BRINGS, WILLI OSTERMANN u.a.
Fr., 06.02.2026, WDR Fernsehen: „Sound of Kölle – Von Ostermann bis Brings“!

20:15 Uhr – 21:00 Uhr (Wh.: So., 08.02., 11:00 Uhr – 13:00 Uhr)!

 

Kaum eine andere Stadt erkennt man so gut an ihren Liedern. Bestes Beispiel: „Mer losse d’r Dom en Kölle“ und „Viva Colonia“. Doch es sind nicht nur die großen Karnevalshits.

Kaum eine andere Stadt erkennt man so gut an ihren Liedern. „Mer losse d’r Dom en Kölle“ oder „Viva Colonia“. Doch es sind nicht nur die großen Karnevalshits. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat und ihrer Identität über die Musik scheint den Kölnerinnen und Kölnern im Blut zu liegen. Eigentlich beginnt es bei Willi Ostermann, geboren vor 150 Jahren in Mülheim am Rhein, dem heutigen Kölner Stadtteil. Die Art der Milieubeschreibung und das Besingen der Heimatstadt prägen die Musik Kölns bis heute. Keine Bläck Fööss, Brings oder auch die neue Gruppe Mätropolis ohne das Fundament Ostermanns.

Von dort aus begibt sich die Dokumentation auf eine Reise in das Herz der kölschen Seele und zeigt, wie Ostermanns musikalisches Erbe in Kölns einzigartiger Mundart-Musikszene fortlebt. Stücke wie Heimweh noh Kölle (1936) mit dem Refrain Ich mööch zo Foß no Kölle gon oder Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia sind Hymnen geworden, haben die Musik in der Stadt geprägt und im ganzen Land bekannt gemacht.

Es sind Lieder entstanden, die zur DNA der Stadt gehören: In unserem Veedel von den Bläck Fööss (1973), Stääne von den Klüngelköpp (2010) oder das 2013 veröffentlichte Kölsche Jung von Brings. Dazu kommen die Hits der laufenden Session wie Rakete von Mätropolis. Und es geht weiter: Die Beer Bitches mit Carolin Kebekus oder auch Planschemalöör arbeiten an einer Neu-Definition von „Heimat“ – ohne ihre Liebe für Köln zu verheimlichen.

Mit dem inzwischen 100 Jahre alte Ludwig Sebus, dem Ostermann-Biographen Thomas Gebhardt und beeindruckendem Archivmaterial taucht der Film ein in die Zeit Ostermanns. Historikerin Monika Salchert und Kabarettist Jürgen Becker ordnen die kölsche Musik und ihre Wurzeln historisch und kulturell ein. Zugleich geht es auch um die aktuellen Szene: Backstage-Momente mit Kempes Feinest, Planschemalöör, den Beer Bitches und Mätropolis sind ebenso dabei wie Besuche bei Bläck Fööss und Brings.

Besonders beliebt sind die großen Mitsing-Events, an der Spitze das identitätsstiftende gemeinsame Singen mit Björn Heuser und mehr als 15.000 Gästen in der Lanxess-Arena. Bei der Kneipentour von „Loss mer singe“ werden jedes Jahr in vollen Gaststätten die neusten Hits gesucht werden. Gewinnerin 2025 war Nici Kempermann mit ihrer Band Kempes Feinest und dem Lied Wenn et Leech usjeiht.

 

„Sound of Kölle – Von Ostermann bis Brings“, Keyvisual

© WDR – picture alliance; blickwinkel, S. Ziese / Verlag der Buch- und Zunfthandlung Josef Höfer am Gürzenich; ddp / Wolfgang Heisel; dpa / Marius Becker

Textquelle: WDR Fernsehen (Textvorlage)

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