„EUROVISION SONG CONTEST“
ESC 2026 in Wien: Favoriten, Trends und die große Siegerfrage!

Die Favoriten-Landkarte …:

Der Eurovision Song Contest geht 2026 in seine 70. Runde. Austragungsort ist diesmal Wien, nachdem 2025 in Basel der Österreicher JJ mit seinem Song „Wasted Love“ gewann. Nach zwei Halbfinals am 12. und 14. Mai startet am 16. Mai 2026 das ersehnte Finale. Die Show findet in der Wiener Stadthalle statt und die Stadt plant rundherum das volle Fan-Programm. Doch wer wird am Ende gewinnen und worauf können sich Fans freuen?

Wer wird diesmal gewinnen?

Die ehrliche Antwort Ende Februar 2026 lautet: Es gibt noch keinen sicheren Sieger. Trotzdem liefern Quoten und Fan-Buzz eine erste Landkarte. Bei den ESC Wettquoten liegt aktuell Finnland vorn (Quote: 5,50), dahinter folgen Griechenland (Quote: 6,75) sowie Schweden und Israel.

Das klingt nach Klartext, ist aber eher Wetterbericht als Urteil. Quoten reagieren auf jede Songveröffentlichung, jede Probe und jedes Gerücht. Dazu kommt ein ESC-Klassiker: Ein Favorit kann im Mai plötzlich alt wirken, wenn eine andere Performance den „Moment“ des Abends liefert. Genau darum lohnt sich ein genauerer Blick auf das Geschehen.

Wien 2026: Bühne, Termine und Fan-Woche

Wien ist als Host City offiziell bestätigt und zwar inklusive „70 Jahre ESC“-Rahmen. Austragungsort ist die Wiener Stadthalle und die großen öffentlichen Events sind schon grob skizziert. Die Eröffnung findet am 10. Mai 2026 am Rathausplatz statt und dort ist auch das große Public Viewing geplant.

 

Ein kurzer Überblick:

 

  • Opening Ceremony: Mai 2026 (Wiener Rathausplatz)
  • Halbfinale 1: Mai 2026
  • Halbfinale 2: Mai 2026
  • Finale: Mai 2026

Das passt zu Wien als Musikstadt und es passt zum ESC als Eventwoche. Der Wettbewerb ist längst mehr als nur die drei TV-Abende.

Die Favoriten-Landkarte: Quoten sagen „Finnland“, aber die Story ist größer

Aktuell ist das Spitzenfeld bei den Wetten eng genug, um Nervosität zu rechtfertigen. Finnland führt, Griechenland sitzt im Nacken, und Schweden bleibt wie so oft im erweiterten Favoritenkreis. Dazu kommen Länder wie Dänemark und Italien in der Verfolgergruppe.

Spannend ist auch, welche Namen schon jetzt Gesprächsstoff liefern. Das Vereinigte Königreich schickt 2026 Look Mum No Computer (Sam Battle) ins Rennen. Dabei handelt es sich um einen YouTuber und Elektronik-Tüftler, den die BBC als bewusst ungewöhnliche Wahl positioniert. Der Song war laut Berichten zuletzt noch nicht veröffentlicht, aber die Erwartung ist klar: kreativ, laut, eigen.

Und dann ist da Gastgeber Österreich. Laut einem Medienbericht wurde Cosmó (19) mit „Tanzschein“ ausgewählt, inklusive auffälligem Look mit blauem Stern im Gesicht. Als Host ist Österreich automatisch fürs Finale gesetzt, was den Druck zusätzlich erhöht.

Gewinner-Rezept 2026: Was am Ende wirklich Punkte bringt

ESC-Siege entstehen fast nie nur durch einen starken Song. Es geht um ein Paket, das in drei Minuten sofort verständlich ist. Für fortgeschrittenes ESC-Bingen hilft eine simple Trennung, die auch in Wien gilt.

Zuerst die typischen „Trigger“, die wieder und wieder funktionieren:

  • Vokale Sicherheit: Live-Stimme ohne Wackler, auch im Refrain.
  • Klarer Hook: Ein Moment, der nach einmal Hören hängen bleibt.
  • Staging mit Idee: Nicht nur hübsch, sondern erzählerisch.
  • Kameraplan als Choreo: Die Regie muss die Performance „verkaufen“.
  • Final-Tauglichkeit: Das Konzept muss im großen Abend funktionieren, nicht nur im Clip.

Eine kleine Orientierung, warum Jury und Televote manchmal komplett andere Dinge belohnen:

Punktelogik Jury (typisch) Televote (typisch)
Fokus Gesang, Komposition, Performance-Qualität Gefühl, Wiedererkennung, Spektakel
Risiko Mag musikalische Präzision Mag Mut, Überraschung, Meme-Momente
Belohnt oft „Clean“ und professionell „Einmalig“ und sofort erzählbar

Die Kunst ist die Schnittmenge. Ein Beitrag kann technisch perfekt sein und trotzdem kalt bleiben. Ein Beitrag kann aber auch total chaotisch sein und trotzdem explodieren.

Storylines, die bis Mai noch drehen können

Bis zu den Proben in Wien ist vieles noch im Fluss. Gerade 2026 kommt noch ein Faktor dazu: Die Teilnehmerliste und die öffentliche Stimmung sind stärker als sonst Teil der Debatte, weil einige Länder ihre Teilnahme mit politischen Begründungen verknüpfen. Das kann die Wahrnehmung einzelner Beiträge verstärken oder dämpfen, ohne dass sich am Song etwas ändert.

Für das Vereinigte Königreich ist die Story eindeutig: „Weirdness“ als Strategie. Für Österreich ist die Story „Host Pressure“. Und für die aktuellen Quoten-Topländer gilt: Ein Favoritenstatus ist bequem, aber auch gefährlich. Erwartungshaltungen sind beim ESC oft der härteste Gegner.

Fazit: Die Siegerfrage bleibt offen, aber der Trend ist sichtbar

Stand heute zeigt der Quotenblick beim European Song Contest ein klares Bild: Finnland führt, Griechenland sitzt dran, und das Feld dahinter ist groß genug für einen Mai-Überraschungssieger.

Entscheidend werden dabei drei Dinge sein: Live-Stimme, Kameramoment, und die Fähigkeit, in drei Minuten eine Geschichte zu erzählen. Wien liefert dafür die perfekte Bühne. Der Rest passiert in den Proben, in den Semis und in dieser einen Finalnacht, in der plötzlich alles logisch wirkt.

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