BEN ZUCKER
„Jetzt erst recht!“ – Das smago! Exklusiv-Interview mit Ben Zucker!

Auch smago! wünscht Ben Zucker gute und rasche Besserung! (Der Sänger ist an Corona erkrankt!)

 

Hallo Ben, dein drittes Album „Jetzt erst recht!“ ist ungemein vielfältig. Wie viele Produzententeams waren da beteiligt?


EIN Produzent – THORSTEN BRÖTZMANN. Bei „Ich weine nicht um dich“ war MATHIAS RAMSON mit dabei, der diesen Song mit mir geschrieben hat – sonst hat ausschließlich THORSTEN BRÖTZMANN produziert.

Mal Hands auf’s Herz: Wie sehr leidest du eigentlich darunter, als Rocksänger in der Schlagerschiene zu sein – oder gibt es für dich da kein Schubladendenken?

Für mich ist das egal, es spielt keine Rolle. Wenn ich mit meinem Song Menschen berühre, habe ich alles richtig gemacht. Wenn nicht, ist das auch in Ordnung. Ob das Genre dann Schlager oder Rock heißt, ist mir egal. Wichtig ist, dass ich die Menschen berühre. Welche Schublade dahinter steckt, ist nicht wichtig. Dann bin ich auch sehr gerne ein Schlagersänger.

Darf man fragen, wie viel du in den letzten Monaten abgenommen hast?

Ja – 15 kg. 

Ein starker Titel des Albums ist Titel 2:“Bist du der Mensch“. Sind Balladen im Frühjahr hinsichtlich der Radioeinsätze nicht gefährlich?

Ich bin ohnehin kein großer Radiokünstler im Vergleich mit anderen. Ich finde selten im Radio statt. Das hat für mich nichts zu bedeuten. Wenn ich gespielt werde, freue ich mich und bin dankbar dafür und stolz darauf. Ich arbeite aber nicht für das Radio, sondern für mich und meine Fans. Ich habe noch nie zuvor eine Ballade als Single veröffentlicht. Das war mir jetzt wichtig. Die Zeit hat es gerade hergegeben – das erklärt neben „Guten Morgen Welt“ schön mein Album, das war entscheidend für mich, auch schon mal eine Bandbreite klar zu machen. 

Für ROSS ANTONY hast du den berührenden Song „Good Bye Papa“ komponiert. Gibt es zwischenzeitlich andere Interpreten, denen du deine Songs angeboten hast?

Es gibt gewisse Ideen, aber die wackeln noch, da kann ich noch nicht drüber sprechen. 

FLORIAN SILBEREISEN hat dich in der MDR-Talkshow „Riverboat“ als Freund bezeichnet. Würdest du das auch so sehen? Gibt es in der Branche überhaupt Freundschaften?

Ja, FLORIAN ist ein Freund, na klar! Wir sind Freunde.

Was hört BEN ZUCKER privat für Musik?

Das ist schwer. Es ist aufgrund der Vielfalt der Streaming-Dienstleister, die man heute so hat, ein Fan von stimmungsabhängigen Playlisten. Wenn ich Sport mache, habe ich eine andere Playlist als wenn ich einfach chillen will – oder gediegene Singer-Songwriter-Musik hören möchte. Spannend ist, dass ich da immer viel entdecke und mich gerne inspirieren lassen kann. Da kommt Musik um die Ecke, auf die man normalerweise nicht stößt. Das ist das einzig Positive dieser Streamingwelt, dass man den musikalischen Horizont erweitern kann.

Zieht es deinen Bruder auch ins Musikgeschäft?

Null. Gar nicht. Er ist der allerbeste Bruder der Welt, aber er hat nix mit Musik zu tun, auch wenn er Musik mag und natürlich sympathisch ist.

Du bist binnen kurzer Zeit zum Arena-Künstler aufgestiegen. Bist du zuversichtlich, dass deine Arena-Tour im Januar 2022 starten kann?

Ja, da bin ich zuversichtlich, absolut. Ich hoffe ganz stark darauf.

Der wohl „verrückteste“ Song auf dem Album ist „Das ist nicht das Ende der Welt“. Woher kommt die Inspiration zu dem Song?

Das war ein Titel, von dem wir erst dachten, dass sie „so nebenbei“ entsteht – irgendwann kristallisierte sich heraus, dass die Nummer schon herausragt. Den Song mag man, oder man mag ihn nicht. – Es ist die dritte Nummer des Albums, die natürlich nicht unwichtig ist, nachdem ja die beiden ersten Titel den Fans als Singlevorabauskopplungen bekannt sind. Das macht neugierig auf die nächsten Titel. Danach geht es auf eine schöne und lange emotionale Reise, auf die man mitgenommen wird. 

 

 

Foto-Credit: Ben Wolf

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