„Liebe für immer (CD) * Sein bestplatziertes Album seit „Jenseits von Eden“ (1984)!“ von Nino de Angelo

Vö:03.03.2017

Er ist wieder da! Mit einem brandneuen Album meldet sich Nino de Angelo als Singer und Songwriter bei seinen zahlreichen Fans zurück. Die 14 wunderbaren Songs sind das wohl persönlichste und leidenschaftlichste Statement seiner langjährigen Karriere und ein absolutes Muss für alle, die perfekte Sounds zwischen poppig, rockig und verträumt lieben. Das Album „Liebe für immer“ ist am 03.03.2017 bei TELAMO erschienen.

Klanglich schreitet Nino de Angelo auf seiner aktuellen CD ein äußerst breites Spektrum ab und kreiert Titel, die von sehnsüchtig bis mitreißend, von gefühlvoll bis tanzbar alles abdecken. Tatsächlich darf „Liebe für immer“ als eine Liebeserklärung an die verschiedenen Genres gelten, die Nino de Angelo seit Anfang der 1980er-Jahre erkundet und zugleich intensiv mitgeprägt hat. Von Schlager bis Pop, mal mit Soul-, mal mit Dance- oder mal auch mit Rock-Einschlag, tritt er auf der neuen LP dabei nicht nur durchweg als begnadeter Co-Songwriter in Aktion, denn auch sämtliche Texte hat er selbst mitgeschrieben und gemeinsam mit Lalo Titenkov zudem die Produktion des Longplayers übernommen. Kein Wunder, dass dieses Album zu 100% seine Handschrift trägt – und vom ersten Takt an unter die Haut geht …

„Ich war jenseits von Eden / fast mein ganzes Leben“, beginnt sein ergreifend ehrlicher und ungeschönter Blick zurück, den Nino de Angelo schon auf der gefeierten Vorab-Single „So lang mein Herz noch schlägt“ präsentiert: ein epischer, euphorischer Popsong, der immer wieder abhebt und diese Rückkehr perfekt einläutet. Sind der Geschmack von „kaltem Asphalt“ und die schwierigen Jahre, die es auch gab, mit diesem Single-Vorboten schon mal vergessen, bricht er mit der Ballade „Angel“ danach in sehr viel ruhigere, verträumtere Gefilde auf. Wie für den nächsten Sommer gemacht wirkt dagegen „Bis ans Ende der Zeit“: Lockere Arrangements, luftige Gitarren, brennende Herzen und Emotionen pur – so klingt vollkommener zeitgenössischer Popschlager à la de Angelo.

Nach dem lässigen „Das ist der Augenblick“ bezieht der Sänger zu den Oh-oh-Ohs von „Zur Hölle mit der Liebe“ eine klare Position über einem vielschichtigen Arrangement – und bringt ein Gefühl auf den Punkt, das wohl viele Menschen kennen: Warum noch einmal alles riskieren, wenn „die volle Dröhnung aus Leidenschaft“ so oft schon zu Leid und Kummer geführt hat? Die Antwort liefert er ein paar Songs später mit „Mach das noch mal“: Hier untermalt ein rockiger Refrain die Gegenposition – keine Angst vor zweiten Anläufen, die Liebe gewinnt ja doch! „Eine Liebe für immer“ schlägt hoffnungsvoll in dieselbe Kerbe, wenn der Mann mit apulischen Wurzeln sogar italienische Zeilen einstreut und sein großes Thema danach weiter beleuchtet: von „Mon amour Cherie“ bis „Herz an Herz“, wo Klavier und Stimme sich aneinanderschmiegen, bis das wuchtige Schlagzeug den Liebesschwur unterstreicht: „Ich glaub ich bin verloren/wenn ich dich verlier’“.

Noch mehr Tempo, mehr Rock-Einschlag gibt’s mit den Gitarren von „Immer im Grenzbereich“, woraufhin der Allrounder weitere Album-Highlights (z. B. „Unendlich weit“, „Tattoo“) präsentiert, um dann leidenschaftlich klarzustellen, dass er sich nicht verbiegen lässt: „Du musst mich nehmen wie ich bin“ heißt seine euphorische Hymne über Akzeptanz, die auch ganz klar für die Tanzfläche gemacht ist. „Nicht jeder Kuss macht süchtig“, bekennt er auf dem abschließenden „Nicht alle Wege führen nach Rom“. Dazu gibt es auf dem der exklusiven und limitierten Fanbox-Edition (inkl. DVD + Zugaben) beiliegenden Album und der Digital-Version noch einen Bonustitel: „Rudis Song (Big Brother)“. Die Message: „Wer gewinnen will/muss auch mal was riskieren“ und „ain’t no reason to feel blue“ – kein Grund für schlechte Laune, denn auch über deftigen Rocksounds macht der Sänger eine gute Figur!

Im Dezember 1963 in Karlsruhe als Domenico Gerhard Gorgoglione geboren, ist Nino de Angelo schon seit dem Mega-Hit „Jenseits von Eden“ eine feste Größe in der deutschsprachigen Musiklandschaft: Aufgewachsen in Köln, sollte er in einer Pianobar entdeckt werden und nahm daraufhin schon als 17-Jähriger seine erste Platte auf. Aus „Nino“, unter dem der junge Domenico, der sich vor dem Stimmbruch eher auf Karate konzentriert hatte, seine ersten Songs publizierte, wurde bereits 1982 „Nino de Angelo“ – ein Name, den man wenig später sogar in Neuseeland kannte, als er den von Drafi Deutscher komponierten Titel „Jenseits von Eden“ auf Platz 1 der deutschen Charts katapultierte. Doch damit nicht genug: Platz 1 war’s auch in Österreich und der Schweiz, dazu Edelmetall hierzulande, wie auch für das gleichnamige Album, und obendrein die Eintrittskarte für die größten TV-Shows wie z. B. „Menschen ’84“. Im weiteren Verlauf der 1980er-Jahre legte Nino de Angelo nicht nur etliche weitere Hits wie „Atemlos“ (#20) und „Doch Tränen wirst du niemals sehen“ vor, sondern glänzte parallel zu seinen gefeierten Auftritten auch damals schon als Schauspieler (z. B. „Die Bertinis“). Mit „Flieger“, von Dieter Bohlen produziert, ging er beim Eurovision Song Contest an den Start und landete damit nach „Samuraj“ gleich noch einen weiteren Top-15-Hit. Nach Abstechern in Rock- und Dance-Gefilde (Cpt. Galaxy), sorgte er in den 1990er-Jahren auch mit Peter Maffay und dem Musical „Tabaluga und Lilli“ für Furore – musste danach aber eine krankheitsbedingte Pause einlegen.

Programmatisch zu verstehen war der Titel „I Can See The Light“, auf den de Angelo das Duett „Hand in Hand“ (mit Claudia Jung) folgen ließ, um sich pünktlich zur Jahrtausendwende „Schwindelfrei“ zu präsentieren: Der Auftakt zu einer ganzen Serie von Alben, die allesamt die deutschen Charts aufmischen sollten. Nach „Solange man liebt …“ (2002) und „Nino“ (2005) verabschiedete er sich von seinem Mentor Drafi Deutscher im Jahr 2007 – auf der LP „The Last Mile“. In diesem Jahrzehnt ließ er dann mit etwas Abstand zunächst seine gefeierte (und überraschende!) Zusammenarbeit mit Eko Fresh („Jenseits von Eden“) folgen, um dann mit dem Top-75-Album „Das Leben ist schön“ (2012) unter anderem zu beweisen, dass man „niemals zu alt ist, um jung zu sein“ (um es mit einem der Titel zu sagen). Zuletzt hatte de Angelo, der auch immer wieder bei „Unter Uns“ geglänzt hat, auf „Meisterwerke – Lieder meines Lebens“ persönliche Favoriten aus fünf Jahrzehnten neu interpretiert – und damit sogar die Top-30 erobert.

Mit „Liebe für immer“ meldet sich Nino de Angelo jetzt fulminant zurück – und präsentiert das womöglich persönlichste Statement seiner inzwischen dreieinhalb Jahrzehnte umspannenden Karriere.

 

 

franzgrosse Kommunikation, Bettina Hernandez, für TELAMO Musik & Unterhaltung GmbH (Textvorlage)
http://www.telamo.de
http://www.nino-deangelo.com/
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