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Deutsche und ihre Sammelmentalität ODER Der Musikmarkt im Wandel!

laut den aktuellen Zahlen des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) wuchs der deutsche Musikmarkt 2025 insgesamt um 2,3 % auf 2,42 Milliarden Euro – Streaming macht inzwischen über 84 % der Umsätze aus.

Während der deutsche Download-Markt branchenweit rückläufig ist und 2025 mit 11% Einbuße nur noch einen Umsatzanteil von 1,4 % ausmacht, setzt Qobuz ein massives Gegensignal:

  • Nach einem stabilen Zuwachs von jährlich rund 10 % in den vergangenen fünf Jahren beschleunigte sich das Wachstum bei Qobuz im letzten Jahr sogar auf beachtliche 16 %. Deutschland gehört damit zu den Märkten, in denen Nutzende besonders häufig Musik kaufen, statt nur zu streamen.
  • GG
  • Unter den 26 Märkten, in denen Qobuz aktiv ist, nimmt Deutschland damit eine besondere Rolle ein. Einkünfte aus dem Download-Verkauf generierten hierzulande 2025 rund 23% der Gesamteinnahmen. Damit liegt Deutschland über dem weltweiten Durchschnitt von Qobuz, der bei rund 18 % liegt.
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  • Besonders deutlich wird der Unterschied im Vergleich zu anderen europäischen Märkten: In Frankreich etwa stammen lediglich rund 13 % der Einnahmen aus Downloads, in den Niederlanden nur rund 11 %.

Das wirft eine spannende Frage auf: Warum halten deutsche Musikfans weiterhin an Downloads fest?

Ein möglicher Erklärungsansatz liegt in der Sammelmentalität. Nutzende schätzen es, Musik wirklich zu besitzen – sie speichern ihre Alben lokal oder auf externen Festplatten und kuratieren ihre eigene Musiksammlung, ähnlich wie früher bei CDs oder Vinyl. Der Download steht damit auch für eine bewusstere Form des Musikkonsums: Statt unbegrenzt zu streamen, entscheiden sich Nutzende gezielt dafür, ein Album dauerhaft zu erwerben.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Qobuz ist einer der wenigen Anbieter, der Hi-Res-Downloads anbietet – also Musikdateien in Studioqualität zum Kauf. Gerade in Deutschland, wo Klangqualität und technische Präzision eine Rolle spielen, findet dieses Angebot Anklang. Gleichzeitig generiert der Kauf von Musik im Vergleich zum Streaming einen deutlich höheren und direkteren Erlös für die Künstlerinnen und Künstlern und kommt ihnen direkt zugute.

 

 

Foto-Credit: Qobuz

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