„EUROVISION SONG CONTEST“
„Eurovision Song Contest 2026“: Wien fiebert dem Jubiläums Finale entgegen!

Beim deutschsprachigen Schlager- und Popkultur-Publikum sorgt das Ereignis traditionell für Hochstimmung …:

Der 70. Eurovision Song Contest steht in den Startlöchern, und die österreichische Hauptstadt zählt die Tage bis zum großen Finale. Am 16. Mai 2026 verwandelt sich die Wiener Stadthalle erneut in das Zentrum der europäischen Pop- und Schlagerszene, nachdem Wien das Spektakel bereits 1967 und 2015 ausgerichtet hat. Möglich wurde die Heimkehr des Wettbewerbs nach Österreich durch den Sieg von JJ in Basel im Vorjahr, dessen „Wasted Love“ Publikum und Jurys gleichermaßen begeisterte.

Mit Victoria Swarovski und Michael Ostrowski führen zwei prominente Gesichter durch die Liveshow, während Emily Busvine die Moderation im Green Room übernimmt. Die Bühne entwirft zum dritten Mal in Folge der deutsche Bühnen-Designer Florian Wieder, der seine Arbeit nach eigener Aussage am kreativen Geist der Wiener Secession orientiert hat. Drei Leitmotive prägen das Konzept: das Blatt, die geschwungene Linie und das Konstrukt, ergänzt durch einen Green Room im Stil traditioneller Wiener Kaffeehäuser.

Beim deutschsprachigen Schlager- und Popkultur-Publikum sorgt das Ereignis traditionell für Hochstimmung. Vor dem ersten Halbfinale am 12. Mai zeichnen sich in Foren, Fachzeitschriften und auf Plattformen rund um ESC Wetten interessante Tendenzen ab, die die Vorhersagen der Bookmaker mit den Reaktionen der Fans nach den ersten Probevideos abgleichen. Die Quoten verändern sich oft binnen Stunden, sobald Aufnahmen aus den Probe Sessions veröffentlicht werden, weil Inszenierung und Stimmqualität live oft anders wirken als im Studio. Besonders nach den Jury-Shows, in denen die internationalen Jurys ihre Stimmen abgeben, kommen viele Bewegungen ins Bild.

In diesem Jahr nehmen 35 Länder teil, zwei weniger als 2025. Bemerkenswert ist die Rückkehr von Bulgarien, Moldau und Rumänien, die zuletzt pausiert hatten. Auf der anderen Seite verzichten Island, Irland, die Niederlande, Slowenien und Spanien auf eine Teilnahme. Damit ist es die kleinste Teilnehmerzahl seit 2003, eine Konstellation, die für Diskussionen weit über die musikalische Ebene hinaus sorgt.

Deutschland tritt als Mitglied der „Big Five“ automatisch im Finale an, gemeinsam mit Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich und Gastgeber Österreich. Der NDR und das deutsche ESC-Team haben in den vergangenen Jahren immer wieder mit unterschiedlichen Auswahl Formaten experimentiert, um einen Beitrag zu finden, der international überzeugen kann. Schlagerfans und Pop-Kritiker beobachten die Vorbereitungen mit großer Aufmerksamkeit, weil ein achtbares Ergebnis für die Bundesrepublik längst überfällig wäre.

Die Atmosphäre rund um den Wettbewerb wird durch zahlreiche Begleitveranstaltungen geprägt. Das Eurovision Village am Wiener Rathausplatz öffnet bereits am 10. Mai und bietet Live-Auftritte, DJ-Sets und Public Viewings auf großen LED-Wänden. Der EuroClub im Praterdome dient als Treffpunkt für Delegationen und ausgewählte Gäste, während das Türkis Carpet vor dem Burgtheater den feierlichen Auftakt der ESC-Woche markiert. Auch das Naturhistorische Museum, das Wien Museum und weitere Kulturhäuser reihen sich mit eigenen Programmpunkten in das Festwochenende ein.

Für viele Schlager-Anhänger aus Deutschland ist Wien gut zu erreichen. ÖBB und ORF werben gemeinsam für eine umweltfreundliche Anreise per Bahn, und die ausverkaufte Stadthalle wird von zahlreichen Public-Viewing-Plätzen in der Stadt ergänzt. Wer keine Karte ergattern konnte, findet rund um den Rathausplatz oder im Wien Museum Möglichkeiten, das Spektakel gemeinsam mit anderen Fans zu erleben.

Die musikalische Spannweite des Wettbewerbs bleibt enorm. Skandinavische Länder dominieren seit Jahren mit professionell produzierten Pop-Songs, während südeuropäische Beiträge oft mit Emotion und Theatralik punkten. Mittendrin versuchen deutschsprachige Künstler, einen Weg zu finden, der weder zu artifiziell wirkt noch in alten ESC-Klischees gefangen bleibt. Stefan Raab hat in der Vergangenheit gezeigt, dass auch der Brückenschlag zwischen Pop und Unterhaltung orientierter Schlager beim europäischen Publikum funktionieren kann.

Wenn am Abend des 16. Mai die letzten Töne in der Stadthalle verklungen sind und die Punkte aus 35 Ländern verteilt wurden, werden wieder Millionen Menschen in ganz Europa beim Mitfiebern, Mitsingen und Mitraten zugesehen haben. Bis dahin liegen die Hoffnungen, Vorhersagen und Diskussionen offen auf dem Tisch. Was am Ende den Ausschlag gibt, entscheidet sich erst nach dem letzten „douze points“ der Nacht.

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