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Halbjahresreport des BVMI: Musikindustrie in Deutschland wächst im 1. Halbjahr 2026 weiter!

Begünstigt durch starke Album-Veröffentlichungen wurde im ersten Halbjahr auch das Wachstum im physischen Marktsegment (+5,3 %)!

 

 

 

Berlin, 16. Juli 2026 – Die Industrieeinnahmen, die in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 mit dem Verkauf von Musik auf CDs, Vinyl-LPs und Downloads sowie im Streamingbereich erzielt wurden, erreichten insgesamt 670 Millionen Euro (bei einem Handelsumsatz von 1.221 Mio. Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 5,4 Prozent. Auch dieses Mal war das Streaming Treiber der positiven Marktentwicklung, die Industrieeinnahmen legten hier um 5,5 Prozent auf nunmehr 84,4 Prozent der Brancheneinnahmen zu. Der Split zwischen physischem (CDs und Vinyl) und digitalem (Streaming und Downloads) Geschäft liegt in Deutschland zur Jahresmitte nun bei 13,6 zu 86,4 Prozent.

Begünstigt durch starke Album-Veröffentlichungen wurde im ersten Halbjahr auch das Wachstum im physischen Marktsegment (+5,3 %). Innerhalb dieses Segments wuchs Vinyl um 9,8 Prozent und erreichte damit einen Anteil von 47,8 Prozent am physischen Markt. Nach wie vor hat die Schallplatte noch immer nicht die CD eingeholt, die mit einem Plus von 0,8 Prozent ebenfalls leicht hinzugewinnen konnte.

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI: „Die erfreuliche Entwicklung im ersten Halbjahr unterstreicht, wie wichtig es zunehmend wird, besonders engagierte Fans, die sogenannten ‚Superfans‘, mit speziellen Produkten und Artist-Aktionen zu erreichen, eben auch im physischen Bereich. Davon abgesehen sind unsere Mitglieder aktuell sehr fokussiert an dem Komplex ‚Musik und KI‘. In diesem Bereich geht es um die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Im Mittelpunkt der Monetarisierung im Rahmen von individuellen Lizenz-Partnerschaften im Interesse aller Beteiligten steht hier die notwendige Transparenz auf Seiten der Anbieter. In diesem Kontext ist zu erwähnen, dass unsere Branche vergangene Woche auf internationaler Ebene einen Ansatz zur freiwilligen Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten vorgestellt hat. Damit dokumentieren wir einmal mehr, dass wir diese Innovation als Branche gestalten.“

Textquelle: Bundesverband Musikindustrie (Textvorlage)

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