SCHILLING! ((PETER SCHILLING))
Willkommen in der Zukunft: Das neue Album von Peter Schilling ist da – „VIS VIDA“!

Einmal mehr gelingt dem Sound-Ästheten und Wahl-Münchner – in Fachkreisen auch „Major Ton (!)“ genannt – ERNEUT ein richtungs- und ZUKUNFTsweisendes Album!

Zur Hoch-Zeit der Neuen Deutschen Welle gelang PETER SCHILLING der absolute Durchbruch mit seinem Album „Fehler im System“, das auch jenseits des Atlantiks als „Error In the System“ für Aufsehen sorgte. Das gemeinsam mit MICHAEL CRETU produzierte Album „Different Story“ konnte diesen Charterfolg in den USA 1987 sogar noch einmal wiederholen.

Mitte der 1990er Jahre entdeckte die Techno/Trance-Szene „Major Tom“ für sich – der Titel wurde erneut mit aktualisiertem Sound ein großer Erfolg. In den nächsten Jahren entdeckte PETER SCHILLING weitere Talente an sich, die er erfolgreich ausbaute.

Der Musiker ist auch als Buchautor von Erwachsenenbüchern tätig und beschäftigt sich dabei insbesondere mit Psychologie und Lebenshilfe. Das Buch „Emotionen sind männlich“ entstand beispielsweise parallel zum gleichnamigen Album.

Seit 2018 wirkt er zudem auch an einer (äußerst erfolgreichen!) Kinderbuchreihe mit, in der es um den „Kleinen Major Tom“ geht – ein kleiner Astronaut, der mit seiner Freundin Stella und einer Katze Abenteuer im Universum besteht. Aktuell kommt der 13. Band der Reihe („Die Wüste lebt“) auf den Markt. Zielsetzung der Buchreihe ist eine kindgerechte Heranführung an Naturwissenschaften zu bieten.

Noch in diesem Monat feiert PETER SCHILLING einen halbrunden Geburtstag, zu dem viele Menschen eigentlich in Rente gehen. Doch SCHILLING! nicht. Der Wahl-Münchner dreht noch einmal richtig auf. Das neue Album heißt „Vis viva“, übersetzt „die lebendige Kraft“. Seit früher Kindheit ist PETER SCHILLING an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen interessiert. Das betrifft auch den technischen Fortschritt, der teilweise in Science-Fiction-Romanen erstaunlich prognostiziert wurde, man denke an Sprachtechnik.

Genau dieses Thema greift PETER im Opener-Track „Willkommen in der Zukunft“, in der SCHILLING! die „schöne neue Welt“ beschreibt, auf. „Die Herzen sind aus Stahl, die Gelenke aus Metall. Die Gedanken sind binär, Gefühle gibt es nicht mehr.“ – Diese Zeilen beschreiben den Spagat zwischen Technikgläubigkeit und zu vermeidender Gefühlskälte. Vom Sound her ist schnell zu erkennen, wohin die Richtung geht – es geht in Richtung Electropop. Das Lied wurde bereits als Titelsong von PETERs „Best Of“ veröffentlicht.

Und dieser moderne Elektropop-Song – mit Vocodor-Einsatz ist auch im bereits 2019 vorab veröffentlichten Song „Helium“ zu hören, indem so etwas wie die Leichtigkeit des Seins beschrieben wird: „Nichts zieht mich runter!“. Schließlich ist „… alles keine Frage der Schwerkraft. Ich will Luftsprünge wagen und das mehrfach…“. Das Lied stellte SCHILLING! am 20. Juli 2019 in der ORF/MDR-Show „Starnacht am Wörthersee“ vor.

Die Single „Mechanik meines Herzens“ ist ein typischer Ohrwurm der Marke PETER SCHILLING, mit dem er sicher insbesondere seine alten Fans abholen wird. Erstmals wurde mit Vocoder gearbeitet – ein mutiger Schritt.

Mit „Symmetrie“ beschreibt SCHILLING! die perfekte Schönheit und Ordnung, die einerseits sicherlich erstrebenswert ist, andrerseits ist die „Perfektion des Unperfekten“ nicht immer das, was das Leben lebenswert macht. Dennoch ist es spannend wie SCHILLING! futuristisch die Kraft der Symmetrie beschreibt und dabei recht ausführlich seine Kopfstimme beim Gesang benutzt.

Wen kümmert schon der Abfall, denn die Taschen sind voll Metall? – Mit recht düsteren Klängen beschreibt SCHILLING! vom sorglosen Umgang der Menschen mit der Natur („Zähne weiß, doch die Herzen kalt“). Dass es uns nur dann „glänzend“ geht und wir „blank polierte Menschen“ sind, muss man nicht als erfreuliche Erkenntnis sehen.

Den Klassiker „Die Wüste lebt“ hat (PETER) SCHILLING! noch einmal neu aufgenommen, weil er inhaltlich nach wie vor aktuell ist und ein ähnliches Thema wie „Metall“ aufgreift. Der Klimawandel ist nach wie vor nicht abgewendet – im Gegenteil. Deshalb wurde der Titel ins Jahr 2021 mit jungem Produzententeam neu aufgenommen. Das Thema respektvoller Umgang mit der Natur ist ihm eine absolute Herzensangelegenheit.

Acht Milliarden Astronauten“ ist ein besonderer Song. Bei der Rückkehr der Raumfähre „Horizon“ mit dem deutschen Astronauten ALEXANDER GERST wurde dieser Song zusammen mit dem Klassiker „Major Tom“ gespielt. Hintergrund des Liedes ist, dass acht Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben und dennoch aus dem Universum betrachtet ein kleines Raumschiff sind, aus dem es keinen Notausgang gibt – und die Menschen sind eben Astronauten auf ihrem Planeten.

Auf seiner Facebook-Seite schreibt SCHILLING!: „Schaut Euch gerne mal Carl Sagan`s Foto „Pale Blue Dot“, geschossen von der Voyager1, an. Daher kommt die Idee zu diesem Song. Das ist der Platz, an dem wir leben. Alles was wir wissen, alles was wir tun und alles was daraus resultiert, geschieht dort. Ich sehe weder einen Notausstieg noch einen „Rettungsplaneten„.

Alles an dir“ ist ein recht psychologischer Song, bei dem akustische Instrumente zum Tragen kommen – akustische Gitarre und Klavier begleiten den nachdenklichen Titel, in dem es um Selbsterkenntnis geht: „Alles an dir – bis hin zum kleinsten Element – ist ein Wunder, das du hundert Stufen lang erkennst“. Es geht darum, dass jeder Moment des Lebens bedeutend ist – ein Song mit Pathos, der sicher auch dem „Carpe diem“-Gedanken Rechnung trägt. Zum Schluss des Liedes singt ein Kinderchor den Refrain.

Wieder voller arrangiert wurde der Song „Hologramm“, bei dem es ebenfalls um Selbstreflexion geht: „Irgendwann kommt bei dir an, du warst ein Träumer, ein Versäumerein gelebtes Hologramm“. Die Komposition ist recht mystisch gehalten, wie wir das aus den 1980er Jahren von JULIANE WERDING kennen.

Das „X in meiner Gleichung“ ist ein weiterer Song, der SCHILLING!’s Affinität zu Naturwissenschaften, hier zur Mathematik, beweist. „Die schönsten Bilder dieser Welt sind wunderbar unberechenbar“. Das „X in meiner Gleichung“ beweist, dass eine mathematische Gleichung in der Gefühlswelt nicht immer passen kann: „…und dieses Leben hangelt sich von Zahl zu Zahl – doch die schönsten Dinge dieser Welt sind irgendwie so wunderbar unberechenbar…“. – Der Song ist das wohl erste Liebeslied, das PETER SCHILLING je geschrieben hat, wobei der Künstler Wert darauf legt, dass seine Lieder keine autobiografischen Inhalte transportieren.

Recht typisch PETER SCHILLING ist der Titel „Potential Unendlich“, in dem er die „Maschinerie Mensch“ beschreibt, die das „Maximum erreicht, wenn sie denkt“: „…Das Leben ist zu schön, um nur aus Ordnung das Prinzip zu wähl ́n,  denn wir sind menschlich, das Potenzial unendlich…“. Auch hier kommt wieder der Gedanke zum Tragen, dass der Mensch sich die Erde immer mehr Untertan macht – und doch gerade die Menschlichkeit gewaltiges Potential birgt und der Glaube an den technischen Fortschritt weniger hoch gewichtet werden müsste.

PETER SCHILLING gibt an, sehr stolz auf das Album zu sein. Er sei er selber geblieben und habe sich ins Hier und Jetzt gewandelt – eine Gratwanderung. Von den Melodien und den textlichen Inhalten her ist SCHILLING! sich treu geblieben. Die Produktion ist aber hoch modern geworden. Die mit „Potenzial Unendlich“ begonnene Zusammenarbeit mit JULIA BERGEN und DAVID BONK alias „LUDI BOBERG“ hat mit „VIS VIDA“ einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Das Album „VIS VIDA“ ist zeitgemäß geworden und so wie einst „Fehler im System“ (oder zuletzt „DNA“) richtungs- und ZUKUNFTsweisend.

 

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