön“, zeigte sich Howard Carpendale „beruhigt“. Den Song „Tür an Tür mit Alice“ hatte er gleich selbst angesagt: „Jetzt singe ich für euch ein Titel, die auf diesem Album ‚Zeitlos‘ drauf ist. Ihr kennt ihn alle, aber nicht in dieser Form. und ihr kennt die alle aber nicht in diesem Form. Jetzt wird es rockig. Es geht um ‚Tür in Tür mit Alice‘. Ein Titel, den wir ziemlich viel geändert haben. Die meisten Titel werdet ihr alle noch sehr gut erkennen. Ich wollte nur einen neuen Sound. Und meine Stimme ist ein bisschen anders als 1970, wo wir ‚Ti amo‘ aufgenommen haben ((das war 1977, Howard …)) …“.

Christin Stark schenkte uns mit „Barcelona“ für einen kurzen Moment nochmal den Sommer zurück. Ihr Glücksbringer für die Zuschauerinnen und Zuschauer: „ein Mini-Orakel, für die Spirituellen unter uns“.

Vincent Gross hatte „Rum“ mitgebracht. Allerdings nur musikalisch. Getreu dem seinerzeit von Dieter Thomas Heck im Zusammenhang mit der Deutschen Welthungerhilfe-Gala ausgegebenen Motto „die Angel – und nicht den Fisch“ überreichte er dem verdutzten Showmaster („Ich glaube, ich habe nicht nie so ein Riesenglas gesehen“) ein 3 Liter Weinglas (, „aber ein toller Glücksbringer“).  – „Ja, da kann man auch Wasser rein tun, wenn man will“, argumentierte Vincent Gross, der zugleich zu Protokoll gab: „Die Getränkekarte ist vorerst mal durch. Ich habe mir überlegt, ich würde trotzdem gerne über etwas singen, das die Leute begeistert und ihnen Spaß macht. Und deswegen singe ich nächstes Jahr vielleicht über Sex.“. – „Okay, dann lassen wir uns überraschen, Vincent. Wir sind sehr gespannt.“

Olaf der Flipper feierte mit dem brandneuen Song „No Problemo“ seine absolut ultimative TV-Feuertaufe. Doch von wegen „No problemo“ … „Nach einer Weltklasse-Sendung folgt gleich die erste ‚No Problemo‘ Challenge“, berichtete Olaf der Flipper am Neujahrstag auf seiner Facebook-Seite. „Auf dem Rückweg von München hat unser Auto angefangen zu pfeifen, und kurz danach ging gar nichts mehr, aber glücklicherweise konnten wir noch auf den Rastplatz rollen. Also Glück im Unglück. Und besser, eine Panne als ein Unfall !!! Immer das Positive sehen … Aber ein wenig Situationskomik ist schon dabei – gerade nach der TV-Premiere von ‚No problemo‘. Ich hoffe euer 1.1. ist erfolgreicher 🙈😜„, schrieb er weiter. Olaf der Flipper stellte ein Gemälde von sich, einen Gitarre spielen Flipper (!), sowie einen Kalender von sich, zur Verfügung. Das Hit-Duett „Drinking Wine – Feeling Fine“ (mit Vincent Gross), das im Übrigen noch nie in einer Silbereisen-Show präsentiert wurde, durfte Olaf der Flipper NICHT singen. Dafür „durfte“ er im Duett mit Florian Silbereisen „Wir sagen Dankeschön“ bringen …

Mit Unheilig präsentierte sich in Gestalt von „Der Graf“ „einer unserer größten und erfolgreichsten Musiker“, „und es ist einfach so wunderschön, dass er und seine Band wieder zurück sind“. Den passenden Titel hierfür hatte man auch gefunden: „Wunderschön“. „Mein Gott, was für ein Moment“, jubilierte Florian Silbereisen. Der Graf, der „von Herzen gerne“ beim „Silvester-Schlagerbooom“ mitwirkte, stellte das Original-Jacket zur Verfügung, „was ich zwei Jahre lang bei der Abschiedstour bei jedem Auftritt angehabt habe. Da stecken eine ganze Menge Blut, Schweiß, Tränen und DNA drin. Und es wirklich ein Glücksbringer, weil: bei diesen Auftritten ist gar nichts passiert.“ „Das ist ein Stück Musikgeschichte – der Gehrock des Grafen, mit dem er zwei Jahre lang auf Tour war“, plapperte Florian Silbereisen nach. Natürlich gab es auch noch eine Zugabe von Unheilig – „mit eurer Hymne, die für immer und ewig mit euch verbunden bleiben wird“, „Geboren um zu leben“.

In seiner erneuten Ansage für Maite Kelly wuchs Florian Silbereisen förmlich über sich selbst hinaus: „Wir werden 2026 viel mit ihr zu feiern haben, denn 2026 ist es genau zehn Jahre her, dass sie zum allerersten Mal ein eigenes Schlageralbum veröffentlicht hat. Und man muss wirklich sagen: Seitdem hat sie den Schlager revolutioniert. Und wir freuen uns schon jetzt auf ein spektakuläres Schlagerjubiläumsjahr mit ihr und mit ihren ganz großen Hits.“ Einige davon gab sie nun – in Potpourri-Form – zum Besten: „Ich will alles“, „Heute Nacht für immer“, „Einfach Hello“, „Sieben Leben für dich“ und (nochmals) „Ich will alles“. – „Wow, was für ’ne Power!“, schwärmte Florian Silbereisen.

DJ Ötzi („was wären unsere Shows ohne den Mann, der uns in diesen Shows fast immer begleitet …“) könnte Silvester auf nahezu jeder Party Silvester Party feiern – „mit seinen vielen internationalen Hits und mit dem Song, der gerade sein ganz, ganz großes virales Comeback erlebt“: ‚Tirol‘.“ Nach seinem Auftritt wurde DJ Ötzi von Florian Silbereisen mit der Information überrascht, dass er (Silbereisen) ihn 2026 selbstverständlich bei der „Mountain Mania“ Terminen in Stuttgart (24.04.2026) und Köln (10.10.2026) begleiten werde. Danach sangen sie gemeinsam den Michael Holm Klassiker „Tränen lügen nicht“. Und man fragt sich an dieser Stelle: Wieso wird nicht endlich einmal der durchaus noch vorzeigbare, ungemein fitte Michael Holm selbst in eine der großen Silbereisen-Shows eingeladen? Bei Giovanni Zarrella geht es doch auch … Michael Holm hätte die Herren sicherlich auch auf einen gravierenden Textfehler in der DJ Ötzi & Florian Silbereisen Version aufmerksam gemacht: Statt „Wie ein off’nes Buch ist ihr Herz für dich, und du erkennst: Tränen lügen nicht“ sangen jene nämlich „Wie ein off’nes Bild ((!!!)) ist ihr Herz für dich“ … Ein off’nes Bild …?!! Was soll das denn bitte schön sein …? – smago! weiß es: eine unzulässige Werksänderung … (Herr Rechtsanwalt Schoepe, bitte übernehmen Sie …)).

Alina begeisterte zunächst mit ihrer „Sinfonie“ und überreichte Florian Silbereisen, „noch etwas elektrisiert von dem Auftritt gerade eben“ (also von ihrem eigenen Auftritt !!!), ihren Glücksbringer: ein Armband. „Das hatte ich an, als ich letztes Jahr in der „Helene Fischer Show“ mit Helene Fischer zusammen ‚Die erste deiner Art‘ singen durfte. Und eine Freundin von mir hat dieses Armband mir geschenkt als Glücksbringer. Und darauf steht: ‚Unbesiegbar‘. Und wenn ihr euch den Auftritt anguckt, dann seht ihr, dass ich dieses Armband trage. Das ist das Original. Ich habe mit der Freundin, die mir das anfertigen hat lassen, gesprochen, und wir waren uns einig, dass es auf jeden Fall einen Menschen da draußen gibt, der gerade etwas Mut, etwas Stärke, etwas Hoffnung und vielleicht auch ein bisschen Selbstbewusstsein braucht. Und für diese Person ist dieses Armband.“

Die Boygroup-Titanen Eloy de Jong („Caught in the Act“) und Jay Khan („US5“) feierten mit ihrem gemeinsamen Projekt Boyband Mania ihre große TV-Premiere. Sie präsentierten den Backstreet Boys-Hit „As Long As You Love Me“ im No Mercy-Sound sowie natürlich „Love Is Everywhere“ (Caught in the Act), sonderbarerweise jedoch nicht „Maria“ (Us5), dafür „Relight My Fire“ (Take That; im Original: Dan Hartman) mit Alina als „Lulu“. Eloy de Jong hatte ein Regenbogen-Armband mitgebracht, Jay Khan, dessen bürgerlicher Vorname Tariq ist, ein Basecap mit mit den Initialen „TK“ (für Tariq Khan).

Nicole feierte ihr ganz besonderes Déjà-vu-Erlebnis in der BMW Park-Arena in München, denn: Nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest 1982, der seinerzeit noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ hieß,  mit „Ein bisschen Frieden“ fand der „Eurovision Song Contest 1983“ just in dieser Halle, die damals allerdings noch Rudi-Sedlmayer-Halle hieß, statt. „Und auch der Song, diese Friedens-Hymne, stammt aus München. Denn Ralph Siegel hat sie produziert und komponiert.“ (Der kürzlich verstorbene Textdichter Bernd Meinunger wurde wieder mit keinem Silbe erwähnt …) Nicole präsentierte – im tiefsten Winter – ihr Sommer Hit Medley“: „Mit dir vielleicht …“, „Ich hab dich doch lieb“, „Dann küss mich doch“ und „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“. („Ein bisschen Frieden“ sparte sie sich noch bis nach dem Kurz-Interview mit Florian Silbereisen auf.) Nicole hatte einen „Wunsch-Erfüller“ in Form eines Glasröhrchens mitgebracht, um dann, „für die ganze Welt“, „Ein bisschen Frieden“ zu singen.

Die Kölner Band Brings steuert auf ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum 2026 zu. Mit „Polka, Polka, Polka“, „Lääv di Lääve“, Superjeilezick“ und „Kölsche Jung“ sorgten sie – mit Florian Silbereisen als zusätzlichem Mitglied – für ordentlich Stimmung. Und Peter Brings stiftete seinen „persönlich saubergemachten“ Hut, den er beispielsweise auch 2016 beim Silberhochzeits-Konzert von Brings (u. a. mit Florian Silbereisen) getragen hat.

Nachdem das 20-jährige Jubiläum von Helene Fischer kurz angekündigt worden war und Florian Silbereisen sich auf „Die Tasse Kaffee und auch das Glas Wein (, das wir dann gemeinsam trinken oder singen werden,)“ mit Helene (am 10.01. bei den „Schlagerchampions 2026“) gefreut hatte, tanzten Die Draufgänger & Vincent Gross den „Ski-Twist“.

Die Stubete Gäng aus der Schweiz begeisterte mit „Schön isch es gsi“. Sie opferten eines der Hemden, das bei ihrem ersten Auftritt 2019 und bis heute sieben Jahre lang getragen haben.

Weiter ging’s mit Ben Zucker und einem Song, „den sollten Sie am besten gleich mal auf Ihrer Playlist speichern. Denn sollte es 2026 mal Zeiten geben, wo’s nicht so läuft imLeben, dann kann dieser Song definitiv ein bisschen Zuversicht und Mut schenken. ‚Es kommen bessere Tage‘. Er weiß, ganz genau, wovon er spricht und singt – der Mann mit dem ganz großen Kämpferherz!“. Ben Zucker sang allerdings nicht nur „Herz zu und durch“, sondern – passend zur Silvesterstimmung – „Was für eine geile Zeit“ („allein auf YouTube über 48 Millionen Mal angeklickt!“). „Zwischendurch“ hatte er eines seiner Hemden für die „Auktion“ (O-Ton Howard Carpendale) zur Verfügung gestellt, „eines meiner ersten Auftrittshemden tatsächlich“.

„Die Tochter von Jürgen Drews, der Sohn von Costa Cordalis, und der Sohn von Wolfgang Petry“ sangen „den Mega-Hit vom Papa“ (Wolfgang Petry) – „Wahnsinn“. Ihre „Dreingabe“: „etwas Schlüfriges“. Eine rote Boxer-Short, im Florian Silbereisen Sprahjargon auch „rote Glücksunterhose“ genannt. „Ich habe mich kurz erschrocken; ich hab‘ gedacht, das wäre die meine“. – „Das macht man in Spanien oder in Italien: Man zieht rote Unterwäsche“ an, klärte Achim Petry ihn auf. „Ich habe schon immer gespürt, dass bei mir südländisches Temperament drin steckt“, plauderte Florian Silbereisen aus dem Nähkästchen. „’ne rote Glücksunterhose, die bringt Glück“, versicherte er der Showmaster.

Als nächster betrat Heinz Rudolf Kunze die Arena. Im vergangenen Jahr (2025) feierte er sein 45-jähriges Bühnen- und sein 40-jähriges „Dein ist mein ganzes Herz“ Hit-Jubiläum. „Nur echt mit Hornbrille“: Heinz Rudolf Kunze. Sein aktueller Radio-Hit „Dann fängt die Liebe an“ ging – leider – fast ein bisschen unter. Doch mit „Dein ist mein ganzes Herz“ stand die Halle urplötzlich Kopf. 2026 feierte HRK im Übrigen seinen 70. Geburtstag. Sein Glücksbringer: ein Stoff-(Glücks-)Schweinchen mit Flügeln.

Da sein Duett-Partner Marco Schuitmaker offensichtlich keine Zeit hatte, musste Florian Silbereisen den Titel „Schutzengel“ im Alleingang singen. Hierbei suchte er die Tuchfühlung mit seinem Publikum.

Weiter ging’s mit „the most sexiest Lederhosen-Band alive“, der Mountain Crew und deren Hit „Octopus (100.000 Hände)“. Die Jungs hatten einen Oktopus aus Glas als ‚den perfekten Glücksbringer‘ mitgebracht.

Mit Samantha Fox konnte Florian Silbereisen mit einem absoluten Kult-Star der 80er Jahre aufwarten. Mit „Touch Me (I Want Your Body)“ und „Nothing’s Gonna Stop Me“ steuerte die 1,55 m zierliche Samantha „Sam“ Karen Patricia Fox zwei ihrer großen Hits zum „Silvester-Schlagerbooom 2026“ bei. Mit ihren 59 Jahren sieht die einstige Wichsvorlage noch immer ganz hervorragend aus. Am 15.04.2026 wird sie 60 Jahre jung, ihr Hit „Touch Me (I Want Your Body“) wird im kommenden Jahr 40. Ihr Mitbringsel: ein fingerloser Handschuh aus den 80er Jahren.

Der Deutsch-Italiener Pietro Basile zählt mit seiner Version von „Gianna“ definitiv zu den Aufsteigern und Überfliegern des Jahres. Der Original-Sänger Rino Gaetano, der „Gianna“ 1978 beim San Remo Festival gesungen hat, ist leider völlig in Vergessenheit geraten. Er kam am 2. Juni 1981 bei einem tragischen Verkehrsunfall in Rom ums Leben. Gaetano wurde nur 30 Jahre alt. Die ‚Deutsche Original-Aufnahme‘ „Gianna (Liebe im Auto)“ kennt man indes – in der Version von Wolfgang Petry. 2025 sorgte Pietro Basile mit seiner Hit-Version – und speziell mit dem Harris & Ford x Big Tim  Remix – für Furore. „Es war ein hammergeiles Jahr“, bilanzierte der sympathische Pietro Basile. „‚Gianna‘ hat gezündet.“ Er hatte einen Schutzengel „aus einem Spiel mit seinem Sohn“ mitgebracht. Allein dafür, dass er seinen Sohn als sein schönstes Geschenk bezeichnete, muss ihn einfach lieben. Zur großen Freude von smago! hat Pietro Basile auch – und das in Sekundenbruchteilen – für den smago! Award Österreich 6.0 – 15 Jahre smago! Award am 08.04.2026 in der Hohenhaus Tenne in Schladming zugesagt.

Ein weiteres Mal übernahm „Mr. DJ Ötzi“ das Zepter, diesmal mit „Sweet Caroline“ und „Hey Baby“. „Mein Gott, du hast den Endspurt hier eingeläutet, und jetzt zählen wir langsam die Minuten“, so Florian Silbereisen in seiner Abmoderation.

„Wir möchten dieses Jahr natürlich mit einem Höhepunkt beenden. Und ich darf nun wirklich den größten Kaiser-Auftritt ankündigen, den ich jemals präsentieren durfte. Ich bin ganz ehrlich: Ich wollte es erst nicht glauben, als ich gehört habe, dass er wirklich zu uns kommt. Denn ich weiß, dass er gerade mit seiner Familie im Urlaub ist.
Er hat aber diesen Urlaub unterbrochen, ist mit seiner Frau Silvia extra nach München gekommen, um mit uns zu feiern. 2025 war für ihn wieder außerordentlich erfolgreich. Mit seinem aktuellen Album ‚Marathon‘ und mit einer unfassbaren Tournee, die Maßstäbe setzte, hat er begeistert. Aber nicht nur damit. Nein, auch mit einem Film. Denn er hat die Kinos erobert – mit seinem eigenen Konzertfilm. Und er hat gesagt: ‚Ich werde da sein‘. Was soll ich sagen? Er hat Wort gehalten. Er ist hier bei uns, live beim Silvester-Schlagerbooom 2026: Roland Kaiser.“

Roland Kaiser sang, wie ihm geheißen ward, zunächst „Ich werde da sein“. Es folgte das obligatorische Kurz-Interview mit Florian Silbereisen und – die Übergabe des Kaiserschen Glücksbringers. „Wie du weißt, lieber Florian, ich trage liebend gerne Einstecktücher. Und dieses Einstecktuch, mein Freund, hat mir meine Frau zu unserer Weltreise geschenkt. Ich war mit dem Tuch vier Monate unterwegs. Eine tolle Reise, wunderschöne Tage auf allen Kontinenten. Und der, der dieses Tuch kriegt, dem wünsche ich ebenfalls so viel Glück, wie ich hatte.“ Nach seinen Vorsätzen für 2026 befragt, antwortete der Schlager-Kaiser: „Ich lasse das Jahr auf mich zukommen, ich nehme mir nichts Besonderes vor.“ JETZT lief Florian Silbereisen zu absoluter Höchstform auf. Denn: Roland hatte „die allergrößten Hits aus 50 Jahren mitgebracht“. Aus diesen war „Der ultimative Roland Kaiser Silvester-Schlagerboooom XXXXXXXXL Hitmix“ hergestellt worden.

Silvestertitan Andy Borg verwandelte den BMW-Park um die Jahreswende mit „Sierra madre“ in ein Wunderlichtermeer.

Nach dem traditionellen Silvesterfeuerwerk übernahm Florian Silbereisen wieder das Ruder.

„Wir starten mit dem Mann, der so viele Hits hat, dass sie gar nicht in einen Hitmix passen. Lieber Roland, wir starten deshalb mit der Zugabe des ‚Roland Kaiser Silvester Schlagerboom XXXXL Hitmix‘, nämlich mit dem ‚Roland Kaiser Silvester-Schlagerboom NEUJAHRS-XXXXL Hitmix‘.“

Besagter „Roland Kaiser Silvester-Schlagerboom NEUJAHRS-XXXXL Hitmix“ wartete mit folgenden Songs auf: „Ich glaub‘, es geht schon wieder los“, „Gegen die Liebe kommt man nicht an“, „Ich hab dich tausendmal geliebt“, „Manchmal möchte ich schon mir dir“, „Amore mio“, „Hier fing alles an“, „Santa Maria“, „Midnight Lady – Einsam so wie ich“, „Liebe kann uns retten“ und „Schach matt“.

„Ist das herrlich bei dir, mein Gott“, schwärmte Roland Kaiser …

… und Florian Silbereisen erst („Wir freuen uns so sehr.“)

„Ich habe das im letzten Jahr im Fernsehen gesehen. Unglaublich“, erwiderte der Schlager-Kaiser.

„Das hast du gesehen, und dann hast du gesagt, du kommst hierher ??? – Ich habe es nicht glauben wollen.“

– „Das muss ich noch mal miterleben dürfen.“

„Ihr seid gerade im Urlaub. Du hast diesen Urlaub unterbrochen, bist mit deiner Frau hierher gekommen. Ich hoffe, Silvia hat uns schon verziehen …?“

– „Längst. Wir sind gerne gekommen. Einfach gerne. Da muss man nichts verzeihen. Ich bin gerne hier. Natürlich.“

„Mit welchen Gefühlen, mit welchen Gedanken verabschiedest du dieses Jahr?“

– „Das Jahr war für mich, vor allem privat, sehr schön. Meinen Freunden, meiner Familie, geht es gut, alle sind gesund. Und das für mich das Wichtigste überhaupt. Abgesehen von Erfolgen, natürlich. Ich glaube an das Gute im Menschen. Ich glaube, dass auch unsere Politiker ihre Arbeit gut machen, auch im nächsten Jahr. Und vor dem wünsche ich mir, dass wir untereinander mehr Respekt und mehr Achtung voreinander haben und besser miteinander umgehen. Das ist, was ich mir am meisten wünsche.“

Jetzt war es an der Zeit für „die ausgeflipperte Geburtstagsparty des Jahres“. Olaf der Flipper präsentierte eine Auswahl der großen Flippers-Gassenhauer:  „Ay Ay Ay, Herr Kapitän“, „Die rote Sonne von Barbados“, „Mexico“, „Lotosblume“, „In Venedig ist Maskenball“ und „Mona Lisa“.

Zu guter Letzt spendierte Florian Silbereisen, wie bereits im Vorjahr, sein Jacket.

„… und jetzt fehlt uns eigentlich nur noch ein Glücks-Stern für das Jahr 2026. Bist du bereit?“, fragte er DJ Ötzi. „Bereit für „Ein Stern, der deinen Namen trägt?“.  – Okay …

Nachdem DJ Ötzi „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ gesungen hatte, verabschiedeten sich alle Mitwirkenden mit „Oh, wie ist das schön“ und „So ein Tag, so wunderschön wie heute“.

Speziell Letzteres lässt sich auch über diese Sendung sagen. „So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag, der dürfte nie vergeh’n“.

Doch immerhin wissen wir, „wann wir uns wiederseh’n“, nämlich bereits am 10.01. im Velodrom Berlin beim „Schlagerbooom 2026 – Das große Fest der Besten“ …

smago! bedankt sich sehr herzlich beim BR und bei JürgensTV für die Gastfreundschaft und für die hervorragende „Betreuung“ vor Ort …

Der „Silvester-Schlagerbooom 2026 live – Die Wunderlichtershow“ ist eine Produktion von Jürgens TV GmbH in Zusammenarbeit mit dem BR für das Erste, den ORF und SRF. Die gut vierstündige Show ist noch bis zum 30.01.2026 in der ARD Mediathek verfügbar.

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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