DOMINIQUE LACASA
Dominique Lacasa über „Weihnachten in Familie“!

In der MDR-Talkshow verriet sie zudem das Geheimnis um das Weihnachtslied „Sind die Lichter angezündet“ …:

 

 

… über das Weihnachtslied „Sind die Lichter angezündet“, das Dominique Lacasa live gesungen hat: 

Michael Kessler: Ich bin gerade total sauer auf mich selber, dass ich das Lied nicht kenne. Und entsetzt, dass ich die Weihnachtslieder der ehemaligen DDR nicht kenne. Ich finde das gerade voll blöd von mir selber.

 Andrea Kiewel: Und ich bin über mich entsetzt, dass ich nicht wusste, dass es ein DDR-Weihnachtslied ist.

Kim Fisher: Wir müssen aber betonen: auf der „Weihnachten in Familie“-Platte ist es nicht. 

Nein, da nicht, aber auf meiner eigenen Weihnachtsplatte. Es ist ein schönes Lied, dass mir viel bedeutet. Das Lied wird 70 Jahre alt in diesem Jahr. Wurde übrigens auch in Leipzig geschrieben, von Erika Engel ist der Text und von Hans Sandig die Musik. Ich habe damals den Verlag gefragt, ob ich das auf meiner Platte herausbringen darf. Und die haben sich total gefreut, dass ich das mache, weil es einfach ein ganz tolles DDR-Weihnachtslied ist. Und ich liebe es, weil es so weltlich ist. Es gibt so viele traditionelle und kirchliche Weihnachtslieder, aber das ist so weltlich. Jedes Kind soll Freude haben, heißt es darin, jedes Kind in jedem Land. Der Text berührt mich sehr, vor allem, dass auch der Friede am Ende steht.

Michael Kessler: Aber wenn das schon 70 Jahre alt ist, dann ist das ja noch erstaunlicher, dass es nur im Osten und weniger im Westen bekannt ist.

Kim Fisher: Wie habt Ihr denn „Weihnachten in Familie“ eingesungen? 

Es war Hochsommer, draußen zwitscherten die Vögel, alle Freunde gingen Eis essen und wir sitzen in einem Studio, das in einer riesengroßen Halle abgeteilt war. Und da stand ein Mikrofon und ein kleiner Tisch mit Weihnachtsgesteck, wo auch immer das hergeholt wurde mitten im Sommer. Und ein paar Teller mit kleinen Weihnachtsleckereien, damit wir in Stimmung kommen und dann wurde los gesungen (lacht).

Kim Fisher: Wie friedlich war das denn beim Dreh für die Fernsehsendung „Weihnachten in Familie“ – Ihr habt ja fast Eure komplette Wohnung mitgenommen? 

Auf jeden Fall die Möbel. Meine Mama wollte gern, dass wir es dort wohnlich haben, also wie Zuhause. Und gab durchaus auch Momente im Studio, wo wir keine Lust mehr hatten und lieber raus wollten und spielen. Wir waren acht Jahre alt und auch ungeduldig manchmal. Und trotzdem haben wir das gemacht. Mein Vater ist ja auch so ein Clown, der sich immer was einfallen lassen hat, um uns zum Lachen zu bringen und dann hat das auch immer so funktioniert. Obwohl ich das auch immer alles super spannend fand. Ganz besonders gemütlich fand ich die Szene zum Lied „Liebe Mama“, denn da konnten wir im Bett liegen und das war absolut gemütlich. Da hätten die gern noch fünf Mal absetzten können beim Dreh (lacht).

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