JÜRGEN BRUNNER
Mit „So lang die Liada no klingan“ meldet er sich als Solokünstler zu Wort!

Blumen, Klang und Hoffnung – ein Song gegen das Schwarzmalen!

Mit „So lang die Liada no klingan“ tritt JÜRGEN BRUNNER erstmals als Solo-Künstler ins Rampenlicht und liefert damit ein eindrucksvolles Statement zwischen Hoffnung, Heimatgefühl und Aufbruch. Der Name ist in der österreichischen Musikszene kein unbekannter: Als Sohn von CHARLY BRUNNER (Erfolgsduo BRUNNER & BRUNNER) wurde ihm die Leidenschaft für Musik, insbesondere für Austro-Pop, gewissermaßen in die Wiege gelegt. Doch nun zeigt er eine eigenständige künstlerische Handschrift.

Der Text vermittelt eine trotzige, hoffnungsvolle Grundhaltung angesichts möglicher Krisen oder Ängste. Gleich zu Beginn wird beschwichtigt: Es ist „noch gar nichts passiert“, alle leben noch, halten zusammen, nichts ist „explodiert“. Das Bild des gemeinsamen Atmens steht dabei für Stabilität, Zusammenhalt und das Weitergehen des Lebens.

Zentral ist die Metapher der Blume: So wie eine Blume aufblüht und irgendwann vergeht, könnte auch die Welt oder eine bestimmte Phase enden, doch das Vergehen gehört zum natürlichen Kreislauf. Gleichzeitig ruft JÜRGEN dazu auf, die „Schatten“ aus dem Herzen zu vertreiben, also Sorgen, Zweifel oder innere Dunkelheit loszulassen.

Der Refrain stellt wiederholt die Frage (auf Hochdeutsch „übersetzt“: ) „Was soll schon passieren?“ – eine rhetorische Beruhigung. Solange noch Musik erklingt, Menschen fühlen, singen, hoffen und träumen, besteht Grund zur Zuversicht. Der „Klang“ trägt die Menschen, gibt ihnen ein Gefühl von Heimat und Verbundenheit. Auch persönliche Nähe – das Versprechen, beieinander zu bleiben – spielt eine wichtige Rolle.

Am Ende steht ein Appell zur inneren Freiheit: Man soll sich nicht selbst einsperren oder an Ängsten festhalten. Gedanken können befreien, wenn man ihnen „Flügel verleiht“. Insgesamt beschreibt der Text eine Haltung des Vertrauens: Trotz möglicher Vergänglichkeit oder Bedrohung zählt das Hier und Jetzt, das Miteinander, die Hoffnung und die Kraft der Musik. Der Song verbindet Vergänglichkeit mit natürlicher Erneuerung und nimmt der Endlichkeit ihren Schrecken.

Musikalisch bewegt sich der Titel im Spannungsfeld klassischer Austro-Pop-Elemente: eingängige Melodie, klare Harmonieführung und ein Refrain, der sich sofort festsetzt. Der Dialekt verleiht dem Song Authentizität und emotionale Erdung. Heimat („Dahoam“), Zusammenhalt und die Kraft der Musik stehen im Zentrum.

Der Kern der Botschaft ist deutlich: Solange Lieder erklingen, Menschen fühlen, hoffen und singen, gibt es Grund zur Zuversicht. Musik fungiert hier nicht nur als Ausdrucksmittel, sondern als kollektiver Resonanzraum – als etwas, das trägt, verbindet und Halt gibt. Gleichzeitig enthält der Song einen Appell zur inneren Freiheit: Gedanken sollen befreit, ihnen „Flügel verliehen“ werden. Es ist ein Plädoyer gegen Selbstbegrenzung und für Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft.

Dass JÜRGEN BRUNNER die Bühne kennt, steht außer Frage. Neben seiner langjährigen Arbeit als Schauspieler war er viele Jahre musikalisch aktiv – unter anderem als Keyboarder der angesehenen Band Bergluft. Zudem rief er gemeinsam mit seiner Frau Maike das Kinderlieder-Projekt „jamuk“ ins Leben.

Ein eigenes Solo-Projekt jedoch ließ lange auf sich warten. Mit „So lang die Liada no klingan“ setzt JÜRGEN nun den ersten Schritt – selbstbewusst, aber nicht laut; reflektiert, aber zugänglich. Der Song wirkt wie ein persönliches Manifest: optimistisch ohne Naivität, bodenständig ohne Pathos.

Mit seiner Debütsingle positioniert sich JÜRGEN BRUNNER klar im modernen Austro-Pop-Kosmos – traditionsbewusst, aber mit eigener Perspektive. „So lang die Liada no klingan“ ist ein musikalisches Versprechen, dass noch viel kommen kann. Und nach diesem Auftakt darf man mit Recht gespannt sein, wohin die Reise geht.

Textquelle: smago!

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